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Klassische Musik: Kadenz

Kadenz: Solist spielt alleine

Ein Konzert im Rahmen der klassischen Musik ist nicht nur der Auftritt eines Orchesters, sondern auch der Auftritt einer Solistin oder eines Solisten, die/der von einem Orchester begleitet wird. Dieses Konzert dauert oftmals etwa eine halbe Stunde und stellt die Solisten in den Mittelpunkt.

Kadenz: Definition

Dabei gibt es eine beliebte Besonderheit, die Kadenz genannt wird. Eine Kadenz ist dann gegeben, wenn am Ende eines Satzes (ein Konzert dauert drei Sätze lang) das Orchester plötzlich aufhört zu spielen und die Solistin oder der Solist alleine weiter für die Musik sorgt. Das hat eine große Wirkung auf das Publikum, weil der musikalische Eindruck stark verändert wird, wenn man statt vieler Klänge nur noch jene des alleine gespielten Instrumentes hört.

Um die Wirkung noch zu verstärken, gibt es am Ende der Kadenz die gegenteilige Aktion und das Orchester spielt wieder mit, sodass aus einer Instrumentenstimme viele werden. Dieser Wechsel von vielen Stimmen zu einer und wieder zurück sorgt immer wieder für Spannung und ist mit ein Grund, warum Konzerte in der klassischen Musik sehr beliebt sind.

Kadenz: Besonderheiten

Typisch für eine Kadenz ist das Ende, das mit einem Triller gespielt wird. Dabei handelt es sich um eine Abfolge von zwei benachbarten Noten, die schnell abwechselnd gespielt werden, wobei sich die Geschwindigkeit stetig erhöht.

Die Kadenz ist auch eine jener Situationen bei einem Konzert, bei der vieles nicht geplant wird. Schon in früheren Jahrhunderten war es oft so, dass die Solisten während des Spielens der Kadenz, wenn die ganze Konzentration des Publikums noch stärker auf das eigene Musizieren gelegt wird, improvisiert wird. Während des Spielens fällt dem Solisten etwas neues ein und manchmal klingt das auch sehr improvisiert, was durchaus beabsichtigt ist.

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