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Natrium in der Ernährung

Wasserhaushalt, Zellen und Knochen

Natrium ist ein Mineralstoff, der im menschlichen Körper häufig auftritt und deshalb zu den Mengenelementen zählt. In Form von Natriumionen wird der Knochenbau gestärkt und auch bei den Zellen spielt Natrium eine wichtige Rolle. Neben Kalium ist Natrium bei den Zellwänden und Zellzwischenräumen von elementarer Bedeutung.

Natrium: Aufgaben für den Körper

Die Hauptfunktion von Natrium ist aber beim Wasserhaushalt zu finden. Der Mineralstoff weist ein großes Wasserbindungsvermögen auf, weshalb Natrium bei der Regulierung des Wasserhaushalts sehr wichtig ist. Natrium wird durch starkes Schwitzen, Stuhl und Urin ausgeschieden. Letzteres ist der Hauptfaktor für die Reduktion von Natrium im menschlichen Körper, weshalb für Ersatz gesorgt werden muss.

Neben der Aufrechterhaltung des notwendigen Wasserhalts ist auch die Steuerung des Blutdrucks sowie des Säure-Basen-Haushalts eine wichtige Funktion vom Natrium.

Natrium: Tagesbedarf und Quellen

Mineralstoff NatriumDer beschriebene Verlust von Natrium durch die Ausscheidung und das Schwitzen ist recht einfach auszugleichen, denn Natrium ist im Speisesalz enthalten. Schon 1,4 Gramm Speisesalz würden ausreichen, um den Tagesbedarf eines erwachsenen Menschen abzudecken. Für Kinder und Jugendliche sind 300 bis 550 mg empfohlen, Erwachsene haben einen Tagesbedarf von 550 mg.

Natrium findet sich aber neben dem Kochsalz auch reichlich in Sardellen, in Fleischprodukte und in Backwaren. Generell gilt, dass in Fertigprodukte Natrium in erheblicher Zahl enthalten ist, weil bei der Konservierung natriumhältige Zutaten verwendet werden. Das heißt aber auch, dass oft kritisierte Produkte wie fix fertige Hauptspeisen reichlich Natrium liefern, das gilt auch für die fertigen Suppen, aber Natrium gibt es auch an anderen Stellen wie etwa beim Käse, bei Fleischwaren und in der Wurst. Selbst in Snacks bekommt man den Mineralstoff geliefert.

Mangelerscheinungen

Wenn es zu einem Natriummangel kommt, beginnen die Zellzwischenräume auszutrocknen. Ein Natriummangel ist besonders bei starkem Schwitzen möglich, gleiches gilt für Erkrankungen mit starkem Erbrechen. Wer also viel schwitzt wie etwa beim Sport oder zu Zeiten extremer Hitze, muss auf seinen Natriumhaushalt achten. Manchmal kann es auch zu einem Mangel durch bestimmte Medikamente kommen.

Es gibt aber auch ein Zuviel an Natrium, wenn man etwa viel Natrium zu sich nimmt, aber darauf vergisst, entsprechend ausreichend zu trinken. Das Thema ist durchaus zu beachten, weil etwa in Ländern wie Österreich schon länger kritisiert wird, dass man zu viel salzt und dadurch auch ein unnötiges Mehr an Natrium bezogen wird. Mehr als fünf Gramm Salz sollte man eigentlich nicht pro Tag konsumieren.

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