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Inflationsrate in Österreich 2009

Wirtschaftskrise drückte die Inflationsrate

Völlig andere Ergebnisse und Werte gab es bei der Inflationsrate im Jahr 2009 im Vergleich zum Jahr davor. War 2008 das Hauptproblem die hohe Inflationsrate durch den Wirtschaftsboom und dem damit zusammenhängenden hohen Ölpreis, so änderte sich diese Situation bereits im letzten Quartal 2008 und setzte sich 2009 fort.

Anfang 2009 hatte die Inflationsrate in Österreich knapp über einem Prozent betragen. Zum Vergleich: 2008 waren Inflationsraten von knappe vier Prozent errechnet worden, weil die Treibstoffe und der Preis für Heizöl nicht nur diese Produkte selbst verteuerte, sondern damit auch die Flugreisen, das Transportgewerbe und somit viele weitere Waren, die angeliefert werden mussten.

2009 hatte man diese Sorgen nicht, denn der Ölpreis stürzte auf unter 40 Dollar pro Fass ab (Sommer 2008: 140 Dollar!). Damit wurden die Waren günstiger, der Jahresvergleich beim Treibstoff brachte Minusabschläge von bis zu 33 Prozent und die Inflationsrate ging im Sommer 2009 unter die Marke von Null Prozent.

Erst im Herbst relativierte sich die Situation wieder, weil der Ölpreis zu steigen begann. Damit fielen die massiven Preisreduktionen im Jahresvergleich weg und die Inflationsrate stieg bis zum Dezember auf 1,0 Prozent. Das ist ein Niveau, mit dem man ganz gut leben kann, dessen Entwicklung man 2010 weiter verfolgen wird müssen. Die Wirtschaftskrise ist wohl überstanden, deren Folgen aber noch lange nicht.

Und an der Inflationsrate kann man das ganz gut ablesen.

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