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Inflationsrate auch im Februar bei 1,8 %

Preisentwicklung stabil unter 2,0 %

Die Inflationsrate in Österreich sank im Jänner 2018 doch recht deutlich auf 1,8 % und dieser Wert wurde auch für den Monat Februar 2018 von der Statistik Austria ermittelt. Preistreiber bleibt die Ausgabengruppe "Wohnung, Wasser, Energie", die zusammen mit den erhöhten Dienstleistungskosten bei den Restaurants und Hotels 40 % der Inflation ausgemacht hat.

Der Miniwarenkorb für den typischen Wocheneinkauf sank auf immer noch hohe 3,0 % nach 3,5 % im Jänner, der Mikrowarenkorb für den typischen Tageseinkauf hat sich auch deutlich reduzieren können und zwar auf 3,3 % nach 4,5 % im Jänner.

Inflation im Februar: Hauptpreistreiber

Einmal mehr war die Ausgabengruppe "Wohnung, Wasser, Energie" der Hauptpreistreiber mit durchschnittlich um 2,0 % höheren Preisen, wobei die Mieten mit 4,1 % höheren Werten als im Februar 2017 sich besonders ausgewirkt haben. Die Instandhaltung verteuerte sich um 1,5 %. Bei der Haushaltsenergie ist hingegen Stabilität eingetreten, zusammengefasst gab es ein Minus von 0,1 %. Im Detail wurden die festen Brennstoffe um 5,1 % teurer, Gas hingegen um 5,9 % günstiger. Die Strompreise gingen um 0,2 % zurück, Heizöl stieg um 0,5 %, Fernwärme um 1,8 %.

Weitere Ausgabengruppen im Februar 2018

Schon seit Monaten sind die Erhöhungen bei den Dienstleistungen ein Thema. Oft genannt wird dabei "Restaurants und Hotels" und das ist auch im Februar 2018 so, denn die Bewirtungsdienstleistungen verteuerten sich um 2,9 % gegenüber dem Februar 2017. Die Beherbergungsdienstleistungen wurden um 3,0 % teurer.

Die Ausgabengruppe "Verkehr" spielte eine unterordnete Rolle mit einem Preisanstieg von 1,1 %. Die Reparaturen wurden um 2,9 % teurer, die Treibstoffe nur um 0,9 %, womit sich fast Preisstabilität bei Benzin und Diesel ergab.

Entspannung trat auch bei "Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke" ein mit durchschnittlich 1,2 % höheren Preisen. Zuletzt waren die Nahrungsmittel wieder deutlich teurer geworden, aber im Februar gab es wieder moderatere Anstiege. Vor allem Gemüse wurde um 7,7 % deutlich günstiger und sorgte für diese positive Entwicklung. Milch, Käse und Eier verteuerten sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,4 %, Brot und Getreideprodukte um 1,8 %, Öle und Fette um 9,5 % - wobei die Butter mit 20,7 % immer noch stark ansteigt. Fleisch wurde um 1,1 % teuer, Obst um 0,9 %. Die alkoholfreien Getränke wurden um 2,6 % teurer und hier vor allem Fruchtsäfte und Gemüsesäfte um 5,0 %.

Bei "Freizeit und Kultur" gab es eine moderate Steigerung um 0,5 %, weil die Pauschalreisen um 9,1 % günstiger wurden. Teurer wurden hingegen die Freizeit- und Kulturdienstleistungen um 2,6 %. Auch Zeitungen, Bücher und Schreibwaren verteuerten sich im Jahresvergleich und zwar um 6,2 %.

Datenquelle: http://www.statistik.at

 

[Infoplattform Wissenswertes / 16. März 2018]

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