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Inflationsrate im Dezember 2017 nur leicht gesunken

2,2 statt 2,3 % - weiterhin teure Mieten

Die Inflationsrate in Österreich wurde von der Statistik Austria für den Monat Dezember 2017 mit 2,2 % errechnet. Dabei erwiesen sich die Mieten als Preistreiber Nummer eins, auch die Nahrungsmittel ziehen wieder an, weniger Dynamik gab es bei Treibstoff und Heizöl. Gegenüber dem November 2017 mit damals 2,3 % sank die Inflationsrate zwar leicht, lag aber weiterhin über den gewünschten 2,0 %.

Beim Mikrowarenkorb für den typischen täglichen Einkauf gab es wie schon in den Vormonaten einen sehr hohen Wert mit 5,7 % (im November waren es 5,8 %) - vor allem wegen der teureren Lebensmittel. Beim Miniwarenkorb für den typischen wöchentlichen Einkauf blieb der Wert wie im November bei 4,1 %.

Inflation im Dezember 2017: Hauptpreistreiber

Die Ausgabengruppe "Wohnung, Wasser, Energie" war wieder einmal als Preistreiber ermittelt worden, wobei die durchschnittlichen Preissteigerungen mit 2,0 % noch im Rahmen waren. Doch der Anstieg der Wohnungsmieten um 4,1 % fiel kräftig aus und war der Hauptgrund, warum die Gruppe sich besonders stark ausgewirkt hatte. Die Instandhaltungen verteuerten sich um 2,0 %, während die Energie um 1,1 % sogar günstiger wurde. Strom ist weiterhin billiger zu haben und zwar im Jahresvergleich um 5,1 % billiger als im Dezember 2016. Heizöl verteuerte sich zwar, aber nur noch um 3,7 %, Gas wurde um 0,6 % teurer, Fernwärme um 1,8 % und feste Brennstoffe um 4,6 %.

Weitere Ausgabengruppen im Dezember

Bei "Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke" gab es einen durchschnittlichen Preisanstieg von 3,2 %, wobei die Nahrungsmittel um 3,0 % teurer wurden als im Dezember 2016. Fleisch wurde um 3,3 % teurer, Milch, Käse und Eier um 4,7 %. Die Öle und Fette stiegen um 13,2 %, darunter die Butter mit 27,3 %. Preisanstiege gab es auch für Brot und Getreideprodukte mit 1,8 %, Gemüse mit 2,4 % und Fisch mit 5,8 %. Obst wurde um 1,3 % teurer. Alkoholfreie Getränke kosteten um 4,6 % mehr, deutlich teurer wurde einmal mehr der Kaffee mit 8,3 5.

Ein Thema bleiben auch die Dienstleistungen und damit die Gruppe "Restaurants und Hotels". Die Bewirtungsdienstleistungen erhöhten sich um 3,0 % im Jahresvergleich, die Beherbergungsdienstleistungen waren um 1,6 % teurer geworden.

In der Ausgabengruppe "Verkehr" gab es einen Preisanstieg von 2,2 %. Die Treibstoffe wurden um 5,1 % teuer - im November waren es noch 6,3 % gewesen. Die Instandhaltung wurde um 2,4 % teurer, empfindlich gestiegen sind die Flugtickets ins Ausland um 7,3 %.

Datenquelle: http://www.statistik.at

 

[Infoplattform Wissenswertes / 17. Jänner 2018]

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