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Montessori-Pädagogik

Offener Unterricht

Der Kernansatz der Montessori-Pädagogik, die nach Maria Montessori benannt ist, besteht darin, dass es im Kindergarten und in der Schule keinen Frontalunterricht gibt, sondern individuell geförderte Unterrichtseinheiten angeboten werden. Die Theorie dahinter besagt, dass beispielsweise Kinder im Alter von sechs Jahren manchmal die Konzentration für den Frontalunterricht aufbringen können, manche Kinder sind aber erst mit sieben oder acht Jahren soweit.

Grundlagen zur Montessori-Pädagogik

Montessori-PädagogikIn der Montessori-Schule kann darauf Rücksicht genommen werden, weil den Kindern die Zeit eingeräumt wird, um ihre Konzentration für die erforderlichen Aufgaben aufbauen zu können. In der Frontalschule (z.B. in der Volksschule) haben die Kinder meistens Mühe, dem Unterricht Folge zu leisten.

Die Montessori-Pädagogik bildet damit die Grundlage für die Montessori-Schule, aber auch in den Kindergruppen, die eine Alternative zum Kindergarten darstellen, wird diese Form der Ausbildung gewählt. BetreuerInnen mit spezieller Ausbildung beobachten die Kinder individuell und fördern ihre Fähigkeiten und Interessen, um die Motivation zu stärken und den Lernerfolg zu steigern.

Unterstützt wird die Pädagogik durch Lernmaterial, das oft, da die Montessori-Schulen privat finanziert werden, von den Eltern beigesteuert werden. So gibt es Kugeln, mit denen die Uhr praktisch gelernt werden oder Perlenketten, mit denen selbst vierstellige Zahlen erfasst werden können.

Die Kinder lernen im Rahmen der Montessori-Pädagogik durch praktische Anwendung Inhalte, die sie in der Volksschule größtenteils theoretisch erfassen müssen. Beispielsweise gibt es in vielen Montessori-Schulen die Möglichkeit, dass die Kinder kochen. Dabei lernen sie auch rechnen. Das mag für Außenstehende seltsam klingen, stimmt aber. Denn, um die köstlichen Mehlspeisen erstellen zu können, braucht man einen Teig, der aus Zutaten zusammengesetzt ist. Diese müssen im richtigen Verhältnis hinzugefügt werden und somit muss man die Zahlen erfassen und verstehen können, um beispielsweise die richtige Menge Mehl hinzufügen zu können. So lernen die Kinder nicht mittels Rechnungen auf einer Aufgabenliste wie in der Volksschule, sondern sie erfassen die Zahlen im täglichen, praktischen Umgang.

Ein weiterer Schwerpunkt der Montessori-Pädagogik betrifft die Selbständigkeit der Kinder. So gibt es ein Plenum, bei dem LehrerInnen, Eltern und Kinder sowie die Schulverwaltung zusammensitzen und über die Ziele der nächsten Wochen beraten. In diesem Plenum lernen die Kinder, ihre Stimme zu erheben und ihre Bedürfnisse auszusprechen.

Die Hauptaufgabe der BetreuerInnen im Rahmen der Montessori-Ausbildung besteht darin, die Kinder zu beobachten und die optimale Möglichkeit für den Lernerfolg zu erkennen. Der Schwerpunkt der Ausbildung zielt darauf ab, die Sinne des Kindes zu schärfen und die vielen Lernmaterialien helfen dabei, beispielsweise Zahlen oder geometrische Figuren sinnlich zu erlernen. Wird diesem Bedürfnis Rechnung getragen, steigt die Motivation und damit die Konzentration.

Manchmal ist es nötig, durch Handarbeiten und andere kreative Arbeiten die Kinder für schwierigere Aufgaben frei zu machen. Durch die Kreativität gewinnen sie die innere Ruhe, um auch vorher unlösbare mathematische Aufgaben leichter lösen zu können.

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