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Hahnentritt oder Karomuster

Hahnentritt: Karo mit verlängerten Ecken

Das Karo ist nicht nur beim Kartenspielen ein großes Thema, auch in der Modewelt ist es mal mehr mal weniger modern und prägt den Stil der Optik. Karo ist aber nicht gleich Karo und es gibt viele Möglichkeiten, wie man das an sich einfache Muster raffiniert und immer wieder anders in die Kollektion einarbeiten kann.

Definition Hahnentritt oder Karomuster

Ein Beispiel für die Möglichkeiten ist Hahnentritt, ein kleinkariertes Muster, das sich dadurch von vielen anderen Karovarianten unterscheidet, da die Ecken des Karos nicht geometrisch genau abgeschlossen sind. Stattdessen sind sie verlängert und haben einen Zusatz, der an Hühnerkrallen erinnert, womit der ungewöhnliche Name für die Musteridee erklärt ist. Somit ist das Karomuster, das man natürlich von vielen Situationen her kennt, ein auffälliges Mittel, um ein Kleidungsstück hervorzuheben.

Daher ist ein Kleidungsstück - Rock, Hemd oder andere Textilien - zwar noch immer in der Welt des Karos beheimatet, aber man erkennt das Karo nicht als solches, das man als klassische, fix definierte Fläche kennt. Natürlich gibt es viele weitere Karotypen, die man nicht mehr eindeutig als solche empfindet, beispielsweise wenn zwei Karos für den Glencheck-Einsatz überlagert werden.

Hahnentritt im Vergleich zum klassischen Karo

Das typische Karo gibt es beim Tischtuch und auch bei vielen Kleidungsstücken als traditionelle Idee. Im Falle vom Hahnentritt sieht man auch ein regelmäßiges, sich wiederholendes Muster, aber man denkt oftmals eher an Sterne als an Karos. Dabei tritt dieser Musterstil nicht alleine auf, er kann auch kombiniert werden, auch mit dem bereits erwähnten Glencheck, wodurch ganz ungewöhnliche Darstellungen möglich werden.

Ein solcher Einsatz von Muster verändert das Kleidungsstück nachhaltig. Der Rock an sich, seine Länge und sein Schnitt treten in den Hintergrund und der Aufdruck ist das zentral auffallende Detail, durch das der Rock ganz anders wirkt. So kann man mit einem offenbar gar nicht so komplexen Muster völlig neue optische Eindrücke provozieren und die Trägerin hervorheben. Mit dem Hahnentritt lassen sich unterschiedliche Teile aufbessern oder auch nur Bereiche, zum Beispiel der Brustbereich von Hemd und Bluse als Applikation.

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