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Inflationsrate Österreich im Februar 2019 1,5 %

Deutliche Rückgang im Jahresvergleich

Der Jänner 2019 brachte mit ursprünglich 1,7 % Inflationsrate (nachgebessert auf 1,8 %) den niedrigsten Wert der Inflationsrate in Österreich seit dem Dezember 2016, als die Inflation 1,4 % betragen hatte. Wie die Statistik Austria nun berechnet hat, ist dieser Trend längerfristig zu sehen, denn der Februar 2019 ergab eine noch niedrigere Inflationsrate mit 1,5 %, da einige Preise deutlich geringere Dynamik aufwiesen als in den letzten Jahren.

Beim Mikrowarenkorb für den typischen täglichen Einkauf gab es eine Inflation von 0,6 % nach 0,4 % im Jänner. Der Miniwarenkorb für den typischen Wocheneinkauf (inklusive tanken) hat einen Wert von 1,7 % ausgewiesen. Im Jänner waren es noch 1,6 % gewesen. Beide Werten waren im letzten Jahr überdurchschnittlich hoch und weit höher als die allgemeine Inflationsrate, haben sich also auch deutlich reduzieren können.

Inflation im Februar 2019: Hauptpreistreiber

Der Hauptpreistreiber im Februar 2019 war wieder die Ausgabengruppe "Wohnung, Wasser, Energie" mit durchschnittlich 2,8 % höheren Preisen. Die Mieten stiegen wieder im Jahresvergleich an und zwar mit 3,3 %, aber der höhere Anstieg war durch die Haushaltsenergie gegeben, die im Schnitt um 4,2 % teurer wurde. Die Kosten für feste Brennstoffe stiegen um 7,0 % an, jene für Heizöl um 8,4 %. Die Fernwärme wurde um 2,2 % teurer, Gas um 1,1 %. Die Instandhaltung für Wohnung kostete im Jahresvergleich mit dem Februar 2018 um 2,7 % mehr.

Weitere Ausgabengruppen

Inflationsrate Österreich Februar 2019Stets ein Thema scheint die Ausgabengruppe "Restaurants und Hotels" zu sein, die seit etlichen Monaten durch die Dienstleistungen genannt werden muss. Im Februar 2019 waren die Preise um 2,7 % höher als im Jahr davor, wobei die Bewirtungsdienstleistungen um 3,0 % teurer wurden, die Beherbergungsdienstleistungen stiegen um 1,7 % an.

Bei "Freizeit und Kultur" gab es auch um 1,4 % teurere Preise durch die um 2,7 % teureren Freizeit- und Kulturdienstleistungen. Die Pauschalreisen wurden um 3,6 % teurer, dafür verbilligten sich die Datenverarbeitungsgeräte um 7,7 % und sorgten so für einen Ausgleich in der Ausgabengruppe.

Kaum eine Rolle spielten "Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke" mit einer Preiserhöhung von 1,1 % im Schnitt. Aber es gab erhebliche Entwicklungsunterschiede. Denn die Gemüsepreise zogen um starke 5,4 % an, während jene von Obst um 5,1 % fielen. So glich sich die Gruppe auch wieder aus. Fleisch wurde um 1,8 % teurer, Brot und Getreideprodukte um 1,3 %. Bei Milch, Käse und Eier gab es mit einem Anstieg von 0,3 % kaum Veränderungen. Die alkoholfreien Getränke wurden um 0,5 % günstiger.

In der Ausgabengruppe "Verkehr" gab es einen Preisanstieg von nur 0,5%. Die Treibstoffe hatten nicht mehr die Dynamik vom Jahresende 2018 und verteuerten sich um 1,8 %. Das ist zwar etwas mehr als im Jänner (1,1 %), aber nicht mehr so hoch wie noch im Herbst und Spätherbst 2018. Die Reparaturen der privaten Fahrzeuge kosteten um 2,9 % mehr. Deutlich fiel dafür der Preis für die Flugtickets um gleich 18,9 %.

In der Ausgabengruppe "Bekleidung und Schuhe" gab es einen Rückgang von 1,1 %. Die Kleidungsstücke wurden um 1,4 % günstiger als im Februar 2018, die Schuhe blieben mit einem Minus von 0,1 % fast preisstabil.

Datenquelle: http://www.statistik.at

 

[Infoplattform Wissenswertes / 15. März 2019]

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