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Politik und politische Entscheidungen

Die Politik erstellt die Rahmenbedingungen

Immer öfter wird darüber geklagt, dass sich die jungen Menschen überhaupt nicht für Politik interessieren. Das ist sicherlich nicht förderlich, andererseits aber auch keine Überraschung, wenn man sich so manch Verhalten der Berufspolitiker näher betrachtet.

Politik ist aber nicht nur die Frage, welche politische Gruppierung oder Partei die meisten Stimmen bei einer Wahl auf sich vereinigen kann, sondern es geht um viel mehr. Politisch denken heißt, dass man sich für die anderen Menschen interessiert und sich selbst als einen Teil der Gesellschaft ansieht. Handlungen, die man selbst durchführt, haben oft Konsequenzen für andere Menschen. Würden alle so denken und ein wenig über den eigenen Tellerrand schauen, dann wären viele gesellschaftliche Probleme stark reduziert.

Die politische Arbeit besteht darin, Lösungen für Menschen anzubieten. Dabei geht es natürlich in erster Linie darum, Politik für die Bevölkerung der eigenen Nation zu machen, aber auch die Menschen in anderen Ländern sind von Belang und müssen berücksichtigt werden. Eine große Veränderung wurde durch die Globalisierung und durch die technische Revolution eingeleitet, die auch vor der Politik nicht Halt gemacht hatte. War es in früheren Jahrzehnten möglich, die politischen Möglichkeiten und Spielregeln auf den eigenen Bereich zu beschränken, so geht das heute durch Internet und global verknüpfte Wirtschaftsbeziehungen nicht mehr.

Wenn in den USA eine Finanzkrise stattfindet, bleibt diese nicht auf die USA beschränkt, sondern weitet sich nach Europa und Asien aus. Dann braucht es auch politische Lösungen, um die größten Härtefälle, die als Konsequenz für die Menschen im eigenen Land entstehen können, entschärfen zu können.