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Gesunde Ernährung gegen Müdigkeit

Energie für das Gehirn

Wenn jemand zehn Stunden auf der Baustelle geschuftet hat und dann am Abend müde ist, ist das wenig verwunderlich. Wenn man aber den ganzen Tag wenig bis nichts gemacht hat und man ist müde, als hätte man ein ganzes Haus tapeziert, dann wird es seltsam.

Hintergrund zur Müdigkeit

Der Hintergrund dieser nicht erwünschten und eigentlich unlogischen Müdigkeit spielt sich in den Nervenzellen des menschlichen Gehirns ab. Diese Nervenzellen werden von Neurotransmittern angesprochen, die man als den Lieferservice für die benötigte Energie bezeichnen könnte. Besonders die Wirkstoffe Dopamin und Adrenalin und ihre Anzahl beeinflussen, ob man sich müde fühlt oder nicht. Nimmt ihre Zahl ab, dann reduziert sich auch der Energiefluss und man fühlt sich sehr müde und schlapp. Steigt die Zahl der Neurotransmitter, dann fühlt man sich frischer und kann schneller denken und arbeitet produktiver.

Müdigkeit vs. Eiweiß

Ein erster Ansatz, um zu mehr Energie zu kommen, ist Eiweiß. Besonders eiweißreiche Lebensmittel wie Fisch, Huhn oder auch Joghurt werden hier genannt, aber sie haben ein kleines Problem, das sie mitbringen: sie enthalten auch Fett. Daher sollte man zusätzliches Fett vermeiden. Durch Eiweiß und Proteine wird man aktiver, die Energie nimmt zu, aber zuviel Fett führt zu zusätzlicher Trägheit, wodurch man den positiven Effekt neutralisiert.

Besser ist der Konsum von Obst und Gemüse. Untersuchungen haben herausgefunden, dass Vitamin C der Aufwecker schlechthin ist. Der normale Tageswert an Vitamin C liegt bei 60 Milligramm, die man locker konsumieren könnte. Schon 100 Gramm Erdbeeren liefert zwei Drittel dieses Wertes, 100 Gramm Broccoli (oder Brokkoli) liefern die benötigten 60 Milligramm Vitamin C, 100 Gramm Kiwi gar 80 Milligramm. Zusätzlich sollte man auf seinen Eisenvorrat achten. Man braucht nicht viel Eisen, aber zuwenig macht müde.

Bei kohlenhydrathaltigen Lebensmittel wie Erdäpfel (Kartoffel) oder Reis gibt es keine klare Aussage. Einige Menschen werden müde, andere munter, wenn sie solche Speisen konsumieren.

Hier sind sie: die Müde-Macher

Eindeutige Müde-Macher sind zuviel Kaffee und Zucker. Trinkt man in der Früh ein, zwei Tassen Kaffee, hilft es beim Tagesstart. Trinkt man aber auch tagsüber ein Häferl nach dem anderen, wird die Energie zusehends abnehmen. Besonders schnell bauen Menschen ab, wenn sie sich zur Erfrischung einen Schoko-Riegel genehmigt haben. Dieser sorgt kurzfristig für einen Energieschub, aber mittel- bis langfristig wird die Energie abnehmen und man fühlt sich erst recht müde. Der Grund liegt darin, dass diese zuckerhaltigen Nahrungsmittel ihren Zucker sofort in die Blutbahn schicken und der Blutzuckerspiegel ansteigt. Um das zu verhindern, gibt es den Tipp, zu jeder Mahlzeit Eiweiß zu essen.

Das kann man beispielsweise auch dadurch erreichen, indem man statt eines Schokosnacks ein paar Nüsse ist. Das sollte dann nicht ein viertel Kilo sein, aber vier, fünf Nüsse, beispielsweise Haselnüsse oder Mandeln, stabilisieren den Blutzuckerspiegel und die Müdigkeit hat keine Chance.

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