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Handball-WM der Herren 2017 in Frankreich

Titelverteidiger ist auch Veranstalter

Vom 11. bis zum 29. Jänner 2017 fand in Frankreich die Handball-Weltmeisterschaft der Herren statt und damit war es das dritte WM-Turnier, das nach 1970 und 2001 in Frankreich durchgeführt werden durfte und konnte. Zufälligerweise war Frankreich auch der regierende Weltmeister nach dem Finalsieg gegen die Sensationsmannschaft aus Katar, die in ihrem Heimatland überraschen konnte.

Das WM-Turnier 2017 orientierte sich an der Vorgehensweise der letzten Turniere und so waren wieder 24 Nationalmannschaften am Start, um in vier Gruppen zu sechs Mannschaften die besten vier zu ermitteln. Die Fünftplatzierten und Sechsplatzierten der vier Gruppen spielten um die Ränge 17 bis 24, die anderen 16 Nationen stiegen in das Achtelfinale auf, um von dort aus bis zum Finale im K.o.-Modus weiterzuspielen, bis im Finale der neue Weltmeister gefunden ist.

Deutschland war als regierender Europameister fix qualifiziert, Frankreich als Veranstalter ohnehin, aber viele Nationen mussten in die Qualifikation mit zwei Phasen, auch Österreich. Österreich setzte sich in der ersten Phase knapp gegenüber Rumänien durch, war aber dann deutlich an den bekannt starken Dänen im Play-Off gescheitert.

Favoriten auf den Titel 2017 waren die üblichen Verdächtigen, vor allem natürlich Frankreich als Titelverteidiger und Gastgeber, wobei der Druck und die Erwartungshaltung auch entsprechend hoch waren. Deutschland als Europameister war auch zu den Favoriten zu zählen und spielte auch eine starke Vorrunde, aber im Achtelfinale war überraschend gegen Katar Schluss. Frankreich hingegen hielt dem Druck stand und marschierte bis in das Finale durch, wo man auf Norwegen traf, das erstmals das Finale erreichen konnte.

Das Finale gewann aber Frankreich, das zum vierten Mal binnen fünf Turniere Weltmeister wurde. Neben Deutschland war die nächste große Überraschung Dänemark, das auch im Achtelfinale ausgeschieden war. Noch schlimmer hatte es die Polen erwischt, die erst gar nicht das Achtelfinale erreichen konnten - immerhin waren sie 2015 auf Platz drei gelandet.



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