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Olympische Spiele

Olympische Spiele als internationale Wettkämpfe

Der olympische Gedanke lebte im Menschen schon in der Antike und etwa 800 Jahre vor Christus gab es die Olympischen Spiele, die allerdings starke religiöse Bezugspunkte aufwiesen. Trotzdem galt es, in bestimmten sportlichen Disziplinen zu siegen, um ausgezeichnet zu werden.

Daran hat sich bis heute wenig verändert, wenngleich der Charakter der Olympischen Spiele zweifelsohne neue Gesichter bekommen hat. Begonnen haben die Olympischen Spiele der Neuzeit mit den Olympischen Sommerspielen von 1896, die nicht ganz zufällig in Athen ausgetragen wurden.

Die Rückkehr der Olympischen Spiele wurde durch Pierre de Coubertin eingeleitet, der nach einem blutigen Krieg zwischen Deutschland und Frankreich meinte, dass es besser wäre, wenn sich Sportler auf den Wettkampfstätten auf sportliche Weise bekämpfen, statt Soldaten auf dem Schlachtfeld.

Im Juni 1894 fand in Paris ein Kongress statt, bei dem Pierre de Coubertin seine Ideen international veröffentlichte. Am Ende des Kongresses wurde beschlossen, seine Idee aufzugreifen und für 1896 wurden die ersten Olympischen Spiele anberaumt, wobei Athen der Austragungsort war, um der Antike Rechnung zu tragen. Schon damals wurde das IOC, das Internationale Olympische Komitee gegründet, das auch heute noch für die Ausrichtung der Olympischen Spiele zuständig ist.

Fortan gab und gibt es alle vier Jahre Olympische Sommerspiele, die nur durch die blutigen Weltkriege unterbrochen wurden. Olympische Winterspiele gab es noch nicht, wenngleich bei den Olympischen Spielen 1908 in London Bewerbe im Eiskunstlauf gab, doch es dauerte bis 1924, ehe die ersten Olympischen Winterspiele ausgetragen wurden.

Die Olympischen Spiele wurden im gleichen Jahr ausgetragen, also im Sommer die Olympischen Sommerspiele, im Winter die Olympischen Winterspiele. Doch beide Veranstaltungen wuchsen sehr stark, sodass es aus Gründen des Marketing und um die Bedeutung der Spiele zu heben, wichtig war, sie zu trennen. 1992 gab es noch im gleichen Jahr beide Arten von Olympischen Spielen, 1994 wurden die Olympischen Winterspiele schon zwei Jahre später eingeschoben und seither gibt es zwei Jahre Pause zwischen Olympischen Spielen.

Denn man muss bedenken, dass bei den ersten Olympischen Sommerspielen in Athen 896 ganze 43 Entscheidungen in 9 Sportarten ausgetragen wurden. In Sydney im Jahr 2000 waren es schon 300 Entscheidungen in 28 Sportarten und die Liste der Entscheidungen wächst fast mit jedem Event.

Bei den Olympischen Winterspielen 1924 gab es 14 Entscheidungen in 5 Sportarten. In Nagano 1998 waren es dann schon 68 Entscheidungen in 14 Sportarten und auch diese Zahl ist seither stark angestiegen.

Zählt man beide Events zusammen und überlegt sich, wieviele Länder, wieviele Sportlerinnen und Sportler von den Vorbereitungen und den Bewerben selbst betroffen sind, kann man abschätzen, dass einzelne Entscheidungen fast untergehen. Daher war die zeitliche Trennung der beiden sportlichen Großereignisse wichtig.

Zusätzlich gibt es seit 1960 auch die Paralympics, die olympischen Spiele für Sportlerinnen und Sportler mit Behinderung. 1960 waren es die Sommerspiele, ab 1976 wurden auch Winterspiele angeboten. Der Unterschied in den Medaillenentscheidungen ist aber auch hier zu sehen, denn beim Wintersport gibt es über 60 Medaillenentscheidungen, bei den Sommerspielen über 500 - da die verschiedenen Klassifizierungen zu berücksichtigen sind.



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Bisherige Kommentare (1)

Wolfram Schröder schrieb am 02. 07. 2016 um 16:38

Mein Beitrag zu obigem Text: Kurz und bündig, daher fürs erste informativ.
Gestattet mir, an dieser Stelle eine Reklame für: "Die Olympischen Spiele in der Antike" eBook ISBN 9783741243868, Diese von vielen vergessenen Spiele könnten uns nachdenklich machen, wenn wir an die "Olympischen Spiele der Neuzeit" denken.

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