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Eurovision Song Contest

Musikwettbewerb seit 1956

Beginnend mit dem ersten Musikwettbewerb 1956 in der Schweiz begann eine Erfolgsgeschichte, die man am Anfang des Eurovision Song Contests wohl kaum erwartet hätte. Denn jedes Jahr wird diese TV-Show, bei der das beste Lied aller teilnehmender Länder gewählt wird, von vielen Millionen ZuseherInnen mit Spannung verfolgt. Dennoch ist der Eurovision Song Contest nicht unumstritten.

Begonnen hat die Erfolgsgeschichte recht bescheiden, denn bei der ersten Show waren nur sieben Länder am Start. Doch der Erfolg gab den Veranstaltern recht und so nahmen immer mehr Länder teil. Theoretisch dürfte jedes Land beim Song Contest teilnehmen, das Mitglied der EBU, der Europäischen Rundfunkunion ist. Dazu zählen aber auch Länder aus Asien und Afrika, die bisher keine Vertreter gesendet haben.

Nicht nur die EU hat eine Osterweiterung durchgeführt, auch die EBU wurde immer größer und damit wurde auch das mögliche Teilnehmerfeld mit jedem Jahr umfangreicher. Hätte man keine Änderungen umgesetzt, wäre die Show viel zu lange geworden. Deshalb hat man sich 2004 entschlossen, den Eurovision Song Contest zu teilen. Es gibt an einem Abend, generell der Donnerstag, ein Semifinale, bei dem die besten zehn Beiträge ermittelt werden, die dann im Finale, im eigentlichen Song Contest, teilnehmen dürfen. Am Samstag abend der gleichen Woche gibt es das das Finale, in dem der Sieger bestimmt wird.

Für das Finale sind vier Nationen immer fix qualifiziert - Frankreich, Deutschland, Spanien und Großbritannien. Das hat vor allem den Hintergrund, dass man die Zuseher/innen aus diesen großen EU-Ländern nicht verlieren will, sollten diese Länder keine Teilnehmer in das Finale bringen können.

Zusätzlich zu diesen vier Nationen sind die besten neun Länder des letzten Jahres teilnahmeberechtigt. Und dieses Feld wird durch die zehn Länder aufgefüllt, die sich im Halbfinale durchsetzen konnten.

Die Gewinnermittlung erfolgt durch das Publikum via Televoting, wobei auch die Menschen in jenen Ländern abstimmen können, die am Halbfinale teilgenommen haben. Durch das Televoting werden in jedem Land die beliebtesten zehn Lieder bzw. Auftritte ermittelt, wobei der Beitrag des eigenen Landes keine Punkte erhalten kann. Für Platz 1 gibt es 12 Punkte, für Platz 2 10 Punkte, für Platz 3 8 Punkte und dann absteigend bis Platz 10 1 Punkt. Die Punkte aller Länder werden zusammengezählt und Sieger des aktuellen Eurovision Song Contest wird jener Beitrag, der die meisten Punkte auf sich vereinen konnte.

Gerade diese Bewertung ist aber seit Jahren ein heisses Thema, weil es praktisch jedes Jahr zu beobachten ist, dass sich benachbarte Länder gegenseitig Punkte "zuschieben", unabhängig davon, ob der Beitrag wirklich gut war oder nicht. Die skandinavischen Länder helfen sich auf diese Weise, die osteuropäischen Länder haben diese Praxis auch schon übernommen und die südeuropäischen Länder praktizieren die "Nachbarschaftshilfe" auch gerne. Nur Österreich und Deutschland schaffen es so gut wie nie, sich gegenseitig zu unterstützen, was gerne zu Diskussionen führt....

Diese gegenseitige Unterstützung verzerrt aber den Wettbewerb, weil es dann nur bedingt darum geht, welcher Beitrag wirklich gut und welcher Auftritt überzeugend war. Unabhängig von dieser Kritik ist der Eurovision Song Contest dennoch einer der größten Musikwettbewerbe, der live im Fernsehen Jahr für Jahr die Menschen fasziniert.

http://www.eurovision.tv



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Bisherige Kommentare (1)

selina schrieb am 12. 06. 2009 um 18:27

sie ist die beste sengerin de es gibt fur mich

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