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Marathon-Weltrekord in Berlin aufgestellt

Neue Bestzeit: 2:01:40

"Alle Jahre wieder" ist nicht nur ein bekanntes Weihnachtslied, sondern auch fast schon das Motto vom Marathon in Berlin. Denn die topfebene Strecke lässt die schnellsten Laufzeiten weltweit zu und so wurde der Weltrekord zwar immer von anderen Leuten aufgestellt und verbessert, aber eben immer in Berlin - zumindest in den letzten Jahren.

2014: Marathon unter 2:03

Der Beispiel für die schnellen Berlinzeiten war am 28. September 2014 der Kenianer Dennis Kimetto, der mit 2:02:57 als erster Mensch unter 2:03 Stunden blieb. Somit rückte die Marke der zwei Stunden immer näher. Erst ein Jahr davor hatte an gleicher Stelle der Kenianer Wilson Kipsang eine neue Bestzeit mit 2:03:23 aufgestellt. Bei solchen Zeiten hätten Hobbysportlerinnen und Hobbysportler schon Mühe, mit dem normalen Fahrrad so schnell zu sein. Natürlich bevorzugt die Streckenführung und das Profil schnelle Zeiten.

Die Problematik beim Weltrekord ist natürlich, dass jeder Marathon ein anderes Streckenprofil aufweist. Es hinkt daher ein wenig, wenn man vom Weltrekord spricht, weil es hügeligere Strecken gibt und dann gibt es wieder Strecken, bei denen der Marathon fast völlig eben verläuft. Auch hängt es vom Teilnehmerfeld ab, ob sich die Spitzenathleten gegenseitig zu Höchstleistungen treiben können.

Vor Kipsang gab es eine mehrjährige Pause von neuen Bestzeiten, was zeigt, wie schwer es ist, stets Rekorde zu laufen, denn da muss alles passen - man muss sich wohl fühlen, das Wetter muss perfekt sein und vielleicht hat man auch starke Konkurrenz, die in der Anfangsphase hilft oder auch antreibt.

2018: Marathon unter 2:02

Vier Jahre hielt der Weltrekord im Marathon, dann lief Eliud Kipchoge aus Kenia mit 2:01:40 wieder beim Berlin-Marathon eine neue Spitzenzeit und blieb damit erstmals unter 2:02 Stunden. Damit war man noch ein Stück näher an das ehrgeizige Ziel gelangt, die Marke von zwei Stunden unterbieten zu können.

Dabei waren die Wetterbedingungen beim Berlin-Marathon 2018 nicht optimal, nur zu Beginn waren sie so, dass man eine sehr schnelle Zeit erwarten konnte. Schnell sind die besten Akteure in Berlin immer - die ersten fünf bei den Männern blieben alle unter 2:09 Stunden. Auch das Frauenrennen wurde mit 2:18:11 in einer sehr schnellen Zeit gewonnen.

 

[Infoplattform Wissenswertes / 16. September 2018]

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