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Inflationsrate in Österreich 2014

Preissteigerungen im Jahr 2014 in Österreich

Die Inflationsrate drückt aus, um wie viel Prozent die verschiedenen Produkte und Dienstleistungen im Vergleich zum Vorjahr teurer oder günstiger wurden. Sie ist die wesentliche Grundlage für die Lohn- und Gehaltsverhandlungen, die traditionell im Herbst beginnen. Über viele Jahre gesehen ist es erstrebenswert, wenn die Inflationsrate nicht über 2,0 % ansteigt. 2011 lag sie bei sehr hohen 3,3 %, 2012 bei 2,4 % und 2013 konnte ein Wert von exakt 2,0 % erreicht werden.

Im Jahr 2014 erreichte die Inflationsrate 1,7 % und war damit so niedrig wie zuletzt vor fünf Jahren. Dabei war die Inflationsrate in Österreich eine der höchsten in der Eurozone, was vor allem an zwei Faktoren lag. Der erste Faktor war noch schwerwiegender, weil nämlich die Wohnmieten spürbar und schmerzhaft angestiegen waren und der zweite Faktor betraf auch viele Menschen und Haushalte mit dem Anstieg der motorbezogenen Versicherungssteuer. Während die Mieten um durchschnittlich 4 bis 5 Prozent teurer wurden, erhöhte sich die Versicherungssteuer gleich um fast 13 % im Durchschnitt.

Aber dennoch sank die Inflationsrate, weil die europäische Wirtschaft Sand im Getriebe hatte. Nach gutem Jahresbeginn trübte sich die Wirtschaftsprognose immer mehr ein und auch 2014 wurde ein schwieriges Jahr. Bezogen auf die Inflationsrate ließen die Preise dann nach und es relativierten sich Preiserhöhungen des Vorjahres wie jene bei den Lebensmitteln. Aber es kam noch ein ganz anderer Faktor dazu, mit dem nun wirklich niemand gerechnet hatte - nämlich der Ölpreis.

Es gab viele Marktteilnehmer und auch Politiker, die davon ausgegangen waren, dass der Ölpreis nie wieder unter die Marke von 100 US-Dollar pro Barrel fallen könnte - diese Leute irrten gewaltig. Aus unterschiedlichen Gründen sank der Ölpreis vom Hochsommer 2014 bis zum Dezember auf fast die Hälfte und ging zu Beginn 2015 sogar unter 50 US-Dollar pro Barrel. Mit so einem Preis hatte niemand rechnen können und damit vergünstigen sich Heizöl und Treibstoffe natürlich nachhaltig.

Und damit zeigen sich aber auch Probleme bei der Inflationsrate. Denn wenn man nicht mit Heizöl für Wärme und Energie sorgt und auch kein Auto nutzt, kann die teurere Miete eine ganz andere Situation bereitstellen als wenn man vom Ölpreis unmittelbar abhängig ist.

Übersicht der Unterseiten

Jän 14: 1,6 %

Nach einer höheren Inflationsrate im Dezember (1,9 %) sank die Inflationsrate in Österreich im Jänner auf 1,6 %.

Feb 14: 1,5 %

Die Inflationsrate liegt im Februar 2014 in Österreich bei 1,5 % und damit auf moderatem Niveau.

Mär 14: 1,7 %

Die Inflation in Österreich ist im Monat März 2014 mit 1,7 % leicht höher als im Februar und gleichhoch wie im Jänner 2014.

Apr 14: 1,7 %

Die Inflationsrate in Österreich lag im April 2014 erneut bei 1,7 % und damit auf einem stabilen Niveau.

Mai 14: 1,8 %

Die Inflationsrate in Österreich ist im Monat Mai 2014 leicht auf 1,8 Prozent gestiegen nach 1,7 % im April 2014.

Jun 14: 1,9 %

Die Preise sind in Österreich leicht gestiegen - das zeigt die Inflationsrate vom Juni 2014 mit 1,9 %.

Jul 14: 1,8 %

Die Inflationsrate in Österreich betrug im Juli 2014 1,8 % und damit zeigt sich ein sehr stabiles Preisniveau.

Aug 14: 1,7 %

Die Inflationsrate in Österreich sank im August 2014 leicht auf 1,7 % nach 1,8 % im Juli und 1,9 % im Juni 2014.

Sep 14: 1,6 %

Die Inflationsrate in Österreich sank im September 2014 auf 1,6 % und wäre noch niedriger ohne die teuren Mieten.

Okt 14: 1,6 %

Die Inflationsrate in Österreich betrug im Oktober 2014 mit 1,6 % weiterhin einen höheren Wert trotz mäßiger Wirtschaftssituation.

Nov 14: 1,7 %

Die Inflationsrate in Österreich stieg im November 2014 auf 1,7 % nach 1,6 % in den Vormonaten - mal wieder wegen der Mieten.

Dez 14: 1,0 %

Durch den sehr geringen Ölpreis wurde die Inflationsrate in Österreich im Dezember 2014 deutlich nach unten gedrückt.

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