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Investmentsparen oder Geld im Investmentfonds anlegen

Investmentsparen: langfristige Sparform

Als das Sparbuch immer mehr an Attraktivität verloren hatte, wurden neue Produkte vorgestellt, die den vor allem kleinen und privaten Anlegerinnen und Anlegern Möglichkeiten bieten sollten, ihr Geld mit möglichst hohem Profit zu investieren. Ein solches Produkt ist das Investmentsparen.

Grundlagen zum Investmentsparen

Dabei wird regelmäßig in einen Investmentfonds eingezahlt, wobei es egal ist, welchen Kurs dieser Fonds gerade hat. Man vereinbart mit seiner Hausbank, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt, beispielsweise am Beginn jedes Monats, ein bestimmter Betrag in diesen Investmentfonds eingezahlt wird, losgelöst davon, wie sich der Kurs entwickelt hat.

Ist der Kurs gefallen, dann erhält man mehr Anteile des Fonds, ist der Kurs gestiegen, dann erhält man weniger Anteile. Die Summe der Anteile werden im Kontoauszug festgehalten und somit sammelt man regelmäßig mehr Anteile dieses Investmentfonds. Das Investmentsparen ist dabei ein Finanzinstrument, das sehr flexibel gestaltet ist.

So kann man die monatliche Zahlung auch aussetzen lassen, wenn man gerade knapp bei Kassa ist oder man kann auch jederzeit Anteile verkaufen, wobei es hier schon zu beachten gilt, wie sich der Kurs entwickelt hat. Generell ist das Investmentsparen aber eine Sparform, die eher langfristig angelegt wird. Sie hat das Ziel, einen höheren Ertrag zu erwirtschaften, als dies mit dem normalen Sparbuch erreicht werden kann, doch erfordert das Investmentsparen auch Geduld, wenn der Kurs gerade am absteigenden Ast ist, weil es eine Weile dauern kann, bis wieder eine Kursverbesserung erreicht wird. Für kurzfristige Spekulationen ist das Investmentsparen daher keine Lösung.

Investmentsparen als neue Form des Sparens mit Dauerauftrag

Im Grunde hat es diese Form der Geldanlage schon lange gegeben. Als auf dem normalen Sparbuch noch ein Eckzinssatz von 2,5 % oder mehr gegolten hatte, wurde einfach Geld Monat für Monat vom Girokonto per Dauerauftrag auf das Sparbuch eingezahlt. Beim Girokonto gab es nur in den seltensten Fällen überhaupt eine Verzinsung, der Eckzinssatz am Sparbuch sorgte für mehr Ertrag.

Die gleiche Idee ist beim Investmentsparen anzutreffen, wenn Geld auf den Fonds überwiesen wird, um damit einen höheren Ertrag zu erzielen. Zu beachten ist aber, dass man ein Problem bekommt, wenn man das Geld schnell braucht und der Kurs im Keller ist. Zwar kann man natürlich seine Anteile verkaufen, aber man realisiert damit einen Verlust, der durchaus auch beachtlich ausfallen kann. Ist der Kurs hingegen sehr hoch oben angesiedelt, kann man Anteile verkaufen, um den Gewinn mitzunehmen. Braucht man das Geld aktuell nicht, kann man sich eine weitere Anlageform überlegen.

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