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Klassische Musik: London Symphony Orchestra

London Symphonic Orchestra: auch als LSO bekannt

Das London Symphony Orchestra wurde im Jahr 1904 gegründet und war seit jeher ein eigenständiges Orchester, das weit über die klassische Musik hinaus bedeutsam und bekannt wurde. Natürlich waren es in erster Linie klassische Konzerte, die das Orchester, das unter der Abkürzung LSO ebenso bekannt ist, angeboten hat.

London Symphony Orchestra und Filmmusik

Doch schon bald entdeckte man die Lust, seine musikalischen Grenzen neu zu definieren und bereits in den 1940er-Jahren begann das LSO damit, Filmmusik aufzunehmen. Die Begeisterung für eine andere Art von Musik, die nicht nur klassische Stücke beinhaltete, sondern moderne Filme mit klassischen Musikelementen ausstattete, war kein kurzer Trend, sondern ist auch heute noch Fakt. Dazu gibt es Komponisten, die sich auf Filmmusik spezialisiert haben und auch als Dirigenten arbeiten. Manche von ihnen haben zum London Symphony Orchestra eine enge Verbindung aufgebaut und arbeiten nur noch mit diesem großen Orchester zusammen.

John Williams, der die Filmmusik zu Werken wie "Der weiße Hai", "Star Wars", "E. T." und vielen weiteren beigesteuert hatte, arbeitet stets mit dem LSO zusammen. Auch Howard Shore, der die Filmmusik zur Trilogie von "Herr der Ringe" komponierte, dirigierte das London Symphony Orchestra.

Christian Kolonovits war durch sein VSOP-Projekt auch in der Orchesterwelt sehr bekannt geworden, als er mit den Wiener Symphonikern Poplieder auf klassische Weise arrangierte. Doch diese Idee hatte das London Symphony Orchestra schon davor und war Miterfinder der Idee. Unter dem Titel "Rock Classics" wurden Hits aus Rock und Pop mit dem für klassische Musik bekannten Orchester eingespielt.

Filmmusik vs. klassische Musik?

Filmmusik und klassisch gespielte Popmusik sind zwei hervorragende Beispiele für die Verbindung unterschiedlichster Musikrichtungen. So ist es falsch, wenn jemand sich gegen klassische Musik ausspricht und dann begeistert die Melodien von Star Wars summt, die nichts anderes sind als klassische Musik.

Die Alternative zur klassischen Musik, wie sie LSO für Filme anbietet, ist ein Soundtrack mit einzelnen Liedern, die auch in der Hitparade gespielt werden können. Aber die klassische Musik bietet über das einzelne Stück hinaus die Möglichkeit, Themen zu kreieren, die man mehrfach in unterschiedlichen Szenen einbauen kann.

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