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Devisen: Euro-Yen-Kurs

Yen als wichtige Währung in der Finanzwelt

Der japanische Yen ist nicht so zentral in den Medien verankert wie der Schweizer Franken oder vor allem natürlich die Gemeinschaftwährung Euro und der US-Dollar, aber er spielt auch eine große Rolle im globalen Finanzsystem und zwar nicht nur als Devisenwert selbst oder als Indikator für den Zustand der japanischen Wirtschaft.

Immer häufiger spielt der Yen auch eine Rolle, wenn man sich für Fremdwährungskredite interessiert. Tatsächlich war der Franken-Kredit gerne empfohlen worden und zahlreiche Kreditnehmer denken laut über einen Wechsel in den Yen nach, womit der Euro-Yen-Kurs zusätzlich an Bedeutung für die Umrechnung gewinnt.

Nachstehend finden Sie eine Jahresübersicht über die Entwicklung des Euro-Yen-Kurses, zur Verfügung gestellt von www.ariva.de

Chart vom Euro-Yen-Kurs

Bedeutung des Japanischen Yen

Wenn man sich alleine die große Zahl an Menschen ansieht, die im Großraum Tokio leben, dann erkennt man die Bedeutung der japanischen Währung auch aus Sicht eines europäischen Unternehmens oder auch der Tourismuszentren in Europa. Die Stadt Wien ist für die kulturinteressierten Menschen aus Japan immer eine Reise wert, doch als 2008 der Boom vor Beginn der globalen Wirtschaftskrise den Euro bis auf über 1,6 US-Dollar verteuerte, verteuerte sich der Euro auch gegenüber dem Yen. Und dies sogar in einem Ausmaß, dass die gern gesehenen japanischen Gäste ausblieben, weil sie sich Wien, Berlin oder andere Städte einfach nicht mehr leisten konnten.

Das spürte man im Tourismus sofort und unmittelbar. Gleichzeitig wurden damit aber die japanischen PKW´s und Motorräder günstiger, was den Export aus Japan förderte. Die Industrie in Japan ist daher von einem günstigen Yen abhängig, wie auch die Unternehmen in Europa vom günstigen Euro.

Als Folge der globalen Finanzkrise gab es hier wie dort Bemühungen der Zentralbanken durch eine Null-Zins-Politik die eigene Wirtschaft zu fördern. Der Wettlauf ergibt ein klares Unentschieden, weil man kaum mehr machen kann, als die Zinsen gegen Null zu senken. In Japan hatte man nach der Spekulationsblase der 1980er-Jahren weiterhin den Kampf mit der Deflation zu bestehen und kommt davon nicht so richtig weg, während in Europa die Sorge nach Ende der eigentlichen Krise groß war. Mit 2017 hat sich diese Sorge aber erledigt, die Deflation ist vom Tisch.

Yen und Fremdwährungskredite

Neben der Exportförderung durch eine attraktive Währung ist auch das Kreditwesen ein großes Thema des Euro-Yen-Kurses. Als Konsequenz der Finanzkrise, die zu einer Eurokrise wurde, wurde der Schweizer Franken sehr teuer und damit waren viele private Haushalte mit einem großen Geldloch konfrontiert, denn der Euro-Franken-Kurs war jahrelang bei etwa 1,50 gelegen. Wer von der Bank aus die Möglichkeit hatte, konnte sich überlegen, in den Yen zu wechseln. Damit hat der Yen die Funktion des Plan B, um vielleicht bei günstigem Kursverlauf einen Ausgleich zu schaffen oder zumindest den Verlust zu reduzieren. Aber nicht alle durften dies von der Bank aus und viele haben überhaupt nicht gewusst, dass es ein solches Risiko ist, einen Fremdwährungskredit zu wählen und wollen nicht von Währung zu Währung wechseln.

Siehe auch
Euro-Dollar-Kurs
Euro-Franken-Kurs



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Bisherige Kommentare (491)

schmidilein schrieb am 02. 05. 2017 um 09:41

und wieder hab ich einen schönen move verpasst...aber ich traue dem Braten noch nicht. EZB, Italien, Spanien, Griechenland, Orban und Co. werden schon nochmal (aus unterschiedlichen Gründen) Druck auf den EUR bringen, hoffe ich zumindest, um nochmal bei Kursen unter 110 in den YEN zu können.

swissie schrieb am 27. 06. 2016 um 17:16

ich denke auch, dass es noch weiter geht mit dem Erstarken des Yen.
Habe die Medienlage so halbwegs überflogen. Da wird wohl noch viel Knirschen und Knarren im Gebälk.
Die 100 sind wohl denkbar.
Und die muss man dann auch nehmen.

schmidilein schrieb am 27. 06. 2016 um 14:35

bei der aktuellen und auch wohl kurz- und mittelfristig zu erwartenden eklatanten Euro-Schwäche, gepaart mit der EUR/YEN-Charttechnik der letzten Jahre würden mich die 100 im YEN nicht überraschen....ich würde sie eher erwarten...erste Position nehme ich bei 105/106...aber auch das ist noch eher "gewagt".....ich nehme wirklich nur mehr die großen "Bewegungen"...einmal hat mir der YEN ja schon aus der Patsche geholfen und meine CHF-Verluste zu 75% kompensiert...ich habe immer noch 15 Jahre...

swissie schrieb am 27. 06. 2016 um 09:00

Yen oh Yen.
Ich bin mal am Drücker, muss aber aufgrund Urlaubs erst die Lage sondieren und will keinen Schnellschuss riskieren.
Aber 112 ist schon mal nicht so schlecht für den Einstieg.
Historisch betrachtet sollte das gut gehen.

schmidilein schrieb am 24. 06. 2016 um 06:01

Boden erreicht?....eine erste tranche kann man ja schon riskieren..

schmidilein schrieb am 16. 06. 2016 um 08:49

spätestens jetzt spricht die Charttechnik eine deutliche Sprache. Der YEN hat in den Aufwertungsmodus geschalten..never catch a falling nife...or let's say a rising nife.. :)Die "alten" YEN Kurse um die 110-115 werden wohl erstmal als Bodenbildner herhalten müssen. Dann schau ma weiter..

schmidilein schrieb am 14. 06. 2016 um 16:36

Es wird ja schön langsam....

schmidilein schrieb am 07. 04. 2016 um 20:31

....unter 120..um die 115 ...dann bin ich dabei....

Franken schrieb am 07. 04. 2016 um 16:37

Hmmmm - schön langsam wird der Yen interessant.....

schmidilein schrieb am 18. 02. 2016 um 13:47

uuhh....charttechnisch schwer angeschlagen der YEN.........die 120 werden wir wohl noch sehen.....dann Switch ich in den YEN......

swissie schrieb am 23. 10. 2015 um 10:28

@Andreas
Das mag sein, oder auch nicht.
Ich muss zugeben, dass ich aktuell gedanklich ziemlich weit davon entfernt bin, wieder in den CHF oder Yen zu gehen. Ich bin mit einem Kursverlust ausgestiegen, gut (oder auch nicht).
Wenn ich die Zinsersparnis der CHF Jahre gegenrechne, ist es schon nicht mehr so schlimm.
Und angesichts der Tatsache, dass der Euro Zins dermaßen niedrig ist und das wohl auch noch länger bleiben wird (zahle weniger als meinen Aufschlag, aktuell ,75 Prozent), frage ich mich, ob ich mir eine FW nochmal antun will.
Aktuell weiß ich, dass ich die Lage im Griff habe und das sich alles gut ausgehen wird. Man darf ja nicht vergessen, dass ich noch mit Zinsen von rund 5 % planen musste im Euro bei Kreditaufnahme. Auch das hätte ich mir leisten müssen und können.
Somit genieße ich echt die Vorzüge des Euro Kredits, ärgere mich an sich kaum mehr über den Kursverlust. Den ob ich hohe Zinsen oder einen Kursverlust zahlen muss ist ohnehin wurscht. Zahlen heisst zahlen.
Der Genuß der Freiheit von Wechselkursen ist sehr angenehm für mich und ich bin seit Wochen oder Monaten deutlich entspannter und alles läuft beruflich auf einmal prima und mit Freude.

Fazit - mit heutigem Tage kann ich mir nicht vorstellen nochmal in eine FW zu konvertieren. Zu schön ist das Sicherheitsgefühl und durch die Sondertilgungen geht echt was weiter am aushaftenden Saldo. Das macht schon fast Spaß dabei zu zu sehen

Andreas schrieb am 22. 10. 2015 um 23:33

@swissie
Ich rate dir, einen Switch doch bald zu überlegen. Das BA-CA-Privatkundengeschäft wird vorraussichtlich an die Bawag verkauft, welche aber eine ganz andere Switch-Politik verfolgt. Ich befürchte, dass Switching nach diesem Deal nicht mehr gehen wird.

swissie schrieb am 15. 09. 2015 um 13:06

Keine weitere Lockerung der BOJ in Sachen Geldpolitik.
Der Yen wird mM nach daher wohl im Bereich 130 bis 140 bleiben und ist somit aktuell keine Konvertierungsoption für mich....

schmidilein schrieb am 04. 09. 2015 um 11:09

ich könnte meinen Juni-Kommentar fast kopieren........unter 130, eher Bereich 120/125 kann man mal wieder auf den YEN schauen......

schmidilein schrieb am 23. 06. 2015 um 14:54

die Maßnahmen greifen, von der bank of Japan definierte Inflations- und Wachstumsziele sind/werden voraussichtlich auch erreicht....die Phantasie für weitere YEN-Schwäche fehlt mir im Moment komplett......bei Kursen um 140 denke ich aktuell nicht mal im Traum daran in den YEN zu gehen.....evt. bei <120....aber das habe ich ja schon öfter erwähnt..

Michael schrieb am 09. 06. 2015 um 08:28

... woher kommt denn der Anstieg (Schwäche)??

feha the broker schrieb am 06. 06. 2015 um 13:07

ab jetzt wieder in Richtung 130........ich bin raus.....!

Tom schrieb am 27. 05. 2015 um 12:59

Aber ich wechsel einfach meinen Namen und keiner ist mehr Sauer auf mich, mah soweit habts gar ned dacht muhahaha

Tom schrieb am 27. 05. 2015 um 12:58

Geh bitte mir ist das doch wurscht, aber wie es aussieht geht der Yen tatsächlich rauf.

Auch weil die Banken demnächst aufgefordert werden den Yen in Banken zu bunkern, hat irgendwie was mit dem IWF zu tun, die wollen den Yen anerkennen als ähhh Weltwährung oder so.

Heißt der soll(te) schön raufgehen.
Wir haben ein Werk in China und die öfter dort unterwegs sind erzählen solche Weisheiten.

Also dann, nehmts mi weiterhin nimmer ernst, puh wie mich das trifft. Als anonymer im Internet, von andren Anonymen *gg*

Andreas schrieb am 07. 05. 2015 um 07:43

@alle
Na schaut's. Es geht ja schon wieder in die richtige Richtung. Von wegen schräge Konvertierung bei in meinem Fall 146. Ich bin der Meinung, dass es gar nicht so wichtig ist, bei welchem Kurs man konvertiert. Es ist viel wichtiger, dass man im Yen ist.

Bernd schrieb am 06. 05. 2015 um 21:50

@tom

Besprich deine Einstellung zu deiner Konvertierung doch besser mit deiner Schwiegermutter!
Laut deiner Aussage hängt die ja auch voll im Chf.
Bleibt ja alles in der Familie!

Bernd schrieb am 06. 05. 2015 um 20:53

Der Tom treibt also auch in diesem Forum sein Unwesen!

@Tom: Willst du jetzt deine kognitive Dissonanz im Yen- Forum auflösen?

im Chf- Forum nimmt dich eh keiner mehr ernst!

Michael schrieb am 14. 04. 2015 um 07:04

... ich würde derzeit noch nicht bei 120 in den YEN wandern. Die EZB produziert Geld wie China Reis :)
Japan macht auch mit (hat schon früher begonnen) und hat auch wieder seine Bereitschaft dazu bestätigt. Was passiert aber wenn Japan der Meinung ist, dass nun Schluss mit billigem Geld ist ...

schmidilein schrieb am 13. 04. 2015 um 10:06

der YEN wieder mal am Scheideweg....testet das Jahreshoch....danach wäre Platz bis 120.....und ein Wechsel von CHF in den YEN wieder interessanter

feha the broker schrieb am 10. 04. 2015 um 20:05

Hallo Andreas,
schade, das meine Meinungen manchmal so rüberkommen, sorry....!!!manchmal gebe ich Dir da vollkommen recht!!!
Das leidige Thema war ja eigentlich das Switchen.......in eine andere Währung.
so....Michael...Andreas...Tom...
Es gibt rechtlich die Möglichkeit zu Switchen, allerdings müssten die finanziellen Voraussetzungen einer Absicherung 100%ig vorhanden sein.
Kann ich dies nicht erfüllen, so gebe ich mich bereits auf sehr dünnem Eis.....
Diese Situation ergibt sich allerdings nur im privatem Bereich deiner - unserer finanziellen Geschäfte.
Wenn du jetzt vielleicht ein Österreicher bist.........weißt du über die Machenschaften der Hypo-Alpe-Adria
sehr wohl bescheid...........
In diese Sache - sprich Deal - der Hypo-Alpe-Adria weiss keiner so genau wo - wie - wann - wer - wohin
- wie viel - Geld verliehen hat oder wurde......!
Dein Switch aber - wird genauestens abgewogen.....okay...???
ich bin vom Chf - Yen umgestiegen.....werde aber die Verluste mit anderen Geschäften kompensieren.....
good luck........feha

Tom schrieb am 08. 04. 2015 um 13:40

@Andreas

Stimmt es ist egal wo du Verlust machst, Hauptsache man macht ihn *gg*

Keiner muss sich rechtfertigen, es ist wie es ist, ein Kredit ist gaga.

Ich hab Verlust realisiert und lebe gut damit. Kack drauf.

Andreas schrieb am 08. 04. 2015 um 12:10

@feha
Wenn du dich mit deinen Kommentaren meldest, könnte man meinen, du stehst unter Drogen :)

feha the broker schrieb am 07. 04. 2015 um 13:21

Switchen.....???....warum nicht.....???
die letztwillige Entscheidung liegt bei dir...!!! immer..........!!!!!!!
du bist Kunde.....so auch "König" welcher den Banken sagt, was Sache ist......
nein..........???..........ja wo liegen die letztwilligen Entscheidungen der Hypo-Alpe Adria..????
wissen wir nicht, aber du und wir werden zahlen.....müssen....!!!!!!!!!!!
Wenn du für einen Switch bezahlst, dann wird dir die Bank zustimmen müssen......denn du bezahlst,letztlich!
auch für deinen Switch.......und nicht nur für die Hypo-Alpe-Adria...bezahlst Du und Wir,
Rechtsanwalt lässt Grüßen.!!!

Andreas schrieb am 02. 04. 2015 um 11:21

@Michael
Dann kann ich dir nur zu deiner Switchfreiheit gratulieren. Du kannst also auch jederzeit ganz unbesorgt im Euro parken. In meinem Vertrag findet sich leider die einvernehmliche Variante (auch BACA). Dennoch gibt sich die BACA beim Switching sehr liberal und der Yen war auf jeden Fall möglich. Möglicherweise wäre auch ein Euro-Zwischenparken möglich, aber da müsste ich mich vorher juristisch absichern.

Ganz so einfach ist es für mich aber leider nicht, weil meine Partnerin Mit-Kreditnehmerin ist und auch sie Switching zustimmen muss. Sie versteht aber von Währungsentwicklungen nicht soviel, und ich bin schon froh, dass sie dem Switch in den Yen mitunterschrieben hat.

Also selbst wenn mir die BACA Euro-Zwischenparken erlauben würde, müsste ich das währungstechnisch noch meiner Partnerin schmackhaft machen. Nicht leicht, glaub mir.

Ein Freund von mir ist bei der Volksbank. Volksbank sagt zum Yen eindeutig NEIN. Selbst wenn die Volksbank JA sagen würde, würde seine Frau immer noch NEIN sagen.

Michael schrieb am 02. 04. 2015 um 09:19

@Andreas: genau, kann jederzeit anrufen und wieder switchen, das wurde bei meinem Vertrag so festgelegt und auch nie versucht mir auszureden bis auf den kleinen "Fauxpas" bei meiner letzten Konvertierung.
Die BACA bietet an, entweder telefonisch und dann persönlich oder mittels Smartbanking (David Alaba Werbung)zu switchen. Den Zugang zum Smartbanking könnte ich mir am nächsten Freitag holen, muss ich mir aber noch genauer erklären lassen.

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