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Maria Montessori

Ärztin und Pädagogin

Maria Montessori wurde am 31. August 1870 in der Nähe von Ancona geboren und starb am 6. Mai 1952 in Noordwijk. Maria Montessori stammte aus einer sehr gebildeten Familie und studierte Medizin, was erst seit 1875 in Italien möglich war. Schon während ihres Studiums begann sie sich mit sogenannten geistig behinderten Kindern, die kaum versorgt wurden, in der psychiatrischen Klinik in Rom zu interessieren.

Von Studium bis zur ersten Montessori-Ausbildungsstätte

Maria Montessori: Montessori-PädagogikSie findet alte Theorien von Jean Itard und Edouard Séguin über pädagogische Überlegungen im Umgang mit geistig behinderten Kindern, wobei sie von zweiterem eine italienische Übersetzung anfertigte. Der verwahrloste Zustand der Kinder in der Klinik und das würdelose Leben bestürzten Maria Montessori sehr und sie beschloss, in dieser Richtung weiterzuarbeiten.

Nach ihrem Studium war Maria Montessori viel auf Forschungsreisen, und entwickelte die Montessori-Pädagogik, die heute Grundlage der Montessori-Schulen ist. Schon während ihres Studiums entwickelte sie die Überlegung, dass die scheinbar geistig behinderten Kinder nicht geistig behindert, sondern falsch unterstützt sind.

Mit den richtigen Materialien könnte die Konzentration auf bestimmte Aufgaben gelegt werden und daraus folgend ein offenbar unrealistischer Erfolg erzielt werden. Schon 1899 übernahm Maria Montessori die Leitung eines Heilpädagogischen Institutes, das sie zwei Jahre lang führte.

Die erste Montessori-Stätte gründete sie 1907. Es war dies ein Kinderhaus in Rom, das von Kindern aus sozial schwachen Familien besucht wurde. Überliefert ist ein Ereignis, das die Montessori-Pädagogik erst möglich gemacht hatte: Maria Montessori beobachtete ein dreijähriges Kind, das mit höchster Konzentration Einsatzzylinderblöcke zusammengebaut hatte. Das wäre an sich noch nichts besonderes, aber dieses Kind ließ sich durch nichts aus der Ruhe bringen und war völlig auf die Aufgabe fokussiert.

Die spätere Montessori-Pädagogik, die heute in den entsprechenden Schulen praktiziert wird, geht von der Theorie aus, dass die Kinder individuell gefördert und mit dem entsprechenden Material ausgestattet sein muss, um diese Konzentration für ihre Aufgaben aufbauen zu können. Wenn die Motivation auf die Konzentrationsfähigkeit trifft, gibt es einen maximalen Lernerfolg.

In den 30er- und 40er-Jahren wurden die Montessori-Einrichtungen zuerst scharf kritisiert, später geschlossen und Maria Montessori flüchtete nach Indien. Ihren Lebensabend bis zu ihrem Tod verbrachte sie in den Niederlanden.

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