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Euro-Franken-Kurs (EUR/CHF)

Aktueller Wechselkurs

Die Schweiz ist zwar nicht Mitglied der Europäischen Union und hat mit dem Schweizer Franken auch nicht den Euro als ihre Landeswährung, aber als Handelspartner ist die Schweiz ein sehr wichtiger Partner der EU. Viele Unternehmen aus dem EU-Raum und damit auch aus der Euro-Zone unterhalten zahlreiche Geschäftsverbindungen in die Schweiz und umgekehrt die Schweizer Unternehmen in noch viel größerem Ausmaß.

Daher ist der aktuelle Wechselkurs des Euro mit dem Schweizer Franken eine wichtige Informationen für alle betroffenen Unternehmen, aber auch für jene private Haushalte, die zum Beispiel einen Fremdwährungskredit gewählt haben, weshalb der Wechselkurs ein großes Thema ist.

Und das Thema Fremdwährungskredit wurde ausgelöst von der globalen Wirtschaftskrise, die dann auch zu einer Eurokrise wurde, mehr als offenbar. Viele Bankinstitute rund um den Erdball, vor allem aber in Europa haben Kreditinteressierten einen Fremdwährungskredit angeboten, der im Schweizer Franken angelegt wird. Diese Form bringt günstigere Zinsen und kaum Risiko - wie sich in der Eurokrise dann gezeigt hat, war die Ansicht falsch und der Kursverlust je nach Betrag und Einstiegskurs enorm. Das Beispiel zeigte einmal mehr, dass selbst die Einschätzungen der Experten völlig falsch liegen können. Betroffen waren nicht nur private Haushalte, auch Landesorganisationen oder Gemeinden sahen sich plötzlich großen Lücken gegenüber, die durch die starke Verteuerung des Franken entstanden war.

Nachstehend finden Sie einen Chart über die Entwicklung des Euro-Franken-Kurses, zur Verfügung gestellt von www.ariva.de

EUR/CHF-Chart von Ariva.de

Siehe auch
Euro-Dollar-Kurs
Euro-Yen-Kurs



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Bisherige Kommentare (500)

CHF schrieb am 24. 10. 2016 um 16:00

@Klaus
Manchmal hilft lesen, es ging hierbei um einen Vergleich!!!
Aber eigentlich muss ich mich für solch unqualifizierte Anschuldigungen nicht rechtfertigen.

Klaus schrieb am 24. 10. 2016 um 15:28

Und selbstverständlich darf ich nicht sagen, woher ich das weiß, weil ich ja klarerweise eine Verschwiegenheitsklausel unterschrieben hab :-) :-) :-)

Klaus schrieb am 24. 10. 2016 um 15:27

Was hier für ein hanebüchener Unsinn behauptet wird, geht nicht einmal auf die sprichwörtliche Kuhhaut. Es gibt in Österreich (bisher) kein Urteil, nach dem eine Bank auch nur einen Teil des Kursverlustes übernehmen hätte müssen. Und soweit es sich nicht vielleicht um eine kleine Privatbank handelt, hat das bisher auch noch kein Institut praktisch "freiwillig" in einem Vergleich getan. Leute, lasst euch doch nicht so ins Boxhorn jagen...

CHF schrieb am 24. 10. 2016 um 14:27

@swissie
Ja die Bank hat fast den kompletten Kursverlust übernommen. Im Nachhinein betrachtet war es wohl der richtige Weg sofort auf den Klagsweg zu gehen, denn damals war die Rechtsabteilung meiner Bank noch nicht so vorbereitet auf Klagen, wie sie es heute sind.
Weil die Bank fast den gesamten Kursverlust getragen hat, habe ich sogar einen kleinen Gewinn gemacht. (Zinsvorteil) Und was man auch nicht vergessen darf, so zahle ich heute mit einem Fixzinssatz bis Laufzeitende natürlich erheblich weniger Zinsen, wie wenn ich damals einen Euro Kredit genommen hätte.

swissie schrieb am 24. 10. 2016 um 12:32

@CHF
schon klar.
Dennoch bist du hier ja wohl anonym und es geht ja letztlich bei meiner Frage nur darum, ob die Bank auch etwas vom Kursverlust übernommen hat oder ob alles an Dir hängen blieb bzw. bleibt.

Aber wenn Du nichts sagen willst, auch ok

CHF schrieb am 24. 10. 2016 um 10:03

@swissie
Ich habe von Dir schon viel hier gelesen und weiß daher, dass Du Dich gut auskennst.
Daher weißt Du auch, dass man bei solch einem Deal eine Verschwiegenheitsklausel unterschreiben muss. Sorry

swissie schrieb am 24. 10. 2016 um 08:56

@CHF
Wie hat dieser Vergleich ausgesehen bzw. was waren die Rahmenbedingungen?
Welche Bank?
Interessiert mich einfach...

CHF schrieb am 24. 10. 2016 um 08:29

Habe noch 8 Jahre und da ich für diesen Zeitraum keine Besserung erwarte bin ich vor 1,5 Jahren nach einem super Vergleich mit der Bank ausgestiegen.

Gertsch schrieb am 21. 10. 2016 um 17:14

@ Gast. Noch 22 Jahre...intressant. Wann hast du den Kredit den abgeschlossen??
Als Leidgenosse würd ich mich nicht bezeichnen. Bin bestens abgesichert.

Gast schrieb am 21. 10. 2016 um 15:23

Hallo Leute!
Ich wollte mich mal nach eurer Stimmung erkundigen? Wir haben zwar noch 22 Jahre vor uns! Sind auf Tilgung umgestiegen. Sind noch ein paar Leidgenossen unter uns? Was macht ihr?

Klaus schrieb am 17. 10. 2016 um 16:07

Formulierungen wie "...Fakt ist..." oder "... der muss halt dann sein Objekt verkaufen" zeugen untrüglich davon, dass wir hier im "Forum" endlich den Innehaber der einzigen und vollständigen Wahrheit und Erkenntnis gefunden haben. Du Pessimist du :-) !!!

Gast schrieb am 14. 10. 2016 um 17:53

@pronto
Optimist!!
Also ich hätte keine Lust meine Hütte vermieten zu wollen und mir diese dann unter Umständen versauen zu lassen. Aber gratuliere trotzdem zu deiner Lösung, weil alle diese Lösungsvorschläge hier von wegen Sammelklagen, die Bank hat falsch beraten, der Kurs wird wieder mal steigen, wer weiß schon was in 20 Jahren ist etc.
Net bös sein aber diese Aussagen und Versuche Optimismus zu verstreuen ist gut gemeint aber Fakt ist -> Jeder FX´ler wir sein Loch mit seiner eigenen Kohle (zB. Erbschaften etc.) zahlen müssen!! Wer jetzt nicht damit anfängt mehr wegzulegen (leider Geld fast ohne Verzinsung), der muss halt dann sein Objekt verkaufen.

TP schrieb am 13. 10. 2016 um 17:40

http://derstandard.at/2000045780662/Negativzinsen-Erst-wenn-Schweine-fliegen-koennen

pronto schrieb am 13. 10. 2016 um 11:37

Jeder findet seinen eigenen Weg das Loch zu stopfen.
Ich vermiete meine Hütte jetzt seit paar Monaten auf AirBnB-bin praktisch ausgebucht- und in 1-2 Jahren ist mein Gesamter Buchverlust nach Steuer wieder drinnen. Und ich steh ähnlich wie Mirko in der Kreide..life must go on..
Zum Glück habe ich noch 2te Whg (kleiner) in der ich gut leben kann....

Robert schrieb am 11. 10. 2016 um 10:04

Die FMA hat brav weg geschaut, als die Banken niemanden darüber aufgeklärt haben, wie risikoanfällig das System ist.
Und immer wenn die FMA weg geschaut hat, und die Banken Mist gebaut haben
zb. Hypo zb. AvW, gibt es plötzlich Staatshilfen. Nur bei den FWK nicht. Und warum? Meiner Meinung nach, weil keiner Druck macht.

Mirko schrieb am 09. 10. 2016 um 18:13

Ich habe geklagt, da mir klar war das 3 Jahre nach dem 15. Januar 2015 jedem klar geworden ist einer Falschberatung der Banken auferlegen zu sein.
Somit die 3 jähriger Verjährungsfist tickt.
Leider habe ich bisher keinen Erfolg, trotz Einschaltung des Bankenverbandes etc.
Die Sache ist einfach sehr teuer mit recht ungewissen Ausgang. Ich bin jetzt samt Konvertierungsverlust um 100T? ärmer und muss nun entscheiden ob ich noch mehr in diesen Irrtum stecken möchte um nun wenn ich dass wüsste...

Gast schrieb am 02. 10. 2016 um 21:03

@Robert
Es wir von Banken nie ein wirkliches Entgegenkommen geben, solange es noch was zu holen gibt. Wer es nicht schafftm bis zum Tag X sein Finanzloch durch zusätliches Ansparen (ohne Zinsen) also nur durch Kapital weglegen zu schließen wird konvetieren müssen. An eine Kurserholung in Richtung 1,20 und mehr glaubt wohl niemand mehr. Alles nur mehr Finanzblasen bis zum großen Crash. Vielleicht ist auch der und nur der die Lösung.

Robert schrieb am 27. 09. 2016 um 17:43

Es gab von den Banken nur ein Entgegenkommen für Privatpersonen, günstige Zinsen für einen Euro Kredit, NACHDEM der Kunde sämtliche Verluste einer Konvertierung getragen hat. Die FMA und der unerträgliche Herr Nowotny sagen, wir warnen eh seit 2008 davor, da wäre genug Zeit für jeden gewesen zu konvertieren. Das muss reichen Ja klar.. Im Endeffekt gab es nie ein Angebot für Geschädigte. Und alles halten den Deckel schön drauf und hoffen das sich das Problem langsam aber sicher von selbst löst und die braven Österreicher aus Scham schön ruhig bleiben und zahlen und konvertieren. Denn wer will denn öffentlich eingestehen, dass er bei einem Kredit eine Menge Geld verloren hat. Wie gesagt ob das in Ordnung ist oder nicht, darüber kann man streiten. Fakt ist aber, das es Fälle wie AvW gibt, wo sich die Leuten ordentlich verspekuliert haben, auch selbst schuld sind, und da geht dann schon was? Einfach weil man Druck macht? Ich frage nochmal in die Runde. Hat sich schon jemand ernsthaft rechtlich erkundig, gibt's keine hungrigen Anwälte? Kann sich jemand vorstellen sich gemeinsam zu organisieren und zu informieren....?

CHF schrieb am 27. 09. 2016 um 14:53

@ Robert
Ich bin ganz Deiner Meinung, wenn sich FWK-nehmer zusammenschließen würden, dann ginge auch etwas vorwärts. Ich kenne einige, aber die haben sich auf den VKI verlassen, oder wurden von Ihrer Hausbank so beeinflusst dass sie nicht an einen Erfolg glauben.
Die Frage ist auch, was will man erreichen? Wenn man sagt, vor Risiko wurde nicht genug gewarnt (was ja auch fehlende Absicherungen zeigen), dann müsste man diese Kredite sofort stoppen und entschädigen, aber wie ich hier und anderswo schon so oft gelesen habe, wird ja in 10 Jahren alles besser und der CHF fällt. Auch diese Leute wären ja an dieser Lösung nicht interessiert.

Robert schrieb am 27. 09. 2016 um 11:56

ein Beispiel die Auer von Welsbach Pleite: hier bekommen die Anleger Entschädigung aus dem Steuertopf, mit der Begründung das es dem Finanzstandort Österreich sonst schaden könnte.
Es steht auch im Raum, dass es nicht nur eine Entschädigung geben könnte sondern das überhaupt alle Verluste der Steuerzahler übernimmt.
Sollte das Höchstgericht ein Versäumnis der Finanzaufsicht feststellen, die ja bei AvW mehr als ein Auge zugedrückt hat, könnte der Staat für den ganzen AvW-Schaden aufkommen müssen, glauben Insider. Jene, die mehr als 20.000 Euro investiert haben, könnten den Rest, den sie nicht von der AvW erhalten, dann über diesen Weg ersetzt bekommen. So jetzt frage ich mich. Die FMA warnt seit 2008 vor Fremdwährungskrediten, also eigentlich zu spät für alle die einen haben. Ein nachhaltiger Schaden für den Ruf als Finanzstandort wäre sicherlich zu befürchten.
Wenn sich die Fremdwährungskreditnehmer endlich organisieren würden, könnte ich mir vorstellen, das etwas zu erreichen wäre, und die Banken nicht so billig davon kommen. Was meint ihr?

Gast schrieb am 27. 09. 2016 um 07:47

Man könnte die ganze Problematik auf einen Punkt bringen.
Das was die Masse macht ist steuerbar, stellt sich langfristig als Nachteil für den kleinen Mann dar. Autoanzahl mit Diesel (Diesel teurer), viele FX-Kreditnehmer (schaut ja traurig aus), Online Banking (wie lange noch kostenlos?), alle auf Facebook (wie lange noch kostenlos?). Nur beim Diesel haben´s mich auch erwischt :)

CHF schrieb am 20. 09. 2016 um 15:38

Griechenlandschulden sind ja alle bei der EZB gelandet. Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand diese Schulden jemals bedienen wird geht gegen 0.
Viel mehr hat mich der Libor-Skandal aufgeregt, denn hier haben wir alle fleißig mitgezahlt und so weit ich informiert bin, gab es da nur 2-3 Angestellte die zur Verantwortung gezogen wurden. (Bauernopfer) Der Schaden selbst, wurde den Kunden nie erstattet, obwohl alle Bankkunden zur Kasse gebeten wurden.

Klaus schrieb am 20. 09. 2016 um 15:09

D'accord! Man darf gar nicht darüber nachdenken, welche Macht der Banken- und Finanzsektor mittlerweile hat. Die "dummen kleinen Leute" und Steuerzahler müssen ohnehin immer für die blöden Ideen und/oder Fehler dieser Institute einstehen. Beispiele dafür gibt es in den letzten Jahren unzählige. Eines der Eklatantesten z.B. die angebliche "Griechenlandrettung", bei der ja ganz offen und unverblümt Steuermilliarden den Banken, und da insbesondere großen französischen und deutschen Instituten reingeschoben wurden. Zum Kotzen...

CHF schrieb am 20. 09. 2016 um 13:07

@ Klaus
Ich stimme Dir vollkommen zu. Besser wäre es meiner Rechtsauffassung nach jedoch, wenn man den Menschen in solch hohen Positionen und mit solch einer Verantwortung auch mal das Handwerk legen würde. Es wird gelogen was nur irgendwie geht und hinterher lachen diese Leute sich kaputt, weil Leute wie wir dafür auch noch bezahlen.

Klaus schrieb am 20. 09. 2016 um 09:57

Also bei allem Verständnis, aber diese Klage war ja wohl von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Die SNB bei einem österreichischen Gericht zu klagen, was soll da rauskommen? Das ist so wie wenn ich die USA bei meinem Bezirksgericht verklage, weil sie durch mangelnde Bankenaufsicht die Finanzkrise ausgelöst hat.

CHF schrieb am 20. 09. 2016 um 08:32

Hier sieht man wieder einmal, dass Recht haben und Recht bekommen, zwei völlig verschiedene Dinge sind und Banken sich in einem eigenen Rechtsraum bewegen können:

http://www.trend.at/finanzen/schweizer-franken/schweizer-franken-kredit-klage-7543431

Klaus schrieb am 19. 09. 2016 um 16:12

Eigene juristische Kenntnisse und Befragung meiner Rechtsabteilung

CHF schrieb am 19. 09. 2016 um 13:33

@ Klaus
Was bringt Dich zu dieser sicheren Aussage?

Klaus schrieb am 19. 09. 2016 um 12:41

Selbst wenn das Urteil - was praktisch schon auszuschließen ist - "für" die Banken ausgeht, d.h. sie dürften immer den Zinsaufschlag kassieren, muss niemand, der bisher vom negativen LIBOR profitiert hat und weniger als den Aufschlag bezahlt hat (so wie ich praktisch gar nix mehr :-)), das an die Bank nachzahlen. Diese dürfte dann ein nettes Briefchen schicken und darauf hinweisen, dass sie ab sofort den Aufschlag verlangt. Mehr nicht.

HangLoose schrieb am 15. 09. 2016 um 07:35

klingt nicht schlecht...
http://help.orf.at/stories/2796663/

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