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Tierwelt und Haustiere

Tiere daheim und in freier Wildbahn

Der Einfluss der Menschen auf die Tierwelt ist enorm. Viele Arten sind ausgestorben, manche Tierarten konnten durch den Menschen wiederum erhalten werden und andere Tierarten sind aktuell massiv bedroht. Die immer größere Zahl an Menschen und die Ausdehnung des Lebensraumes der Menschen hat viele Heimatreviere seltener und wilder Tiere zerstört und dennoch ist die Tierwelt nach wie vor äußerst beeindruckend in ihrer Vielfalt.

Tierpark und seine Aufgaben
Mit Hilfe von Tierparks werden viele Versuche unternommen, das Verhältnis der Menschen zu den Tieren und umgekehrt aufzubessern. Kindern wird ein natürlicher Zugang zu den fremden Lebewesen gewährt und das Verständnis für das Zusammenleben näher gebracht und so manch Tierart konnte im Rahmen von Projekten der Tierparks gerettet und erhalten werden. Dabei ist der Tierpark oder auch Tiergarten und Zoo bezeichnet nicht unkritisch zu sehen, denn manche Anlagen sind so veraltet, dass sie für die Tiere nicht ausreichend Platz bieten. So ist das Leben hinter Gittern ohnehin nicht naturgemäß, aber dann besonders problematisch.

Mensch und Tier: die Haustiere
Besonders intensiv ist das Zusammenleben mit Tieren aber in den eigenen vier Wänden. Jährlich werden Millionen Euro alleine in Österreich für Haustiere ausgegeben. Die Haustiere haben aber auch hier völlig unterschiedliche Funktionen. Sie werden zu Therapiezwecken in der Behindertenbetreuung eingesetzt, Hunde sind wichtige Hilfen für blinde Menschen und viele ältere Personen haben in einem Haustier einen neuen Freund gefunden.

Darüber hinaus haben die Haustiere - egal, ob Katzen, Hunde oder andere Tierarten - fast so etwas wie einen Familienstatus. Muss man sich von seinen Liebsten trennen, ist das oft genauso schmerzhaft wie der Tod eines Familienmitgliedes. Die Verbundenheit zwischen Menschen und Tiere ist durch das tägliche Zusammenleben sehr intensiv und macht beide glücklich.

Allerdings ist die Frage, wo man die Grenze zieht. Denn Katzen, Hunde, auch Zierfische im Aquarium gelten als klassische Haustiere und werden unproblematisch angesehen - sieht man von falsch erzogenen Hunden ab. Aber der Trend in der Gesellschaft geht immer mehr auf das Extreme über und das betrifft nicht nur den Klettersteig im Urlaub oder das Klettern auf einen 8000 Meter hohen Berg und die Fahrt durch das Wildwasser, sondern auch bei den Haustieren werden Grenzen "verbogen". Schlangen und Spinnen sind keine seltenen Gäste mehr in der eigenen Wohnung, wobei manchmal leider auch Tiere gehalten werden, die ausdrücklich verboten sind - und das aus gutem Grund.



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