Sie sind hier: Startseite -> Wirtschaft -> Börse -> Euro-Franken-Kurs

Euro-Franken-Kurs (EUR/CHF)

Aktueller Wechselkurs

Die Schweiz ist zwar nicht Mitglied der Europäischen Union und hat mit dem Schweizer Franken auch nicht den Euro als ihre Landeswährung, aber als Handelspartner ist die Schweiz ein sehr wichtiger Partner der EU. Viele Unternehmen aus dem EU-Raum und damit auch aus der Euro-Zone unterhalten zahlreiche Geschäftsverbindungen in die Schweiz und umgekehrt die Schweizer Unternehmen in noch viel größerem Ausmaß.

Daher ist der aktuelle Wechselkurs des Euro mit dem Schweizer Franken eine wichtige Informationen für alle betroffenen Unternehmen, aber auch für jene private Haushalte, die zum Beispiel einen Fremdwährungskredit gewählt haben, weshalb der Wechselkurs ein großes Thema ist.

Und das Thema Fremdwährungskredit wurde ausgelöst von der globalen Wirtschaftskrise, die dann auch zu einer Eurokrise wurde, mehr als offenbar. Viele Bankinstitute rund um den Erdball, vor allem aber in Europa haben Kreditinteressierten einen Fremdwährungskredit angeboten, der im Schweizer Franken angelegt wird. Diese Form bringt günstigere Zinsen und kaum Risiko - wie sich in der Eurokrise dann gezeigt hat, war die Ansicht falsch und der Kursverlust je nach Betrag und Einstiegskurs enorm. Das Beispiel zeigte einmal mehr, dass selbst die Einschätzungen der Experten völlig falsch liegen können. Betroffen waren nicht nur private Haushalte, auch Landesorganisationen oder Gemeinden sahen sich plötzlich großen Lücken gegenüber, die durch die starke Verteuerung des Franken entstanden war.

Nachstehend finden Sie einen Chart über die Entwicklung des Euro-Franken-Kurses, zur Verfügung gestellt von www.ariva.de

EUR/CHF-Chart von Ariva.de

Siehe auch
Euro-Dollar-Kurs
Euro-Yen-Kurs



bei Twitter teilen bei Facebook teilen bei Google+ teilen Artikel per E-Mail empfehlen

Kommentar schreiben




Spamschutz: bitte folgendes Wort in das nächste Feld eingeben: nospam

Bisherige Kommentare (500)

Wolfgang / Redaktion schrieb am 13. 10. 2017 um 08:32

Hallo Leute,

da Ihr weiterhin fleißig beim Infoaustausch seid, möchte ich dieses spontan ich denke 2007 oder 2008 entstandene Forum nutzen, um eine Information direkt kundzutun. Wir haben einige nicht wirklich erklärbare technische Probleme mit dieser Domain und haben mit https://www.wissenswertes2.at das Projekt neu gestartet.

Was ändert sich für Euch? wenig. Ihr könnt hier bleiben, weil vorerst bleibt wissenswertes.at aktiv oder wechseln, wir werden aber die Kommentare nicht rüberziehen. Auf der neuen Domain haben wir die 500er-Grenze abgeschaltet, weil neuer und noch schnellerer Server. Aktuell haben wir 731 Kommentare seit Anfang 2016 im Angebot :-)

Liebe Grüße aus der Redaktion, Wolfgang

sc schrieb am 11. 10. 2017 um 15:39

@Andi:

welche Bank war das bei Di?

CHF schrieb am 10. 10. 2017 um 22:07

@Andi
Frage: bist Du jetzt tilgend im Euro oder im CHF?

Andi schrieb am 10. 10. 2017 um 16:20

@Klausi:

sind auch vor ca. 2 Jahren auf tilgend umgestiegen, da wir im Konsens mit der Bank einen Tilgungsträger aufgelöst hatten. Sie wollten uns einen neuen Kreditvertrag aufhalsen, der wie bei dir wesentlich schlechter gewesen wäre. Mein Argumente, dass ich keinen neuen Vertrag will und brauche, sondern nur quartalsweise Summe X tilge hat mein Betreuer abgelehnt. Hab das dann zum Vorstand gehen lassen und die haben es genau wie von mir gewünscht genehmigt. Warum auch nicht? Über die Zeit weniger Risiko für die Bank und für uns.

pronto schrieb am 10. 10. 2017 um 12:25

@Gerhard,

Genau Deiner Meinung, habe auch noch eine sehr lange Laufzeit, und glaube auch dass wir eher 1,30 sehen werden als noch einmal 1,00.
"Experten" Meinungen sind bei CHF/Euro Kursentwicklungen in den letzten Jahren immer gleich Münzwurf gelegen-also total unbrauchbar.
Bleibe Optimistisch, würde jetzt auch keine hektischen Bewegungen machen, time is on my side...


schmidilein schrieb am 09. 10. 2017 um 19:46

Bei mir geht es sich mit einigen sehr gut gelaufenen Tilgungsträgern frühzeitig so aus, dass ich den Frankenteil tilgen kann. Daher bin ich raus.

Gerhard schrieb am 09. 10. 2017 um 19:19

Die "Experten" sind ja alle irgendwie in einer Verbindung mit einer Bank.Auch die FMA. Und diese wollen ja nicht das wir in unseren FX Krediten bleiben,wegen Negativzins und Haftungsrücklagen(oder wie das heisst). An uns gibts einfach nix oder zu wenig zu verdienen.
Die mögen uns deswegen schlicht und ergreifend einfach nicht.
Deswegen reden sie alles schlecht und wollen uns unsere Kredite miesmachen,auch wenns,so wie es jetzt ausschaut,sich die Sache zum besseren wendet. Also ich habs bis jetzt keine Sekunde bereut drinzubleiben.

schmdilein schrieb am 09. 10. 2017 um 14:45

war ja zu erwarten- nachdem alle "Experten" jüngst meinten, mit dem EUR/CHF Anstieg muss nun erstmal (aus verschiedenen Gründen) Schluss sein und es kann nur wieder Richtung 1,10 oder seitwärts gehen, kommt es natürlich anders. Egal was Draghi, Frankreich, Spanien, Italien, die Banken-Stresstests, etc. auch sagen/bedeuten. The trend is your friend :) Die 1,20 scheinen wirklich ein Magnet zu sein.

schmidilein schrieb am 06. 10. 2017 um 16:39

Klingt ja verbrecherisch...2,5% Aufschlag auf libor würde ich verstehen, damit sie wie beim EUR wieder azf ihre rechnung kommen. Aber dann kannst gleich in EUR tilgen.

Ich bin seit gestern "Frankenfrei". Hab jetzt alles im EUR und der alte frankenteil wird in 10-14 tagen getilgt. Dann bin ich hier nur noch zaungast. Außer der franken springt wieder mal richtung parität....dann wechsle ich mit der verbliebenen summe natürlich wieder in den franken;)

Klausi schrieb am 06. 10. 2017 um 11:41

Wir überlegen im Schweizer Franken zu tilgen und Bank verlangt 2,5% Aufschlag zusätzlich zum Sollzins nach Libor? Ist das zulässig?

Klaus schrieb am 05. 10. 2017 um 12:17

Ich nicht ;-)

schmidilein schrieb am 04. 10. 2017 um 19:54

Thema Tilgungsträger/Aktienfonds: Umgerechnet 14%(!!!) p.a. hat der DAX seit dem Tief in 2009 gemacht...und ein hoch jagt das nächste...unglaublich. der große knall wird bald kommen und auch den franken wieder richtung parität schießen. Ich bin sehr skeptisch, ob der verbreiteten guten laune

ende schrieb am 28. 09. 2017 um 11:20

@jcp77: es ist doch völlig egal. Ich hatte nach 10 Jahren die selbe Schuld als 2007. Das was der TT gebracht hat ist also durch den Wechselkurs "aufgefressen".
D.h. nach 10 Jahren selbe Schuld, aber anstatt 20 Jahre nur mehr 10 Jahre zurückzuzahlen. Bedeutet - anstatt 700? --> 1400? monatlich zahlen. WIE?
Und ob du direkt tilgst oder TT machst oder was auch immer - du musst ja irgendwie zurückzahlen, und das mit 50% der Zeit...
Andere Varianten wie etwa Laufzeitverlängerung werden nur dann angeboten, wenn man 100% in den EUR konvertiert. Da der Kurs mit 1,15 verlockend hoch war hatte ich es gemacht. Und das war auch ok so.

jcp77 schrieb am 28. 09. 2017 um 10:20

@ende

Warum ein neuer TT und nicht direkt tilgen? Geht es dabei um den Ablebensschutz? So einen habe ich extra abgeschlossen für ein paar Euro im Monat.

Bin auch beim VKI aber falls ich "gewinne" zahle ich direkt alles zurück. Selbst mit einem Rückkauf nächstes Jahr würde es sich ausgehen wobei mir jedoch neulich ein paar Gedanken dazu gekommen sind. Warum übernimmt nicht die Bank den TT und ich bekomme einen höheren Rückkaufswert,die Bank die weiteren Gewinne der klassischen LV mit garantiertem Rechnungszins? Wäre dies nicht eine winwin Situation?

Godfreak schrieb am 28. 09. 2017 um 10:03

Schon praktisch wenn man Anwalt der Versicherungen vertritt und Justizsprecher gleichzeitig ist... da kann man ganz einfach die konsumentenfreundlichen und somit hinderlichen Entscheidungen des EUGH und OGH mittels eines neuen Gesetzes einfach aushebeln
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170926_OTS0032/spoe-justizsprecher-verursacht-milliardenverlust-fuer-konsumenten-bild

ende schrieb am 28. 09. 2017 um 08:42

ja so ist es. Hab mittels VKI "gewonnen" und meine eingezahlte Summe inkl. Zinsen erhalten. Geld ist also da, nur hab ich keinen Tilgungsträger mehr.
Bei der Bank --> neuer Tilgungsträger, klar. ABER - maximal 2% und auf die Summe die heute aushaftend ist. KLAR.
Aus dem Grunde keine andere Variante - oder wer kann sich von 1 Tag auf den Anderen doppelte Belastung leisten?
Hab ich im Sommer durch - war keine leichte Entscheidung, ist aber nun alles gut!

RG schrieb am 27. 09. 2017 um 19:54

@Euro-Zahler

Hat er ja gesagt, die VKI Aktion hat ihn eigentlich irgendwie "reingeritten"!

Euro-Zahler schrieb am 27. 09. 2017 um 10:36

Hi ende,
Was ist los? Du warst doch hier seit Jahren so ein Verfechter im FX zu bleiben.
Alles wird gut, zahle ja keine Zinsen etc.

ein anderer Thomas schrieb am 27. 09. 2017 um 07:17

http://mobil.derstandard.at/2000064826416/Gesetzesentwurf-sieht-massive-Verschlechterung-fuer-Konsumenten-vor

ein anderer Thomas schrieb am 27. 09. 2017 um 07:17

schlnen Gruss noch an die Konsumenten. Eure ÖVP/SPÖ, bzw. Uniqa/ VIG

schmidilein schrieb am 25. 09. 2017 um 19:24

na toll- bis Freitag sind wir wieder bei 1,10 wenn's so weitergeht. :(

ende schrieb am 25. 09. 2017 um 08:49

ich wäre ja auch nicht ausgestiegen. Aber - Situationen ändern sich. Und wenn ich nicht meine LV gekündigt hätte und dann eine neue mit der aushaftenden Schuld STAND HEUTE nehmen hätte müssen (mehr Schuld und weniger Zeit = doppelte Belastung im Monat)... ich hätte auch gewartet.
Aber - ich hab ja selbst lange lange "zugesehen" und den Kopf in den Sand gesteckt - mag ja sein, dass es "besser" wird... ich hab es selbst nicht gedacht wie belastend das doch ist.. kann nun um einiges ruhiger schlafen, daher weiß ich, es war und ist schon belastend!

schmidilein schrieb am 22. 09. 2017 um 21:25

Meine LVs sind auch in Prüfung. Mal sehen, ob da was rauskommt. Dem Eur/chf traue ich noch die 1,20/1,25 zu. Da der EUR-Raum sich jetzt gegenseitig pusht und im Wachstum überholt, evt. weitere Länder in (mittlerer)zukunft den EUR einführen könnten. Dann hat der EUR wirklich Phantasie und der Franken könnte (in einer (übertreibugsphase) um die 1,40 anklopfen...warum auch nicht? War ja auch schon bei 0,80.....

jcp77 schrieb am 22. 09. 2017 um 20:19

Wir haben anscheinend alles richtig gemacht. Alle die schon damals bei 1,20 raus sind zahlen nun vermutlich 2,5 oder 3 Prozent Zinsen und haben den Verlust realisiert. Dann die nächste Gruppe die bei Kursen um 1,05-1,08 raus ist hätte sich noch gedulden sollen.

Wenn jedoch das Geld für eine komplette Rückzahlung vorhanden ist dann werde auch ich vermutlich zurückzahlen. Mal sehen was der VKI mit meinen LV macht. Vielleicht mache ich aber auch einen Rückkauf.

Franken schrieb am 22. 09. 2017 um 16:43

Also wenn ich das Geld hätte, um mich schuldenfrei zu stellen, würde ich es (höchstwahrscheinlich) machen.

Ich glaube, dass der EUR/CHF mittelfristig noch einiges Potential hat. Mal schauen, wann die EZB die Anleihenkäufe einstellt und sich an der Zinsschraube zu drehen wagt. Die SNB wird den Negativzins noch viel länger beibehalten als die EZB. Und Geld geht nun mal (fast) immer den Weg, wo es sich vermehren lässt und das ist dann sicher nicht in der Schweiz. Der "sichere Hafen" ist jetzt erst mal nicht mehr gefragt. Aber alles nur meine Meinung und basierend auf der Annahme, dass es in der nächsten Zeit so weiterläuft wie jetzt (Wirtschaft, USA/Nordkorea??,
etc...)

HM schrieb am 22. 09. 2017 um 11:28

bin der gleichen Meinung @Klaus

markus schrieb am 22. 09. 2017 um 10:55

@Robert

Ich bin ganz deiner Meinung!

Klaus schrieb am 22. 09. 2017 um 10:03

Unter 1,35 beginn ich nicht einmal zu überlegen, zurückzuzahlen. Da der erste Teil meines Kredits, ca. CHF 210.000,-, bereits 2021 fällig wird, freut mich die leichte Erholung des Kurses natürlich, ist letztendlich aber bisher nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Grosso modo kann aber praktisch gar nichts mehr schief gehen. Über die gesamte Laufzeit betrachtet war der FW-Kredit trotz den Kurskapriolen seit 2008 eine absolute Win-Situation gegenüber einem zur selben Zeit (2001) aufgenommenen EUR-Kredit. Durch am Anfang der Laufzeit realisierte Gewinne mit Währungs-Switchen und die nun schon seit langer Zeit nicht mehr vorhandenen Zinsen (habe sehr geringen Aufschlag) rechnet sich das Ganze auch noch, wenn der Kurs bis 2021 wieder schlechter werden sollte.

Robert schrieb am 22. 09. 2017 um 09:56

Ich glaube nicht, das es nach hinten los geht. Ehrlich gesagt denke ich nicht im Traum daran den Kursverlust jetzt zu realisieren. Es liegt in der Natur der Sache, das in dem Forum eher die Vorsichtigen und Zweifler posten, die mit ihrer Situation nicht glücklich sind. Ich verstehe das, wenn einer sagt "so ich hab die Schnauze voll, mir jeden Tag den Franken Kurs rein zu ziehen, ich mach jetzt Schluss". Absolut in Ordnung.
Ich glaube aber, das sich die Geldpolitik langsam ändern wird. Die ersten Akzente sind von Yellen und Draghi gesetzt worden. Allein die vorsichtige Andeutung das der QE bald enden wird, hat uns jetzt schon einige Prozentpunkte gebracht. Wenn es wieder Zinsen im Euro Raum gibt dann wird der Kurs sich normalisieren.

wutzi schrieb am 22. 09. 2017 um 09:50

Wer hätte sich das gedacht - 1,1612 - dass wir solche Kurse wieder sehen? Mit dem Kurs und den niedrigen Zinsen könnte ich gut leben...

@ schmidilein: Super! Der Zeitpunkt ist mMn ideal um auszusteigen wenn man es sich leisten kann. (zumindest seit dem Fall der 1,20 :-D ). Drück mal die Daumen, dass der Kurs bis dorthin zumindest so bleibt wie heute.

Seiten: 1 2 3 4 5 6