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Euro-Franken-Kurs (EUR/CHF)

Aktueller Wechselkurs

Die Schweiz ist zwar nicht Mitglied der Europäischen Union und hat mit dem Schweizer Franken auch nicht den Euro als ihre Landeswährung, aber als Handelspartner ist die Schweiz ein sehr wichtiger Partner der EU. Viele Unternehmen aus dem EU-Raum und damit auch aus der Euro-Zone unterhalten zahlreiche Geschäftsverbindungen in die Schweiz und umgekehrt die Schweizer Unternehmen ebenso.

Daher ist der aktuelle Wechselkurs des Euro mit dem Schweizer Franken eine wichtige Informationen für alle betroffenen Unternehmen.

Nachstehend finden Sie einen Chart über die Entwicklung des Euro-Franken-Kurses, zur Verfügung gestellt von www.ariva.de

EUR/CHF-Chart von Ariva.de

 Siehe auch
Euro-Dollar-Kurs
Euro-Yen-Kurs



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Bisherige Kommentare (500)

Tom schrieb am 08. 02. 2017 um 07:49

Ich bin ausgestiegen weil ich das Risiko nicht mehr tragen wollte. Dauernd darauf zu warten wo was gewählt wird und wie sich das auf die Märkte auswirkt - das ist mir zu Nervenaufreibend. Außerdem ist im letzten Jahr ja alles schief gelaufen was scheif laufen konnte (Brexit, Trump), wenn das dieses Jahr so weitergeht, dann wirds lustig (LePen, Wilders, Griechenland?).
Es gibt aber auch Bekannte die mit großem Enthusiasmus behaupten, dass es nur eine Frage der Zeit sei, bis der Franken zusammenklappt, leider habe ich vor der Mindestkursaufhebung auf die vertraut. Sonst hätt ich mir schon da viel Verlust gespart. Seither verfolge ich das Geschehen genauer und bin zu dem Schluß gekommen, dass die Schweizer Wirtschaft wenn, dann nur sehr kurz Probleme mit einer Aufwertung hat. In der Eurozone kämen einige Länder mit einer Euroaufwertung wohl weniger zurecht.
Mit ein Grund ist für mich, dass jetzt gesagt wird, der Zinsunterschied (Schweiz - Euroland) wird von der SNB gehalten. Das haben sie aber auch über den Mindestkurs gesagt. Was wenn denen einfällt: Wir können so unser Banken und Pensionssystem nicht mehr halten; und die dann plötzlich die Zinsen erhöhen? Dann steigt der Franken noch mehr und ich hätte nicht nur einen noch höheren Kredit gehabt, sondern müsste dann anfangen für diese ungeheure Summe auch noch Zinsen zu zahlen. Ich könnte dann also nach meinem Kredit damit Anfangen die Schulden zu tilgen - Nein, danke.
Steigende Zinsen im Euroraum kann ich mir nicht vorstellen, da die Staaten so hohe Schulden haben, dass das die Budgeteinhaltung für diese dann kaum zu schaffen wäre.
Das sind/waren meine Überlegungen. Ich bin kein Finanzprofi, aber die sind zuletzt ja auch nicht oft Richtig gelegen.
Übrigens: Mein Bankberater, der bei der Kreditaufnahme von einer relativ sicheren Sache gesprochen hat, sagt nun, dass er gar nichts mehr sagt, weil sich alle geirrt haben und die Märkte nicht mehr so funktionieren wie man das erwarten würde. Dazu kommen dann noch die Entscheidungen von Politikern ;)

ende schrieb am 08. 02. 2017 um 07:43

Die Talfahrt geht sicher noch weiter. Notbremse ziehen, im Jahre 2017? Das ist wohl einige Jahre zu spät, wer das vor Jahren nicht gemacht hat wird das auch heute nicht machen

Gast schrieb am 07. 02. 2017 um 16:49

Was glaubt ihr: geht die Talfahrt noch weiter? Habt ihr die Notbremse gezogen oder harrt ihr weiter aus?

Gerhard schrieb am 28. 01. 2017 um 17:12

Daraus ergibt sich, dass für vorgesehene Zinsanpassungen und -gleitungen eine Untergrenze
nur dann eingezogen werden darf, wenn auch eine adäquate Obergrenze festgelegt ist.
Die Frage, ob die inhärente Entgeltlichkeit eines Kreditgewährungsvertrages eine Klausel, die
Negativzinsen ausschliesst, zuliesse, ist für die vorliegende Klausel nicht relevant.
Aus dem untengenannten HG Urteil

Auch die Frage, ob ein Mindestzins, der an die jeweiligen Refinanzierungsbedingungen
geknüpft ist, zulässig wäre, kann dahingestellt bleiben, da die Klausel eine solche Bindung
nicht enthält.
Rein wirtschaftliche Erwägungen auf Seiten der Beklagten sind nicht massgeblich, es ist an ihr
gelegen, bei beweglicher Verzinsung die Regelung so zu gestalten, dass die Symmetrie
gewahrt bleibt. Schliesslich kann die Entwicklung des Euribor auch einen für den
Kreditnehmer wirtschaftlich ruinösen Verlauf nehmen.

Frage mich worauf der OGH noch wartet,anscheinend ist Rechtslage e eindeutig,jedenfalls fürs Handelgericht.
In emeinem Fall sinds mittlerweile rund 2000,- die die Hypo einbehält,weil sie anderer Meinung ist.

ende schrieb am 28. 01. 2017 um 08:09

Einzelfälle sind mir auch bekannt; die müssen aber Verschwiegenheitsklausel unterschreiben. Die werden dann im vollem Umfang abgefertigt und müssen dafür ruhig sein.

jcp77 schrieb am 27. 01. 2017 um 17:07

Ich glaube es kommt darauf an ob es einen Vergleich gibt oder ob es vor Gericht geht und Präzedenzfälle gibt welche die Versicherungen sicher vermeiden wollen. Mittlerweile sammeln auch schon andere Einrichtungen LV um zu klagen. Aber Achtung,diese wirbt mit Geld zurückgarantie falls die LV nicht teilnehmen kann.Über umwege kommt man aber dahinter das nur 65 % vom gewonnenen Streitwert ausbezahlt wird. Es hat aber auch schon der VKI mit diesem Prozesskostenfinanzierer zusammen gearbeitet und falls es wirklich vor Gericht geht glaube ich auch man wird sich zusammen tun. Ich behalte es im Auge glaube aber das ganze wird noch lange laufen

TP schrieb am 27. 01. 2017 um 10:52

aktuelles HG-Urteil gegen BACA:
https://verbraucherrecht.at/cms/uploads/media/HG_Wien_10.01.2017_19_Cg_60_16v.pdf

ende schrieb am 27. 01. 2017 um 08:11

Ich nehme beim VKI teil und hab da auch schon INFOS bekommen. Die Lebensversicherung ist doch keine "richtige" Lebensversicherung - das ist doch ein Produkt zum ansparen, wo eine Risikoversicherung inkludiert ist. Schlussendlich aber war es dafür da, anzusparen und zum Schluss den Kredit zu bedienen. Das klappt nicht. Nun bietet mir die Versicherung 10k? weniger als ich einbezahlt hab - der VKI meint ich sollte alles bekommen und zusätzlich 4%
Und daraufhin werden die klagen; der Beitrag der zu bezahlen ist ist sicher gut investiert - es wird ja jeder Vertrag individuell analysiert. Und da gibt es z.B. an meinem Vertrag Ungereimtheiten.

Ich denke mal schon - wenn der VKI etwas erreicht hat das man dann nicht mehr teilnehmen kann - wie soll das funktionieren? Ich warte mal ab ob das was wird und erst dann nehme ich teil - wenn das nichts wird dann nehme ich erst gar nicht teil - glaub ich nicht daran. Für mich - entweder 10000+90? verloren oder viel mehr gewonnen

RG schrieb am 26. 01. 2017 um 19:59

Hi jcp77, Danke für die Antwort!
Ich glaub auch das es sich für mich nicht auszahlen wird und wie du sagst wird man es sicher später auch noch prüfen/anfechten können!

jcp77 schrieb am 26. 01. 2017 um 15:57

Wenn dir dein alter Vertrag ausbezahlt wird hat sich die Sache damit erledigt. Wenn du eine neue LV machst ist es ein neuer Vertrag mit den heutigen Konditionen. Würde ich nicht machen. Der Realzins liegt ja nur irgendwo bei 1 Prozent dazu die ganzen Honorare für diese Leute. Auch an das Geld kommst ohne Verlust lange nicht ran. Wegen deinem Alter,bei mir war es damals so,dass ich die Ablebensversicherung extra gegen kleines Geld abgeschlossen habe. Dies sollte besser sein.

Zur VKI Aktion,ich überlege auch schon länger daran Teilzunehmen,werde demnächsf mal eine LV checken lassen welche ich heuer raus bekomme. Die LV fürs Haus läuft aber noch einige Jahre und dabei denke ich mir folgendes. Wenn der VKI damit Erfolg hat bekomme ich sie ja dann sofort ausbezahlt. Da zahle ich lieber weiter ein weil soviel Zinsen bekommt man lange nirgends. Prüfen kann ich sie ja später auch noch lassen. Oder ist nach dieser Aktion schluss??

RG schrieb am 26. 01. 2017 um 14:03

Hallo!
Ich hätt eine Frage zu der VKI Geschichte mit den Lebensversicherungen!
Sagen wir mal man lässt die LV prüfen und man kann zurücktreten und bekommt alles erstattet! Jetzt müsste ich dann ja, mit über 40, eine neue LV abschließen die mir wahrscheinlich sehr teuer kommt!? Oder ist die Versicherungsgesellschaft verpflichtet wieder eine LV mit den gleichen Konditionen zu vergeben!
Ansonsten bezweifle ich das sich die Sache rechnet!

Danke!
lg Roland

Fire schrieb am 17. 01. 2017 um 17:09

Hier der aktuelle BigMac Index, der zeigt wie unterbewertet der Euro ist. https://www.welt.de/finanzen/article161231686/Big-Mac-Index-entlarvt-stark-manipulierte-Waehrungen.html

CHF schrieb am 09. 01. 2017 um 14:02

@Klaus
Da bin ich aber beruhigt, ich dachte schon ich bin allein so verrückt und rechne jedes Quartal die Zinsen nach :-)

jcp77 schrieb am 09. 01. 2017 um 13:36

Ist es nicht so dass die Banken nicht runden dürfen? Aus dem Kopf herraus glaube ich zu wissen,die Bank hat im Vertrag stehen dass sie kaufmännisch auf 1/8 Zinsen aufrundet. Dies ist nicht rechtens. Habe dann mal nachgerechnet und bin draufgekommen es wird auf oder abgerundet jenachdem wie es gerade steht. Muss die Bank jetzt punktgenau abrechnen oder nicht?

Klaus schrieb am 09. 01. 2017 um 10:04

Jaja die lieben Banken, unsere Freunde :-)... ich habe auch einmal über 4.000 Euro Zinsen zurückbekommen, weil sie angeblich aufgrund eines "Computerfehlers" (haha) zuviel berechnet wurden. Aber nicht freiwillig, sondern nur, weil ich zufällig mal genau nachgerechnet habe und draufgekommen bin! Daher... Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!

Boxenstopp schrieb am 07. 01. 2017 um 22:34

@Tom, denke hier bist du ein Einzelfall, warum sollte bei normalen Zinsen falsch gerechnet werden? Das hat nichts mit dem Kurs usw zu tun.

Aber sowas ist natürlich echt super wenn man nicht damit rechnet. Gleich mal schön essen gehen :-)

Zocker schrieb am 05. 01. 2017 um 15:06

Hi Ho;
erstmals einen guten Start in das wundervolle Jahr 2017.
Leider wurde mir mitgeteilt dass ich ab nun (inkl. Aufschlag) 0,02% Zinsen zu bezahlen habe - davor war ich auf 0,00 - somit ist die Zinswende schon eingetroffen.

Weiters hat sich nicht viel verändert, Mein Reihenhaus steht noch, die Immobilienwerte in meiner Umgebung entwickeln sich prächtig, die derzeitigen Wohnkosten sind optimal,. also alles im grünen Bereich.
Kreditrestlaufzeit: genau 20 Jahre
Was wird das heurige Jahr bringen?
Werde das Leben genießen, wie die letzten Jahre auch - trotz CHF, und werde weiterhin gut schlafen können.

Also jedenfalls ich sehe zuversichtlich der Zukunft entgegen.

Was ich gelernt habe (die letzten jahre): Man kann überhaupt nichts vorhersagen (Krisen, Weltwirtschaft, Entwicklungen, Sanktionen, Trennungen, Gesundheit, Jobs,...) Somit kann ich nur raten, den kleinen Microkosmos in dem jeder lebt möglichst perfekt zu gestalten.

Ich habe Zuversicht,, zuviele Österreicher sudern und sind Schwarzmaler.
Einen schönen Tag





Godfreak schrieb am 05. 01. 2017 um 13:31

@Fire
Den Sonderkurs den ich für Tilgungen bekomme ist nichts besonderes und fällt bei monatlichen Tilgungen nicht ins Gewicht...
Die Bank verlangt ja eine Spanne bei dem Wechsel von Euro in den CHF - die sogenannte "Spanne"... anstatt der vollen Spanne zahle ich "nur" 1/4 dieser Spanne. Wie gesagt wirkt sich das nur bei höheren Summen aus trotzdem bin ich froh über diese Vereinbarung sollte ich doch einmal konvertieren...

Tom schrieb am 05. 01. 2017 um 12:58

Habe gegen Ende des Jahres ein Schreiben meiner Bank (BA/CA) erhalten, dass sie bei einer Überprüfung festgestellt haben, dass seit 2005 meine Zinsen beim CHF Kredit falsch berechnet wurden und ich eine Gutschrift von 8.500.-Euro erhalte (erhalten habe). Am Kontoauszug war dann "Klage VKI" vermerkt. Ist sonst auch jemand in den Genuss gekommen?

Fire schrieb am 05. 01. 2017 um 12:54

Ich habe 7 CHF Kreditnehmer im bekannten - und beruflichen Umfeld. Natürlich kommt das Thema immer wieder zur Sprache. Bis 2010 hat man noch offen darüber gesprochen, jetzt tut das sicher einigen leid. Ein Paar hat sich getrennt und die Wohnung verkauft, und die hatten keinen finanziellen Verlust, weil sei ein drittel mehr für die erst 7 Jahre alte Immobilie bekommen haben.... aber übrig geblieben ist auch nichts. Zwei Paare sind besonders interessant, weil der Kredit über enge Verwandte in einer Bank zustande gekommen ist. Also bei einem ist die Schwester Filialleiterin einer Bank beim andere Paar der Onkel. Beide waren an einer Einigung, als der Kurs noch bei 1,20 gefixt war, interessiert, und bei keinem haben die Banken auch nur einen Millimeter beim Kurs nachgegeben. Trotz der guten connections. Deshalb auch meine Frage an Godfreak, wie ist der "Sonderkurs" bei Tilgung zustande gekommen, war das ein Kurs der tatsächlich erreicht wurde, oder frei definiert. Ich bin der größte Schisser, die anderen sehen das eher lockerer. In der Nullzinsphase denkt übrigens keiner darüber nach aus zu steigen, alle wollen abwarten. Höhere Zinsen besserer Kurs, das sagt eigentlich jeder, und das die Zinswende irgendwann kommen wird. Ich seh da schwärzer

ende schrieb am 05. 01. 2017 um 11:32

Na langfristig gedacht ist da schon was dran. Wenn man 2005 für eine IMMO 100000? bezahlt hat ist die im Jahre 2030 sicher nicht weniger wert. Man müsste sich das ansehen, im Moment fehlen mir die Daten dazu. Aber Wohnungen/Häuser/Mieten etc. sind sicher höher als die normale Inflation. Den Verlust wird es nicht wet machen, das glaube ich nicht - ist also ein Tropfen auf den heißen Stein. Und wie schon erwähnt - man geht ja nicht davon aus, dass man es dann verkauft - man muss es bezahlen.

Das Problem welches ich sehe und was mich um ehrlich zu sein in dem Thema am meisten bedrückt - man ist nicht flexibel. Auch wenn es überhaupt nicht ansteht, aber es reicht ja psychologisch gesehen aus DAS man es eben nicht kann - was wenn man sich verändern will, ein anderes Haus, oder andere Location - auswandern oder wenn man sich vom Partner trennt...
mich würden - sollte sie jemand kennen - so Szenareien interessieren; kennt jemand einen Trennnugsfall oder andere Gründe SOFORT das Haus zu verkaufen und CHF umzuwandeln?

Wobei, wenn ich richtig gerechnet hab hab ich in den 10 Jahren nun genau so viel in den Tilgungsträger einbezahlt wie auch der Wechselkurs "aufgefressen" hat - wenn ich also angenommen die Hütte um den selben Wert verkaufe hab ich in 10 Jahren NULL gemacht.
Oder sogar etwas PLUS, da ich um das Geld welches der TT monatlich genommen hat sicher keine Mietwohnung in der Größe für eine 5Kopf-Familie bekommen hätte. Und, durch Investitionen im Haus ist dies uu. sogar mehr wert...

Wie seht ihr das?

Boxenstopp schrieb am 04. 01. 2017 um 23:04

Das die Immo mehr Wert wird ist schön und gut nur nutzt es niemand etwas. Wir wollen ja darin wohnen und wenn man sie verkauft muss man eine andre teure beziehen.



schmidilein schrieb am 04. 01. 2017 um 22:08

Ein schwächerer franken ist objektiv betrachtet de facto mittelfristig wirklich auszuschließen...eine stärkung richtung parität/ 0.90 eher wahrscheinlich....2026 tilge ich meinen chf teil des darlehens..ob der franken da bei 0.90 oder 1.10 ist macht bei meinen 90k im CHF nicht die welt aus...daher mach ich genau nix....außer der yen gibt mir nochmal die chance bei kursen um 110.....allen viel glück und gesundheit für 2017!!

Fire schrieb am 04. 01. 2017 um 13:28

Wünsche allen CHF Kreditnehmern ein gutes neues Jahr, wobei ich glaube das es 2017 wahrscheinlich noch dicker kommt.
Ich bin auch alles andere als positiv gestimmt. Für nächstes Jahr ist eine Euro Krise wg. Italien prognostiziert. Griechenland, ist bankrott, und wir sehen unser Geld nie wieder. Bin neugierig ob das nach der deutschen Bundestagswahl endlich einmal ausgesprochen wird. Ich glaube allerdings auch nicht mehr, dass es dem Euro nutzen würde, wenn eine Schuldnernation nach der anderen aus dem Euro raus muss. Die Zinsen werden noch einige Jahre tief bleiben, die Inflation steigt dafür dieses Jahr auf fast 2%, und das der Dollar stark ist wird dem Euro Franken Kurs nicht viel helfen. Es gibt zwar kleine Vorteile: immens gestiegene Kosten für Wohnungseigentum und Miete, und niedrige bis gar keine Zinsen. Aber es ist trotzdem ein Schei.. von vorn bis hinten. Mein einziger Trost ist, dass ich Merkel und Draghi aussitzen kann. Deshalb konvertiere ich auch noch nicht.

CHF schrieb am 04. 01. 2017 um 09:55

@ Treuse
Ich stimme Dir völlig zu, auch ich habe das Gefühl, dass in die Negativzinsen mehr hinein interpretiert wird wie wirklich ist. Ein paar hundert Euro verlieren wir doch jetzt schon am Tag durch die Kursverluste.

Tom schrieb am 04. 01. 2017 um 08:00

Ich bin jetzt gerade dabei zu konvertieren. Wie Godfreak geschrieben hat - ein starker Franken ist kein Problem für die Schweiz - jeder der etwas Anderes behauptet versucht doch in Wahrheit nur sich die Situation schön zu reden.
Außerdem glaube ich, dass nicht nur Draghi ein Problem für die Eurozone ist - wie sich in den letzten Jahren heraus gestellt hat, wurde da bei der Gründung einfach munter drauf los gelogen und man hat scheinbar gehofft, dass nie jemand genau hinschaut. Was da also noch alles auffliegen kann ... Darauf will ich nicht mehr warten.
Es ist ein nicht so kleiner Verlust der da entstanden ist, aber die Bank hat uns gute Konditionen geboten und wir werden das auch so zahlen können. Ob wir den Kredit noch zahlen könnten (wollten) wenn der Franken bei 0,8 steht, darauf will ich nicht warten.
Die letzten Jahre habe ich auch immer wieder darauf gehofft, dass der Euro wieder stärker wird, aber ich glaube es ist warscheinlicher, dass es ihn bald zerreissen wird (wäre vielleicht auch besser). Es wurden da Volkswirtschaften zusammengestckt die einfach nicht zusammenpassen - die USA machen ja auch keine Währungsunion mit Argentinien (ist nicht von mir).

Godfreak schrieb am 03. 01. 2017 um 19:14

Ein gutes neues Jahr allen CHF-Kreditnehmern!

Momentan schaut es ja nicht so rosig für uns aus was den EUR/CHF betrifft...
Nachdem die SNB bei ihrer letzten Sitzung angekündigt hat zwar weiterhin am Devisenmarkt aktiv zu bleiben aber nun "die gesamte Währungssituation" in Betracht ziehen wird, ist nun davon auszugehen, dass ein schwächerer Franken im Vergleich zum Dollar dazu führt, dass man den Franken gegen den Euro stärker werden lassen wird.
Da Draghi noch bis Ende Oktober 2019 Präsident der EZB sein wird ist es meiner Meinung nach sehr wahrscheinlich, dass der Euro weiterhin weichgeprügelt wird um den Südländern den Schuldendienst zu erleichtern... was aber auf der anderen Seite wiederum dazu führt dass diese Länder notwendige Reformen verschleppen...
Dass die Schweizer Wirtschaft mit einem starken Franken nicht zu recht kommt ist ein Märchen, dass ich mittlerweile nicht mehr glaube, denn diesen Spruch hörte ich schon als der Franken unter 1,30 ging, dann die ganze Zeit während des Mindestkurses bei 1,20 und nach der Aufhebung des Mindestkurses wieder... ein Blick auf das aktuelle Wirtschaftswachstum in der Schweiz zeigt, dass das Gegenteil der Fall ist und sich die Schweizer Wirtschaft sehr gut an die neue Situation angepasst hat.
Aber das ist Euch allen wahrscheinlich sowieso bekannt...
Das einzig positive ist, dass der 3M-Libor im CHF nach wie vor negativ ist und ich kaum bis keine Zinsen zahle...
Obwohl ich noch bis Mitte 2038 Zeit habe, habe ich bereits auf freiwilliger Basis Teiltilgungen durchgeführt (spesenfrei und zu einem mit der Bank vereinbarten Sonderkurs).
Meine neue Strategie ist nun, so lange ich keine Zinsen im CHF zahle monatlich freiwillig soviel zu tilgen, als hätte ich keinen Tilgungsträger...damit es sich am Ende auch ohne Tilgungsträger ausgeht.
(den Tilgungsträger bespare ich weiterhin ganz normal)...
Ein zusätzliches Ansparen z.B. mit einem neuen Fond, Aktien, Lebensversicherung etc. kommt für mich nicht in frage, weil ich hier wiederum ein weiteres Risiko eingehe.
Aus meiner Sicht ist das Wechselkursrisiko derzeit nach wie vor das größte Risiko meiner FX-Finazierung und Kurse um und sogar unter der Parität sind sicher nicht ganz auszuschließen... das einzige was ich tun kann um dieses Risiko zu minimieren ist es die aushaftende Frankensumme zu reduzieren...

Was meint ihr dazu? Habt ihr irgendwelche Exit-Strategien? Welcher Kurs ist für Euch die Schmerzgrenze? Bei welchem EUR/CHF würdet ihr freiwillig konvertieren? 1,15?

Treuse schrieb am 03. 01. 2017 um 17:55

Ich lese hier immer wieder von negativzinsen, habe heute erst die Abrechnung der Bank erhalten ! Zinsen halbjählich 270€ also rund 45€ im Monat , ob ich das jetzt zahle oder nicht, sollte meineserachtens bei einer Hausfinanzierung keine Rolle spielen

Robert schrieb am 21. 12. 2016 um 15:44

Das Justizministerium bastelt an einem Gesetz, dass Sammelklagen künftig in Österreich ermöglicht. ( Bis dato ging das nur über andere Länder) Ich könnte mir gut vorstellen, das dann einiges weiter geht. Negativzinsen und generell Vergabe von Franken Krediten.

Gerhard schrieb am 20. 12. 2016 um 12:48

Mich würd ja mal interessieren wann der OGH zum Urteil kommt ob die Banken die Negativzinsen weitergeben müssen. Die Hypo weigert sich in meinem Fall nämlich seit bal 1,5 Jahren.

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