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Inflationsrate sinkt im Oktober 2017 auf 2,2 %

Ölpreis stabilisiert sich stärker

Die Inflationsrate in Österreich war im September 2017 auf recht hohe 2,4 % angestiegen, aber laut Berechnungen der Statistik Austria hat sich dieser Trend nicht bestätigt. Denn die Inflationsrate im Oktober 2017 ist mit 2,2 % wieder ein Stück geringer ausgefallen, auch wenn der Wert weiterhin hoch ist, vor allem höher als in den meisten anderen EU-Mitgliedsstaaten.

Der Mikrowarenkorb für den typischen täglichen Einkauf stieg sehr stark auf 5,7 % nach 5,3 % im September, auch beim Miniwarenkorb für den typischen Wocheneinkauf ist der Wert mit 3,4 % nach 3,6 % im September ein sehr hoher.

Inflation im Oktober 2017: Preistreiber

In der Ausgabengruppe "Wohnung, Wasser, Energie" stieg im Durchschnitt um 1,9 %, wobei es unterschiedliche Richtungen gibt. Die Wohnungsmieten sind einmal mehr ein Preistreiber mit 4,5 % höheren Mieten gegenüber dem Oktober 2016. Die Instandhaltung verteuerte sich um 2,0 %. Günstiger wurde hingegen die Haushaltsenergie um 0,9 %. Der Strom gab gleich um 5,2 % nach, Gas stieg um 0,6 %, die Fernwärme um 1,5 % und die festen Brennstoffe um 4,5 %. Beim Heizöl gab es einen Preisanstieg von 5,1 %.

Weitere Ausgabengruppen im Oktober

Bei "Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke" gab es einen Preisanstieg von 3,2 %, womit sich die Entwicklung vom September bestätigt hat. Denn mit dem September wurde klar, dass die Preisdynamik bei den Lebensmittel wieder deutlich zulegt. Im Oktober kosteten die Lebensmittel um 3,4 % mehr als im Oktober des Vorjahres. Milch, Käse und Eier kosteten um 6,1 % mehr, Öle und Fette stiegen wie schon zuletzt um 19,7 %, die Butter im speziellen gleich um 42,5 5. Fleisch wurde um 2,1 % teurer, Brot und Getreideprodukte verteuerten sich um 1,6 %, Fisch um 8,9 % und auch das Gemüse wurde um 3,1 % teurer. Preissabil blieb hingegen das Obst. Bei den alkoholfreien Getränken gab es einen Preisanstieg von 2,0 %.

In der Ausgabengruppe "Freizeit und Kultur" gab es einen Preisanstieg von 3,3 %, wobei einmal mehr die Freizeit- und Kulturdienstleistungen mit einem Anstieg von 2,4 % hauptverantwortlich waren. Spürbar teurer wurden auch die Geräte für Audiovision, Fotografie und Computertechnik um 6,9 %. Pauschalreisen verteuerten sich um 3,5 %, die Preise bei Zeitungen und Magazine verteuerten sich gar um 9,6 %, Pflanzen um 7,3 %.

Bei "Restaurants und Hotels" gab es einen Preisanstieg von 2,9 %, wobei dies den Dienstleistungen geschuldet ist. Die Bewirtungsdienstleistungen wurden um 3,1 % teurer, die Beherbergungsdienstleistungen aber nur noch um 0,6 %.

Weniger Dynamik gab es bei der Ausgabengruppe "Verkehr" mit durchschnittlich 1,7 % höheren Preisen. Die Treibstoffe verteuerten sich um 3,3 % nach 5,1 % im September, die Flugtickets ins Ausland kosteten um 9,4 % mehr.

Datenquelle: http://www.statistik.at

 

[Infoplattform Wissenswertes / 16. November 2017]



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