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Wetter in Österreich

Alpen als Wetterscheide

Die Menschen interessieren sich seit jeher für das Wetter. Zum Teil aus Interesse, weil die Natur ihren eigenen Gesetzen nachkommt, zum Teil aus beruflichen Gründen, weil die Bauern auf die Wetterbedingungen angewiesen sind, zum Teil aus wissenschaftlichen Gründen, um herauszufinden, wie sich ein Wetter entwickelt und verändert.

Das Wetter in Österreich betrifft dabei nicht nur die Österreicherinnen und Österreicher, sondern auch die Gäste, die sich in diesem Land aufhalten wollen. Das Wetter unterliegt nachhaltigen Veränderungen, die als Klimaveränderung heftig diskutiert werden. Diese Wetterveränderungen zeigen sich vor allem durch offenbar häufiger auftretende Wetterphänomene, wie Starkregen, Hochwasser, Gewitter oder Stürme in Orkanstärke.

Wetter in Österreich: der Alpenraum
Ein Blick auf die Landkarte zeigt, dass Österreich von Vorarlberg bis zur Grenze von Niederösterreich und der Steiermark von den Alpen durchzogen werden. So wie diese hohen Berge in Frankreich und der Schweiz das Wetter beeinflussen, spielen sie auch in Österreich eine wesentliche Hauptrolle. Nicht selten gibt es starken Regen von Vorarlberg bis zum Mostviertel im Südwesten von Niederösterreich, während es in Kärnten und der Steiermark kaum oder gar keinen Regen gibt. Im Winter mit dem Schneefall zeigt sich häufig das gleiche Bild und es kann auch zu einem Südföhn kommen, wodurch es in den südlichen Landesteilen sogar deutlich wärmer ist als nördlich des Alpenhauptkammes.

Daher sind die Alpen innerhalb von Österreich auch häufig als Wetterscheide umschrieben, weil es auch umgekehrt passieren kann, dass ein Italientief den Süden eindeckt, aber die Wolken nicht über die Alpen kommen und es im Norden feines und sonniges Wetter gibt. Die geografischen Bedingungen sind daher immer eine wesentliche Säule des möglichen Wetters ungeachtet der Tatsache, dass es verschiedene Drucksysteme geben kann.

Beckenlagen und Föhn
Eine zweite Säule sind die Beckenlagen im Flachland vom Linzer Raum über Sankt Pölten bis zum Wiener Becken, vor allem aber auch das Grazer Becken und das Klagenfurter Becken. Diese Regionen haben in der kalten Jahreszeit häufig mit Hochnebel zu kämpfen und erleben fast nur graues oder auch nebelgraues Wetter, obwohl man diese Form von Nebel gar nicht sehen kann. Oberhalb auf den Bergen ist es häufig viel milder oder auch im Westen. Nicht selten ist es in Innsbruck im Alpenraum wärmer als im flachen Wiener Becken.

Dazu kann sich bei entsprechender Situation ein Föhn bilden, der in Vorarlberg und Tirol, vor allem aber sehr gerne von Salzburg bis zum Mostviertel wirkt und für ungewöhnliche Temperaturen zur Winterzeit sorgt, während es in Wien oder Eisenstadt trüb und kalt bleibt. Auch hier spielen die Verbindung von Alpen und Tallagen eine große Rolle und so gibt es in Österreich einige Regionen, die bekannt dafür sind, dass sich Föhn sehr leicht bilden kann.

Interessant in diesem Zusammenhang sind die langfristigen Klimadaten, die einen Zeitraum von 30 Jahren berücksichtigen. Es kann einmal ein kaltes oder ein sehr warmes Jahr geben, aber über 30 Jahre erreicht man einen guten Durchschnitt, mit dem man die aktuellen Wettergeschehnisse gut vergleichen kann. Daher wird auch oft von den Durchschnittswerten gesprochen, die sich auf Basis von drei Jahrzehnte ergeben und einen Vergleich zulassen, ob es aktuell normale Temperaturen, zu kühle oder zu warme gibt.

Siehe auch
Wettervorschau für Bregenz
Wettervorschau für Eisenstadt
Wettervorschau für Graz
Wettervorschau für Innsbruck
Wettervorschau für Klagenfurt
Wettervorschau für Linz
Wettervorschau für Salzburg
Wettervorschau für Sankt Pölten
Wettervorschau für Wien



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