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Inflationsrate in Österreich 2015

Preissteigerungen im Jahr 2015 in Österreich

Die Inflation im Jahr 2015 in Österreich erwies sich als die niedrigste seit dem Jahr 2009. Durchschnittlich war die Inflation mit 0,9 % sehr niedrig erfolgt, denn 2014 waren es noch 1,7 % und in den Jahren davor 2,0 % im Jahr 2013 und gar 2,4 % im Jahr 2012. Nur im Jahr 2009 war die Inflationsrate gemäß der Statistik Austria mit 0,5 % noch niedriger gewesen. 

Jahresfazit zur Inflationsrate 2015 in Österreich

Der Hauptgrund für diese geringe Inflation war neben der Tatsache, dass die Wirtschaft in der Eurozone nur zögerlich anspringen mag jener, dass das Erdöl an den Börsen so günstig wie schon lange nicht mehr wurde. Das hatte vor allem wirtschaftspolitische Gründe, weil die arabischen Staaten ihre Förderungen nicht eingeschränkt hatten, als die Nachfrage nicht anzog - das war früher das Prozedere, um den Preis hoch zu halten. Da in den USA mit Schieferöl eine Konkurrenz entstanden war, drückte man gar den Preis mit einem Überangebot und so fiel der Ölpreis immer weiter und das sorgte für die günstigsten Preise bei Treibstoffe und Heizöl - was sich natürlich unmittelbar auf die Inflationsrate ausgewirkt hatte.

Die Inflation war in Österreich trotzdem eine der höchsten der Eurozone, weil die Mieten stark angezogen haben. Einige Monate lang war im Jahresvergleich eine Steigerung von vier bis fünf Prozent ermittelt worden, womit es ein Kräfteverhältnis zwischen teuren Mieten und günstigen Treibstoff gab. Und hier zeigte sich gerade im Jahr 2015, dass die Inflationsrate wohl eine wichtige Kennzahl ist, aber individuelle Situationen machen davon abhängig, wie wichtig sie für die Einzelperson oder den Einzelhaushalt sind.

Denn wer Miete zahlt, aber kein Auto fährt, hat eine ganz andere wirtschaftliche Situation vorgefunden als jemand, der ein Eigentum nutzen kann und Auto fährt. Im ersten Fall war die Inflationsrate eigentlich deutlich höher, weil die Entspannung durch die günstigen Treibstoff wegfiel und im zweiten Fall war die Inflationsrate weit geringer, weil man vom günstigen Sprit profitieren konnte, aber die teureren Mieten keine Rolle gespielt haben.

Und so kommt es auch darauf an, welche Ausgaben man hat und inwieweit man profitieren kann oder tatsächlich weniger in der Geldbörse hat.

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