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Inflation im November 2017 2,3 %

Ölpreis zog stärker an

Die Inflationsrate in Österreich ist im November 2017 laut Berechnungen der Statistik Austria auf 2,3 % angestiegen, nachdem sie im Oktober bei 2,2 % gelegen war. Hauptgrund war eine stärkere Dynamik beim Ölpreis, wodurch Treibstoffe und Heizöl teurer geworden sind. Beim Miniwarenkorb für den typischen Wocheneinkauf stieg die Inflation auf 4,1 % nach 3,4 % im Oktober und beim Mikrowarenkorb für den typischen täglichen Einkauf gab es wieder einen sehr hohen Wert von 5,8 % nach 5,7 % im Oktober.

Inflation im November: Hauptpreistreiber

Der Hauptpreistreiber im Jahresvergleich war aber nicht die Ausgabengruppe "Verkehr", sondern "Wohnung, Wasser, Energie" mit durchschnittlich 2,2 % höheren Preisen. Bei den Mieten gab es die schon lange anhaltende starke Steigerung von 4,3 % gegenüber dem November 2016, die Instandhaltung verteuerte sich um 2,0 %. Die Haushaltsenergie war fast preisstabil mit einem Minus von 0,1 %, aber dabei muss man die verschiedenen Komponenten berücksichtigen.

Denn das Heizöl wurde durch den teureren Ölpreis um 10,9 % teurer, während der Strompreis um 5,1 % nachgab. Gas war mit plus 0,6 % fast preisstabil, Fernwärme kostete um 1,6 %, feste Brennstoffe um 4,3 % mehr als vor einem Jahr.

Weitere Ausgabengruppen im November 2017

Bei "Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke" gab es die schon zuletzt auffällige Preisdynamik. Durchschnittlich zogen die Preise um 3,2 % an, wobei die Nahrungsmittel um 3,3 % teurer wurden. Milch, Käse und Eier kosteten um 4,8 % mehr, Fleisch um 3,1 %, Öle und Fette um 16,1 % (Butter gar 33,2 %) mehr. Fisch wurde um 9,2 % teurer, Brot und Getreideprodukte um 1,4 %, Gemüse um 2,4 % und Obst um 1,4 %. Die alkoholfreien Getränke wurden um 3,0 % teurer, vor allem Kaffee um 6,9 %.

In der Ausgabengruppe "Restaurants und Hotels" gab es die fast schon üblichen Verteuerungen bei den Dienstleistungen. Die Bewirtungsdienstleistungen verteuerten sich im Jahresvergleich um 3,2 %, jene der Beherbergungsdienstleistungen um 3,3 %.

Bei "Verkehr" gab es einen Preisanstieg von 2,4 %, wobei die Treibstoffe um 6,3 % teurer waren als im November 2016. Die Flugtickets kosteten um 16,7 % mehr, Reparaturen der privaten Verkehrsmittel um 2,4 % mehr.

In der Ausgabengruppe "Freizeit und Kultur" waren auch die Dienstleistungen ein Thema, denn die Freizeit- und Kulturdienstleistungen verteuerten sich um 2,6 %. Teurer wurden auch Zeitungen, Bücher und Schreibwaren um 5,9 % gegenüber dem November 2016.

Datenquelle: http://www.statistik.at

 

[Infoplattform Wissenswertes / 18. Dezember 2017]

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