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Euro-Franken-Kurs (EUR/CHF)

Aktueller Wechselkurs

Die Schweiz ist zwar nicht Mitglied der Europäischen Union und hat mit dem Schweizer Franken auch nicht den Euro als ihre Landeswährung, aber als Handelspartner ist die Schweiz ein sehr wichtiger Partner der EU. Viele Unternehmen aus dem EU-Raum und damit auch aus der Euro-Zone unterhalten zahlreiche Geschäftsverbindungen in die Schweiz und umgekehrt die Schweizer Unternehmen in noch viel größerem Ausmaß.

Daher ist der aktuelle Wechselkurs des Euro mit dem Schweizer Franken eine wichtige Informationen für alle betroffenen Unternehmen, aber auch für jene private Haushalte, die zum Beispiel einen Fremdwährungskredit gewählt haben, weshalb der Wechselkurs ein großes Thema ist.

Und das Thema Fremdwährungskredit wurde ausgelöst von der globalen Wirtschaftskrise, die dann auch zu einer Eurokrise wurde, mehr als offenbar. Viele Bankinstitute rund um den Erdball, vor allem aber in Europa haben Kreditinteressierten einen Fremdwährungskredit angeboten, der im Schweizer Franken angelegt wird. Diese Form bringt günstigere Zinsen und kaum Risiko - wie sich in der Eurokrise dann gezeigt hat, war die Ansicht falsch und der Kursverlust je nach Betrag und Einstiegskurs enorm. Das Beispiel zeigte einmal mehr, dass selbst die Einschätzungen der Experten völlig falsch liegen können. Betroffen waren nicht nur private Haushalte, auch Landesorganisationen oder Gemeinden sahen sich plötzlich großen Lücken gegenüber, die durch die starke Verteuerung des Franken entstanden war.

Nachstehend finden Sie einen Chart über die Entwicklung des Euro-Franken-Kurses, zur Verfügung gestellt von www.ariva.de

EUR/CHF-Chart von Ariva.de

Siehe auch
Euro-Dollar-Kurs
Euro-Yen-Kurs



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Bisherige Kommentare (500)

HM schrieb am 24. 05. 2017 um 09:59

Danke
@jcp77

jcp77 schrieb am 23. 05. 2017 um 22:28

@HM

Auf global-rates.com kannst du dir den Verlauf der Zinsen ansehen.

oxylog schrieb am 23. 05. 2017 um 20:19

Ein bekannter hat von seiner bank einen wechselkurs von 1,39 erhalten. Laufzeit 10 jahre aber jederzeit tilgbar. Ist natuerlich arzt und hat die dazugehörige bonitaet. Da waer ich mit 60% auch dabei. Fehlt mir aber das kleingeld.

HM schrieb am 23. 05. 2017 um 16:37

Volksbank hat bei mir bis jetzt den Aufschlag verrechnet, habe ihnen mitgeteilt das ich das urteil noch abwarte dann bekommen sie von mir einen schönen Brief und Ich hoffentlich das Geld zurück. Weiß Irgendwer wie lange der Libor schon im Minus ist? Was ich so heraus gefunden habe müsste der schon seit ca 2012 im minus sein.

Herkules schrieb am 23. 05. 2017 um 15:21

Ich nehme an dass dieses Urteil rechtskräftig sein muss, da es die oberste Instanz in Österreich ist.
Wo wollen die Banken denn noch hin? Zum Europäischen Gerichtshof vielleicht?

jcp77 schrieb am 23. 05. 2017 um 14:02

Ist diese Urteil rechtskräftig bzw sind Urteile vom OGH automtisch rechtskräftig da es ja die höchste Gerichtsbarkeit in Österreich ist?

Uli schrieb am 23. 05. 2017 um 13:19

die Austrian Anadi auch

Herkules schrieb am 23. 05. 2017 um 13:13

Generali Bank hat das so gemacht.

ende schrieb am 23. 05. 2017 um 13:00

Na ich glaube einige haben das nicht genau gelesen. Es geht darum, dass anscheinend einige Banken (BACA nicht) den Aufschlag als Mindestzins verrechnet haben.
Welche Bank hat das gemacht?

Klaus schrieb am 23. 05. 2017 um 11:05

Ich gehe davon aus, dass alle betroffenen Banken, die auch nur halbwegs betriebswirtschaftlich korrekt arbeiten, hierfür schon entsprechende Rückstellungen geschaffen haben, auf die sie jetzt zurückgreifen (auch wenn es bei den Beträgen vermutlich - zumindest für größere Institute - um Peanuts geht). Denn wie bereits mehrfach erwähnt, wurde die nun offenbar widerlegte Rechtsmeinung (ich habe allerdings das Urteil selbst noch nicht gelesen!) nur von einer Minderheit der Banken überhaupt so gelebt, die meisten haben schon bisher den negativen LIBOR bis praktisch 0% Zinsen weitergegeben.

Herkules schrieb am 23. 05. 2017 um 09:48

Hallo,

wahrscheinlich haben die Banken für diesen nach ihrer Ansicht unwahrscheinlichen Fall, der jetzt eingetreten ist, einen Plan-B. Wie immer der auch aussieht. Wahrscheinlich wird wieder mehr Druck ausgeübt werden um uns aus dem Vertrag zu drängen und in EURO konvertieren.

Klaus schrieb am 23. 05. 2017 um 09:33

Wie ich immer sagte :-) ... jetzt tut's mir eigentlich fast leid, dass meine Bank da schon immer richtig gehandelt hat und ich keine Zinsen mehr bezahlt hab, weil ein paar Tausender wären jetzt nicht so übel :-)))

Gerhard schrieb am 23. 05. 2017 um 08:08

Offenbar wurde es aber erst gestern veröffentlicht. Denke aber jetzt sollte es kein Problem mehr sein zu seinem Geld zu kommen

Herkules schrieb am 23. 05. 2017 um 07:41

Hallo,

ich frage mich wie es nun weiter geht. Das Urteil ist vom 3. Mai. Bis jetzt ist noch nichts von der Bank gekommen. Ich denke da werden sich die Geschädigten selbst darum kümmern müssen damit sie das zu viel bezahlte Geld von den Banken zurückbekommen.

Auch noch keine Information der Bank über die Höhe der nächsten Zinszahlung.
Ich bin mal gespannt wie das ausgeht.

Gerhard schrieb am 22. 05. 2017 um 23:31

Na endlich. Da werd ich jetzt einige Tausender von der Hypo zurückbekommen.

TP schrieb am 22. 05. 2017 um 17:37

Danke für die (erfreuliche) Info ;)
Auf diese Urteil habe ich ja schon lange sehnsüchtig gewartet...

Herkules schrieb am 22. 05. 2017 um 16:40

Hallo Leute,

schon gehört?
Der OGH hat in Sachen Negativzinsen entschieden: Aufschlag als Untergrenze ist unzulässig.

Das heißt bei einigen Kreditnehmern wurden die letzten beiden Jahre zuviel Zinsen verrechnet.
Bin gespannt wie die betroffenen Banken reagieren.

https://verbraucherrecht.at/cms/index.php?id=49&tx_ttnews%5Btt_news%5D=3912&cHash=da26ba9da432005053c71fb5b342521c

Robert schrieb am 19. 05. 2017 um 11:27

Nach den deutschen Bundestagswahlen im Herbst ist vieles möglich. Gemeinsame Schuldenpapiere (european Safe bonds ) usw. Genau das ist ja der unterschätzte Vorteil der EU, das man sich hilft, und gemeinsam wieder hochkommt. Und Italien wird klar unterschätzt, gut sie Staatsschulden sind hoch und das Land hat ein Wachstumsproblem, aber die italienischen Bürger haben die geringste Verschuldungsquote und sind sparsamer und viel reicher als die Deutschen. Es gab mehrere effektive Rentenreformen und Norditalien hat die produktivste Industrie Europas. Die Gefahr ist natürlich nicht gebannt, aber es gibt viele Ideen die EU zu reformieren, und auch den Willen dazu. Leider geht es nur sehr langsam voran...

Tom schrieb am 16. 05. 2017 um 08:08

Die Sache mit den Grundstückspreisen und der Wertsteigerung der Immobilie kommt immer wieder. ABER: das hilft nicht beim Tilgen des Kredits, außer man verkauft seine Immobilie und das haben ja wohl die wenigsten vor. Also insofern ist dieses Argument nur eines das die Geschädigten trösten soll, ihnen aber nicht weiterhilft.
Wegen der Anleihenkäufe die enden werden und der Zinsen die einmal steigen sollten stellt sich mir die Frage: "Was machen dann die hoch verschuldeten Euroländer (Italien, Spanien, Portugal), für die so ja Zeit gekauft wird?" Würde das dann nicht innerhalb kürzester Zeit die nächste große Krise auslösen?
Habt ihr dazu Ideen?

lalaland schrieb am 15. 05. 2017 um 18:49

@robert
danke fuer den kommentar.
tolle zusammenfassung.
seh ich auch so.
bei mir war/ist es so grundstückskauf 2003 um eur 100.- /qm.
dzt. ab 600 bis 1.000.- ( wohne in Wien).
gruesse an alle

Robert schrieb am 15. 05. 2017 um 11:42

Der Franken ist die eine Sache, aber es ist unumstritten das der Eur deutlich unter bewertet ist. Ein schwacher Euro ist aber nichts schlechtes, einmal verteuern sich dadurch die Importe, was die Inflation antreibt, zudem werden die Produkte aus dem EUR Raum günstiger und wettbewerbsfähiger. Die Inflation ist überhaupt das Lieblingskind von Hr. Draghi. Mit der Spanne zwischen Zins und Inflation schafft er dann die Entschuldung der kritischen Staaten in Südeuropa, auf Kosten der Sparer.
Obwohl die Märkte schon in einem Meer von Liquidität schwimmen, und die Preise von Aktien, Anleihen und Immobilien so hoch wie nie sind, pumpt der EZB noch mehr Geld rein. Hier hat sich eine riesige Blase gebildet, und in vielen Regionen ist Wohnraum mittlerweile unerschwinglich geworden. Zb in Salzburg wo ich herkomme. Fakt ist, so schlecht sieht es für Franken Kreditnehmer gar nicht aus, Nullzinsen und Wertsteigerung der Immobilie. Das muss man auch einmal sehen, jeder der sich jetzt ein Objekt kauft, tut dies um einen 25-30% höheren Wert als vor 2009. Die Anleihenkäufe müssen einmal beendet werden und die Zinsen müssen auch mal wieder rauf gehen. Also abwarten.

ende schrieb am 15. 05. 2017 um 11:26

Ich hab da eher das Problem, dass für die Bank das auch nicht die perfekte Variante ist. Da hat man dann keinen Speilraum, keine Ausweitung möglich etc. - man realisiert, und im Endeffekt kündigt man seinen aktuellen Vertrag(in dem dir die Bank ÜBERHAUPT NICHTS kann) - und geht einen neuen Vertrag ein.
Ich hab das Angebot von der Bank auch bekommen - müsste dann 500? monatlich mehr berappen (zahle eh schon 200? mehr als vor 10 Jahren vereinbart) - wie soll man das als Normalverdiener hinbekommen?

schmidilein schrieb am 12. 05. 2017 um 15:34

Muss jeder selber entscheiden. Ein Teil der Verluste wird realisiert, aber auch ein teil des risikos reduziert...ich persönlich bin 60% im eur und 40% im franken. Ich rechne aber tendenziell nächstes Jahr mit zinsanhebung auch in Europa. Dann könnten wir auch die 1.20 wieder sehen....ich würde aktuell im franken bleiben und nächstes jahr bei kursen um 1.15/1.20 teil konvertieren....denn auch die zinsdifferenz wird dann wieder größer zum franken. Aber das sind alles nur meine Annahmen..

oxylog schrieb am 12. 05. 2017 um 12:17

Bei 1,60 rein und 1,20 raus ist viel schotter. Ich überlege eine teilkonvertierung. Was haltet ihr davon?

ein anderer Thomas schrieb am 11. 05. 2017 um 18:03

bei mir geht's noch bis 2031. Wünsche uns allen das Beste; wir sollten nur nicht zu optimistisch sein. Persönlich bin ich bei 1,20 draussen.

HangLoose schrieb am 11. 05. 2017 um 13:07

ich hab noch bis ende 2024 zeit... da kann noch seeeeehr viel passieren... von "weltuntergang" bis "Europa ist wirtschaftlich eine Weltmacht" ...

schau ma mal dann sehma schon...

klaus schrieb am 11. 05. 2017 um 12:59

bei 1,25 fang ich vielleicht mal zu überlegen an, bei welchem Kurs ich zu überlegen anfange :-)... leider wird mein erster Teilkredit wohl vor diesem Zeitpunkt, nämlich schon in 4 Jahren, fällig. Fällt unter "dumm gelaufen"

HangLoose schrieb am 11. 05. 2017 um 12:38

bei 1,25 fang ICH VIELLEICHT zum Nachdenken an ob ich switche...

Agent schrieb am 10. 05. 2017 um 20:51

Kommt der Zeitpunkt zum Switch für mich?
Ich überlege schon leicht.

HangLoose schrieb am 08. 05. 2017 um 16:18

was geht da gerade ab?
"schon" auf über 1,09 !!!

sehr interessant...

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