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Extremsport - Herantasten an die Leistungsgrenze

Extremsport: Höher, schneller, weiter

Es gibt verschiedene Arten, wie man zum Sport Zugang findet. Der klassische Weg besteht darin, dass man schon als Kinder oder Jugendlicher Begeisterung für den Sport entwickelt und diese Begeisterung auch als erwachsener Mensch fortsetzt. Ein anderer Weg ist, dass man nach Jahren der Inaktivität plötzlich seine sportliche Ader entdeckt.

Nicht selten sind Teilnehmer/innen an Marathonläufen Leute, die zehn oder mehr Jahre keinen Sport betrieben haben. Ob man nun von klein auf regelmäßig Sport betreibt oder ein Spätberufener ist - immer mehr Menschen entdecken die Lust am Extremsport.

Was ist eigentlich Extremsport? Diese Frage lässt sich nicht beantworten, weil für manchen ist ein Lauf über fünf Kilometer schon extrem, was für den anderen eine bessere Aufwärmübung ist. Einen Marathon über 42,195 Kilometer am Stück zu laufen ist irgendwie schon extrem, andererseits aber längst eine Sache einer breiten Bevölkerungsgruppe.

Doch manche, auch solche, die spät ihr Lauftalent entdeckt haben, geben sich mit dem Marathon nicht zufrieden. Sie wollen mehr. Dieses "mehr" ist dann eindeutig dem Extremsport zuzurechnen wie die Triathlons, bei denen nicht nur gelaufen wird, sondern auch geschwommen und auch radgefahren. Andere entdecken die Intensiv-Radrennen für sich. Dabei werden manchmal Straßenrennen, manchmal Mountainbikestrecken abgefahren, wobei innerhalb eines Tages mehr Höhenmeter zurückgelegt werden als bei der schwierigsten Tour de France-Etappe.

Bergläufe sind auch dem Extremsport zuzurechnen. Unter Zeitdruck in den Alpen bis auf 3.000 Meter hinaufzuhetzen - oder vielleicht sogar mehrere Gipfel in Folge zu erstürmen - hat mit dem gemütlichen Joggen in der Ebene nichts gemein.

Und dann kommt zum "Höher, schneller, weiter"-Gedanken auch der Showmoment. Ein Beispiel dafür ist der "Dolomitenmann", eine Veranstaltung in und um Lienz, die verschiedene sportliche Höchstleistungen zu einem Teambewerb verknüpfen und trotz der extremen Leistungen auch Showcharakter aufweist.

Doch bei aller Show muss bedacht werden, dass Extremsport von vielen ausgeübt wird, die täglich dafür trainieren. Extremsport kann nur funktionieren, wenn der Körper dazu bereit ist - beispielsweise für "Race Across America", ein Radrennen von der Westküste zur Ostküste in den USA, das 5.000 Kilometer lang ist. Wer es nicht in zwölf Tagen schafft, wird nicht gewertet.





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