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Microsoft Office für typische Büroaufgaben

Microsoft Office: Bündel von Büroanwendungen

Im Jahr 1990 kam Microsoft mit dem ersten Office-Paket auf den Markt und nein, es war nicht für die Windows-PCs, sondern für den Mac ausgerichtet. Erst 1991 erschien das erste Office-Paket für die Computer, die mit dem Betriebssystem Windows betrieben wurden, auf den Markt.

Microsoft Office-Paket

Microsoft Office hat sich seither stark verändert, es wurden Programme hinzugefügt und andere wieder fallen gelassen, doch der Grundgedanke blieb: Microsoft Office ist ein Office-Paket, bei dessen Erwerb man verschiedene typische Büroanwendungen erhält. Dazu gehört Microsoft Word, der Klassiker unter den Textverarbeitungen, um Briefe schreiben zu können oder lange Texte zu verarbeiten. Ebenfalls dabei ist Microsoft Excel, um Tabellen zu erstellen, Berechnungen anzustellen und die Ergebnisse grafisch schön darzustellen. Und auch PowerPoint ist mit von der Partie, eine Software, um Präsentationen gestalten zu können.

Während andere Office-Pakete von Beginn an vernetzt aufgebaut wurden, war Microsoft Office lange Zeit nichts anderes als ein Paket von Einzelanwendungen. Man konnte sich das Office-Paket kaufen und dann nur Word installieren, ohne dass es negative Folgen gegeben hätte. Das wäre zwar wirtschaftlich dumm gewesen, zeigt aber, dass die Programme, die im Office-Paket enthalten waren, miteinander kaum zu tun hatten. Erst in späteren Versionen wurde der Office-Gedanke vereint. So gibt es jetzt ein Installierungsprogramm für alle Anwendungen und die Daten können besser ausgetauscht werden, sodass man vernetzter arbeiten kann.

Microsoft Office gibt es in vielen Versionen, wobei fast jede Version neue Voraussetzungen mitbrachte, wodurch man gezwungen werden sollte, sein Betriebssystem zu erneuern. Beispielsweise war das Office 95 mit Windows 3.1 nicht mehr zu betreiben, ab Office 2001 konnte man mit Windows 95 nicht mehr arbeiten. Gleiches galt und gilt für die Versionen des Mac.

Das Office-Paket wandelte sich im Laufe der Jahre stark. Frontpage, ein beliebter HTML-Editor wurde aus dem Paket entlassen, auch Project hat man entsorgt, dafür wurde der SharePoint Designer eingeführt.

Generell gilt, dass die Office-Pakete mit verschiedenen Lizenzen verkauft werden. Privatkunden können mit der Basic-Variante ihr Auslangen finden, wenn sie Word, Excel und Outlook als ausreichend empfinden. Es gibt auch Suiten, die mehr Programme beinhalten, beispielsweise PowerPoint oder Access, dafür kosten diese Pakete dann auch mehr. Für Unternehmen werden die Professional Suites angeboten und es gibt auch Serverlösungen.

Microsoft Office ist mit seinen Standardprogrammen Word, Excel und Outlook weiterhin die meistverkaufte Office-Variante. Word und Excel sind auf ihrem Gebiet als Standard zu bezeichnen, auf der Office-Paket-Ebene gibt es aber dennoch weitere interessante Pakete, die es zum Teil auch gratis gibt.

Office als Abo

Allerdings ist das mit dem Verkaufen zweitrangig geworden, weil so wie viele andere Anbieter ist auch Microsoft mit dem Abo-Angebot unterwegs. Die Idee ist, dass man Office so oft nutzen kann wie man möchte, aber man braucht nicht jedes Jahr ein Update kaufen, sondern zahlt pro Monat einen Betrag als Abo, womit es regelmäßige Einnahmen für Microsoft gibt und umgekehrt gibt es entsprechende Erneuerungen im Paket ohne Mehrpreis.

Da aber nicht alle ein Abo haben wollen oder so viel mit den Programmen arbeiten bzw. Geld hereinspielen, dass sich eine regelmäßige Zahlung rechtfertig, gibt es eine Kaufversion auch. Das gilt vor allem auch für die Einzelanwendungen. Wer mag, kann weiterhin ein Word, Excel oder Outlook als eigenes Programm erwerben.

https://products.office.com/de-at/