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Euro-Franken-Kurs (EUR/CHF)

Aktueller Wechselkurs

Die Schweiz ist zwar nicht Mitglied der Europäischen Union und hat mit dem Schweizer Franken auch nicht den Euro als ihre Landeswährung, aber als Handelspartner ist die Schweiz ein sehr wichtiger Partner der EU. Viele Unternehmen aus dem EU-Raum und damit auch aus der Euro-Zone unterhalten zahlreiche Geschäftsverbindungen in die Schweiz und umgekehrt die Schweizer Unternehmen in noch viel größerem Ausmaß.

Daher ist der aktuelle Wechselkurs des Euro mit dem Schweizer Franken eine wichtige Informationen für alle betroffenen Unternehmen, aber auch für jene private Haushalte, die zum Beispiel einen Fremdwährungskredit gewählt haben, weshalb der Wechselkurs ein großes Thema ist.

Und das Thema Fremdwährungskredit wurde ausgelöst von der globalen Wirtschaftskrise, die dann auch zu einer Eurokrise wurde, mehr als offenbar. Viele Bankinstitute rund um den Erdball, vor allem aber in Europa haben Kreditinteressierten einen Fremdwährungskredit angeboten, der im Schweizer Franken angelegt wird. Diese Form bringt günstigere Zinsen und kaum Risiko - wie sich in der Eurokrise dann gezeigt hat, war die Ansicht falsch und der Kursverlust je nach Betrag und Einstiegskurs enorm. Das Beispiel zeigte einmal mehr, dass selbst die Einschätzungen der Experten völlig falsch liegen können. Betroffen waren nicht nur private Haushalte, auch Landesorganisationen oder Gemeinden sahen sich plötzlich großen Lücken gegenüber, die durch die starke Verteuerung des Franken entstanden war.

Nachstehend finden Sie einen Chart über die Entwicklung des Euro-Franken-Kurses, zur Verfügung gestellt von www.ariva.de

EUR/CHF-Chart von Ariva.de

Siehe auch
Euro-Dollar-Kurs
Euro-Yen-Kurs



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Bisherige Kommentare (500)

Herkules schrieb am 22. 05. 2017 um 16:40

Hallo Leute,

schon gehört?
Der OGH hat in Sachen Negativzinsen entschieden: Aufschlag als Untergrenze ist unzulässig.

Das heißt bei einigen Kreditnehmern wurden die letzten beiden Jahre zuviel Zinsen verrechnet.
Bin gespannt wie die betroffenen Banken reagieren.

https://verbraucherrecht.at/cms/index.php?id=49&tx_ttnews%5Btt_news%5D=3912&cHash=da26ba9da432005053c71fb5b342521c

Robert schrieb am 19. 05. 2017 um 11:27

Nach den deutschen Bundestagswahlen im Herbst ist vieles möglich. Gemeinsame Schuldenpapiere (european Safe bonds ) usw. Genau das ist ja der unterschätzte Vorteil der EU, das man sich hilft, und gemeinsam wieder hochkommt. Und Italien wird klar unterschätzt, gut sie Staatsschulden sind hoch und das Land hat ein Wachstumsproblem, aber die italienischen Bürger haben die geringste Verschuldungsquote und sind sparsamer und viel reicher als die Deutschen. Es gab mehrere effektive Rentenreformen und Norditalien hat die produktivste Industrie Europas. Die Gefahr ist natürlich nicht gebannt, aber es gibt viele Ideen die EU zu reformieren, und auch den Willen dazu. Leider geht es nur sehr langsam voran...

Tom schrieb am 16. 05. 2017 um 08:08

Die Sache mit den Grundstückspreisen und der Wertsteigerung der Immobilie kommt immer wieder. ABER: das hilft nicht beim Tilgen des Kredits, außer man verkauft seine Immobilie und das haben ja wohl die wenigsten vor. Also insofern ist dieses Argument nur eines das die Geschädigten trösten soll, ihnen aber nicht weiterhilft.
Wegen der Anleihenkäufe die enden werden und der Zinsen die einmal steigen sollten stellt sich mir die Frage: "Was machen dann die hoch verschuldeten Euroländer (Italien, Spanien, Portugal), für die so ja Zeit gekauft wird?" Würde das dann nicht innerhalb kürzester Zeit die nächste große Krise auslösen?
Habt ihr dazu Ideen?

lalaland schrieb am 15. 05. 2017 um 18:49

@robert
danke fuer den kommentar.
tolle zusammenfassung.
seh ich auch so.
bei mir war/ist es so grundstückskauf 2003 um eur 100.- /qm.
dzt. ab 600 bis 1.000.- ( wohne in Wien).
gruesse an alle

Robert schrieb am 15. 05. 2017 um 11:42

Der Franken ist die eine Sache, aber es ist unumstritten das der Eur deutlich unter bewertet ist. Ein schwacher Euro ist aber nichts schlechtes, einmal verteuern sich dadurch die Importe, was die Inflation antreibt, zudem werden die Produkte aus dem EUR Raum günstiger und wettbewerbsfähiger. Die Inflation ist überhaupt das Lieblingskind von Hr. Draghi. Mit der Spanne zwischen Zins und Inflation schafft er dann die Entschuldung der kritischen Staaten in Südeuropa, auf Kosten der Sparer.
Obwohl die Märkte schon in einem Meer von Liquidität schwimmen, und die Preise von Aktien, Anleihen und Immobilien so hoch wie nie sind, pumpt der EZB noch mehr Geld rein. Hier hat sich eine riesige Blase gebildet, und in vielen Regionen ist Wohnraum mittlerweile unerschwinglich geworden. Zb in Salzburg wo ich herkomme. Fakt ist, so schlecht sieht es für Franken Kreditnehmer gar nicht aus, Nullzinsen und Wertsteigerung der Immobilie. Das muss man auch einmal sehen, jeder der sich jetzt ein Objekt kauft, tut dies um einen 25-30% höheren Wert als vor 2009. Die Anleihenkäufe müssen einmal beendet werden und die Zinsen müssen auch mal wieder rauf gehen. Also abwarten.

ende schrieb am 15. 05. 2017 um 11:26

Ich hab da eher das Problem, dass für die Bank das auch nicht die perfekte Variante ist. Da hat man dann keinen Speilraum, keine Ausweitung möglich etc. - man realisiert, und im Endeffekt kündigt man seinen aktuellen Vertrag(in dem dir die Bank ÜBERHAUPT NICHTS kann) - und geht einen neuen Vertrag ein.
Ich hab das Angebot von der Bank auch bekommen - müsste dann 500? monatlich mehr berappen (zahle eh schon 200? mehr als vor 10 Jahren vereinbart) - wie soll man das als Normalverdiener hinbekommen?

schmidilein schrieb am 12. 05. 2017 um 15:34

Muss jeder selber entscheiden. Ein Teil der Verluste wird realisiert, aber auch ein teil des risikos reduziert...ich persönlich bin 60% im eur und 40% im franken. Ich rechne aber tendenziell nächstes Jahr mit zinsanhebung auch in Europa. Dann könnten wir auch die 1.20 wieder sehen....ich würde aktuell im franken bleiben und nächstes jahr bei kursen um 1.15/1.20 teil konvertieren....denn auch die zinsdifferenz wird dann wieder größer zum franken. Aber das sind alles nur meine Annahmen..

oxylog schrieb am 12. 05. 2017 um 12:17

Bei 1,60 rein und 1,20 raus ist viel schotter. Ich überlege eine teilkonvertierung. Was haltet ihr davon?

ein anderer Thomas schrieb am 11. 05. 2017 um 18:03

bei mir geht's noch bis 2031. Wünsche uns allen das Beste; wir sollten nur nicht zu optimistisch sein. Persönlich bin ich bei 1,20 draussen.

HangLoose schrieb am 11. 05. 2017 um 13:07

ich hab noch bis ende 2024 zeit... da kann noch seeeeehr viel passieren... von "weltuntergang" bis "Europa ist wirtschaftlich eine Weltmacht" ...

schau ma mal dann sehma schon...

klaus schrieb am 11. 05. 2017 um 12:59

bei 1,25 fang ich vielleicht mal zu überlegen an, bei welchem Kurs ich zu überlegen anfange :-)... leider wird mein erster Teilkredit wohl vor diesem Zeitpunkt, nämlich schon in 4 Jahren, fällig. Fällt unter "dumm gelaufen"

HangLoose schrieb am 11. 05. 2017 um 12:38

bei 1,25 fang ICH VIELLEICHT zum Nachdenken an ob ich switche...

Agent schrieb am 10. 05. 2017 um 20:51

Kommt der Zeitpunkt zum Switch für mich?
Ich überlege schon leicht.

HangLoose schrieb am 08. 05. 2017 um 16:18

was geht da gerade ab?
"schon" auf über 1,09 !!!

sehr interessant...

CHF schrieb am 05. 05. 2017 um 13:14

@ Robert
Ich will ja die Stimmung nicht vermiesen, aber am 11. Juni sind Parlamentswahlen in Frankreich und hier ist die große Frage was ein Parteiloser Macron an Stimmen hinter sich versammeln kann.

Robert schrieb am 05. 05. 2017 um 11:33

ich wünsche uns allen einen positiven Wahlausgang für Macron am Sonntag.... und dann kanns ja nur mehr bergauf gehen.

Godfreak schrieb am 27. 04. 2017 um 14:50

@Tom
Man muss aber auch berücksichtigen, dass der Euro damals noch nicht so von der EZB niedergeprügelt wie heute.
Brexit und Trump nicht zu vergessen.
Trotzdem glaube ich auch nicht an eine Abwertung des Frankens so lange die EU ihre Hausaufgaben nicht macht.
Leider nutzen die Südländer die Zeit die ihnen die EZB mit dem QE kauft nicht für Reformen

Tom schrieb am 27. 04. 2017 um 08:37

Vorsicht Leute!
Jetzt ist man schon soweit, dass man sich über Kurse bei 1,0830-1,0870 freut. Vor einem Jahr war der Kurs bei 1,12 und die wirtschafltiche Lage war weniger stabil.
Ich bin daher der Meinung, dass der Franken weiter aufwerte wird.

Gerhard schrieb am 24. 04. 2017 um 10:01

OK....LePen ist Zweite und der Kurs ging raketenhaft nach oben.

jcp77 schrieb am 19. 04. 2017 um 12:19

Ich persönlich glaube nicht an so einen großen Kursrutsch bei der Wahl. Zumindest nicht beim ersten Wahlgang. LePen soll ja Favoritin sein und in die Stichwahl kommen aber dort,und da kann man parallelen zu unserer BP Wahl ziehen,scheitern weil sich alle zusammen tun um LePen zu verhindern. Viel ist da sicher schon eingepreist.

Roman schrieb am 19. 04. 2017 um 08:24

Ich hab damals der Bank per Einschreiben Widersprochen, wurde von der Bank zur Kenntnis genommen, mit der Argumentation "Ja gut dass Sie Widersprechen, wir verlangen weiter die Aufschlag und warten was die Gerichte in dieser Angelegenheit Entscheiden, und werden dann wenn nötig auf Sie zu kommen"


Klaus schrieb am 18. 04. 2017 um 17:34

Indikator, in diesem Fall LIBOR plus Aufschlag ergeben den Sollzinssatz. Dass dieser nicht negativ werden wird (auch wenn das schön wäre), habe ich hier schon immer gesagt. Das wird auch durch das OGH Urteil jetzt bestätigt. Wie man argumentieren könnte, dass immer der Aufschlag zu bezahlen ist, ist mir hingegen ein absolutes Rätsel. In dem Fall müsste man ja praktisch völlig willkürlich annehmen, dass der Indikator nie kleiner als Null werden kann, was schon deswegen kaum argumentiert werden kann, da dies ja schon vor Jahrzehnten einmal so war und daher jedem - vor allem den Banken - bekannt hätte sein müssen. Unterstützt wird das auch noch durch die Tatsache, dass dies ja auch von den meisten Banken so gesehen und auch gehandhabt wird (ich zahle z.B. schon seit langem praktisch keine Zinsen mehr). Aber wer weiß schon, was sich hier noch tut.
Zum Beitrag von Robert bzgl. "... da sind sich die Experten einig..." kann ich nur mehr milde lächeln... worin waren sich "die Experten" (wer immer die auch sind) nicht schon alles einig :-)

Robert schrieb am 18. 04. 2017 um 17:21

Habe gerade einen Bericht im Manager Magazin zu Le Pen gelesen:

Schwer treffen würde ein Sieg von Le Pen auf jeden Fall auch den Euro, da sind sich die Experten einig. Der Fondsverwalter La Francaise Asset Management rechnet etwa mit einer Abwertung zum Dollar von zehn Prozent. Ähnlich hohe Verluste sagt auch die US-Investmentbank Morgan Stanley voraus.
Wie oft in Krisenzeiten könnte diese Gemengelage zu einem Run auf den Schweizer Franken führen, was einen weiteren Höhenflug der ohnehin schon starken Währung auslösen würde. Volkswirte halten eine Zinssenkung der Schweizerischen Nationalbank SNB in einem solchen Fall für sehr wahrscheinlich.

Das Jahr bleibt spannend...


schmidilein schrieb am 18. 04. 2017 um 11:41

Ein aufschlag auf einen zinssatz kann nie und nimmer zu einem "alternativen" mindestzinssatz für den konsumenten mutieren. Das wäre ja ungeheuerlich.

Roman schrieb am 18. 04. 2017 um 11:27

@CHF

Vielen Dank für Dein Feedback.

CHF schrieb am 18. 04. 2017 um 10:58

@Roman
Ich habe zu Deiner Frage mal ein wenig nachgelesen. Der VKI schreibt dazu folgendes:
Die praktisch weitaus relevantere Frage, ob der Kreditnehmer zur Zahlung des vereinbarten Fixaufschlages als Mindestzinssatz verpflichtet ist, lässt der OGH offen. Dazu sind weitere Verfahren beim OGH anhängig, eine Entscheidung wird in den nächsten Monaten zu erwarten sein.

Roman schrieb am 17. 04. 2017 um 18:29

Betrifft verrechneter Zuschlag, ist noch wer bei der General-Bank mit dem selben Problem.

lg Roman

schmidilein schrieb am 14. 04. 2017 um 19:55

Also das macht die BACA zb nicht. Zinsen plus aufschlag, d.h. zb. -0,5% zinsen und 1.25% aufschlag ergeben 0.75%. Das würde ich einklagen.

Roman schrieb am 14. 04. 2017 um 07:23

Ja die Bankenlooby hat da wieder mal gewonnen...
Wie sieht es jetzt aber damit aus, wenn so wie in meinen Fall die Bank aber auf den Zuschlag beharrt, kann dieser jetzt Gegengerechnet werden? Meine Bank weigert sich seit zwei Jahren dies zu machen und verrechnet mir, obwohl ich per Einschreiben dagegen gesprochen habe den Zuschlag, in meinen Fall 1,125% an Zinsen.

Danke für Inputs
Roman

ein anderer Thomas schrieb am 13. 04. 2017 um 18:17

http://mobil.derstandard.at/2000055935113/Verdienen-kann-nur-die-Bank

so schaut's aus....

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