Sie sind hier: Startseite -> Wirtschaft -> Börsenlexikon -> Offene Fonds

Offene Fonds oder Publikumsfonds

Investmentfonds für alle interessierten Anleger

Der Investmentfonds ist als Anlageform sehr beliebt geworden und profitierte davon, dass die Sparbücher, die lange Jahre ein zentrales Instrument für die Geldanlage waren, an Attraktivität verloren haben. Daher gibt es viele Investmentfonds, die als Anlageoption in Frage kommen.

Geschlossener Fonds vs. offener Fonds

Diese Investmentfonds werden hauptsächlich in geschlossene Fonds und in offene Fonds untergliedert. Es gibt dann noch Sonderformen, die aber quantitativ keine wesentliche Rolle spielen. Der große Unterschied zwischen dem geschlossenen Fonds und dem offenen Fonds ist die Tatsache, dass beim geschlossenen Fonds nur zu einem bestimmten Zeitraum Anteile erworben werden dürfen. Danach wird der Fonds geschlossen - daher auch der Name - und es wird mit dem Geld gearbeitet.

Ganz anders sieht es nämlich beim offenen Fonds aus. Dieser wird auch als Publikumsfonds bezeichnet und diese Art von Investmentfonds weist klar die Mehrheit aller am Markt befindlichen Fonds auf. Publikumsfonds nennt man den offenen Fonds deshalb, weil jeder interessierte Mensch sich Anteile am Investmentfonds erwerben kann und dies zu jedem Zeitpunkt. Hat man etwas Geld auf der Seite und möchte es anlegen, ist der offene Fonds eine interessante Möglichkeit.

Offener Fonds in der Praxis

Der offene Fonds ist daher auch Teil der Beratungstätigkeit bei den Hausbanken, die die Fonds als Anlageform empfehlen. Auch der geschlossene Investmentfonds kann ein Thema sein, wenn man zum Beispiel für die nächsten sechs Jahre sein Geld fix anlegen möchte. Es gibt Öko-Fonds, die eine solche Zeitspanne vorsehen und man kann sich bis zum Tag X dafür entscheiden. Doch praktischer ist natürlich der offene Fonds, weil man jederzeit Geld anlegen kann.

Eine früher noch wichtigere Funktion war auch der Sparplan, wonach man das überschüssige Geld oder einen bestimmten Betrag pro Monat in Investmentfonds-Anteile investiert hatte. Heute gibt es diese Variante auch noch, ist aber in der Bedeutung etwas zurück gegangen. Beim Sparplan kauft man Anteile losgelöst vom aktuellen Kurs wie bei einem Dauerauftrag und verkauft die Anteile am besten bei hohem Kurs, wodurch einiges an Gewinn möglich wird.

Häufig ist es aber so, dass man gerade eine gute wirtschaftliche Phase hat und Geld anlegen will. Das Sparbuch hat so geringe Zinsen, dass es kaum mehr attraktiv ist. Zinsen von 4 bis 5 Prozent erlebt man heute kaum mehr. Mit einem Investmentfonds ist eine solche Ertragshöhe aber durchaus machbar. Natürlich gibt es auch bei den offenen Fonds unterschiedliche Produkte. Der Aktienfonds bietet mehr Ertrag, bringt aber auch höheres Risiko mit sich. Der Rentenfonds ist konservativer und sicherer, aber dafür gibt es weniger Ertrag. Beliebt sind die Mischfonds, die beide Konzepte vereinen.

Wenn Dir der Artikel gefallen oder geholfen hat, teile ihn mit Freunden:

Kommentar schreiben




Spamschutz: bitte folgendes Wort in das nächste Feld eingeben: nospam

Bisherige Kommentare (0)

Seiten: