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Musik: Konzerte, Festivals und mehr

Die vielen Gesichter der Musik

Die Musik hat sich seit den Beatles in den 1960er-Jahren stark geändert. Vor allem der Charakter der Musik und ihre Aussage ist nicht mehr das gleiche. Hat man in den 1960er-Jahren oder auch noch in den 1970er-Jahren mit der Musik Aussagen treffen wollen, so ist es heute fast nur mehr Geschäft. Wenn einer einen Erfolg hat, wird der sofort kopiert, um auch diesen Erfolg einfahren zu können. Teilweise wird der eigene Hit neu gemischt, um nochmals erfolgreich sein zu können. Das ist vor allem in der Popmusik so zu beobachten.

Popmusik: von den Typen zu den Boybands

Noch in den 1980er-Jahren gab es mit Queen, David Bowie, Tina Turner & Co. völlig verschiedene Typen, die alle etwas zu sagen hatten, alle auf ihre Weise. Heute werden junge Menschen gecastet, zu einer Girl- oder Boyband zusammengeführt und wie per Fernbedienung gesteuert. Die Message bleibt dabei am Wege stecken, dafür ist man aber massentauglich, weil diese Zusammenstellung unterschiedliche Typen für unterschiedliche Interessen bieten kann.

Neben diesem nicht sehr erfreulichen Trend gibt es aber in der Musik selbst viele Veränderungen. Musikrichtungen werden neu erfunden oder adaptiert und Modeerscheinungen geben sich immer schneller die Klinke in die Hand, um sofort wieder in der Versenkung zu verschwinden. Dabei verschwinden auch Grenzen. Schlagerstars spielen ähnliche Musik wie Popstars, klassische Musik wird zu Elemente der Popmusik und bei Konzerte gibt es Tenöre neben Popbands, die gemeinsam Musik bieten können - und sei es nur für den guten Zweck.

Klassische Musik: von der Filmmusik zu berühmte Melodien

In der Musik gibt es aber auch ein stabiles Element, das so ganz und gar nicht zur Popmusik passt, aber mit jedem Jahr beliebter wird: die Filmmusik. Dabei ist der Begriff nicht ganz richtig, weil auch der Score von so manch gelungener TV-Serie, wie zum Beispiel jener von Buffy, hat eine riesige Fangemeinde. So wirklich durchschlagenden Erfolg hatte die Filmmusik mit Star Wars. Das Risiko, eine klassische Musik für einen Science-Fiction-Film zu verwenden, zahlte sich vielfach aus und die Musik von John Williams kennt jede Generation praktisch auswendig.

Damit war auch der Beweis geliefert, dass klassische Musik und junges Publikum sich nicht widersprechen. Im Gegenteil: auch bei Herr der Ringe wurden Hymnen geschaffen und so wie die Melodien auch von großen Orchestern gespielt werden, gibt es die klassische Musik als Vorläufer der Popmusik. Viele Melodien kennen die jungen Leute auswendig, würden sich aber nicht als Kenner der klassischen Musik bezeichnen. Tatsächlich ist oft die Werbung als Träger im Einsatz und berühmte Töne werden so auch jenen zugänglich, die nie einen Konzertsaal von innen gesehen haben oder vor haben, dies zu ändern.



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