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Euro-Franken-Kurs (EUR/CHF)

Aktueller Wechselkurs

Die Schweiz ist zwar nicht Mitglied der Europäischen Union und hat mit dem Schweizer Franken auch nicht den Euro als ihre Landeswährung, aber als Handelspartner ist die Schweiz ein sehr wichtiger Partner der EU. Viele Unternehmen aus dem EU-Raum und damit auch aus der Euro-Zone unterhalten zahlreiche Geschäftsverbindungen in die Schweiz und umgekehrt die Schweizer Unternehmen ebenso.

Daher ist der aktuelle Wechselkurs des Euro mit dem Schweizer Franken eine wichtige Informationen für alle betroffenen Unternehmen.

Nachstehend finden Sie einen Chart über die Entwicklung des Euro-Franken-Kurses, zur Verfügung gestellt von www.ariva.de

EUR/CHF-Chart von Ariva.de

 Siehe auch
Euro-Dollar-Kurs
Euro-Yen-Kurs





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Bisherige Kommentare (500)

Klaus schrieb am 30. 08. 2016 um 15:57

Wie ich schon von längerer Zeit öfters geschrieben habe, denke ich - und auch die meisten der von mir befragten Juristen -, dass eine Weitergabe des negativen Libors "bis Null" wohl durch die Banken nicht weg zu argumentieren sein wird. Im Übrigen halten es ja auch viele Institute bereits jetzt so, so zahle beispielsweise auch ich seit langer Zeit für meinen Kredit keinerlei Zinsen mehr, da mein Aufschlag kleiner ist als der negative LIBOR. Dass man Geld von der Bank bekommen wird, bezweifle ich hingegen ganz stark, dagegen gibt es einige gewichtige rechtliche Argumente abseits der Regelungen in den individuellen Kreditverträgen (z.B. im ABGB, ...)

Gerhard schrieb am 30. 08. 2016 um 08:08

Haha nix Werbung. Wollte nur zeigen,dass es für uns eindeutig positive Rechtssprüche gibt die Hoffnung geben das der OGH zu unseren Gunsten entscheidet.
Es wäre zwar super würde man Geld für den Kredit bekommen,aber das wirds e nicht spielen. Allerdings fände ich es korrekt,so wie es die BA gemacht hat die Zinsen inkl. Aufschlag auf minimal 0,0001 % oder sowas sinken zu lassen.

Aber wenn man es genau nimmt stehts im Kreditvertrage für jeden Deppen leicht verständlich drin wie die Zinsen berechnet werden. Libor plus Aufschlag.Punkt.
Nix Obergrenz,nix Untergrenze. Obergrenze hätten wir uns übrigens teuer kaufen müssen,und die Untergrenze wollen die Banken jetzt gerichtlich durchsetzen???
Frechheit wärs,wenn der OGH zu Ihren Gunsten entscheiden würde.

CHF schrieb am 30. 08. 2016 um 07:50

@Gerhard
Machst Du hier gerade Werbung für den VKI? :-)
Ich wünsche jedem, der mit seinem Kredit noch durchhält natürlich die Negativzinsen.
Es wäre sicher super, wenn man für einen Kredit auch noch Geld bekommt.
Ich bin kein Anwalt, aber mein Hausverstand sagt mir, dass da was nicht richtig ist.
Übrigens gibt es auch gegenteilige Urteile, was Negativzinsen betrifft.
Aber schauen wir mal ob der OGH politisch bzw. von Lob­by­is­mus gelenkt ist, oder wirklich nur Vertragsbedingungen untersucht.

Gerhard schrieb am 30. 08. 2016 um 07:10

Bleint zu hoffen das der OGH auch so denkt. Irgendwann im Herbst solls ja einen Entscheid geben.


Bei Fremdwährungskrediten hat eine Reihe von Kreditinstituten den negativen LIBOR an ihre Kunden weitergegeben, während bei Eurokrediten bis auf wenige Ausnahmen die meisten Banken dies bisher klar ablehnten.

Doch die Wahrscheinlichkeit überwiegt, dass eines Tages Negativzinsen an Konsumenten weitergegeben werden müssen. Das zeigt auf jeden Fall der Trend in der Rechtsprechung: Bereits im Herbst 2015 hatte der VKI gegen eine lokale Raiffeisenbank geklagt.

Es ging dabei darum, dass die Bank es abgelehnt hatte Negativzinsen an ihre Fremdwährungskreditnehmer weiterzugeben. Gleichzeitig führte das Kreditinstitut defacto nachträglich eine Vertragsänderung durch, indem es die jeweilige Marge als Zinsuntergrenze darstellte.

Das Landesgericht Feldkirch verurteilte die Raiffeisenbank mit der Begründung, dass die Einführung einer Untergrenze ohne gleichzeitige Obergrenze gegen das Gebot der Zweiseitigkeit nach § 6 Abs. 1 Z 5 Konsumentenschutzgesetz verstoße.

Damit folgte das Gericht der Argumentation des VKI, dass Zinsuntergrenzen ohne entsprechende Obergrenze gesetzeswidrig und unwirksam sind. Die Raiffeisenbank ging in die Revision. Das OLG Innsbruck hob das erstinstanzliche Urteil aus Formalgründen auf.

Nach Richtigstellung des Begehrens erfolgte eine nochmalige Einbringung der Klage und das Landesgericht Feldkirch gelangte neuerlich zur gleichen Erkenntnis: ?Einfrieren des Indikators bei Null und einseitige Vertragsänderung sind unzulässig!?

Das Urteil vom 25.05.2016 ist bereits rechtskräftig und es ist somit ein klarer Trend in der Rechtsprechung erkennbar. Die Sachlage endgültig zu klären hat jedoch der OGH. Dabei überwiegen eindeutig die Chancen für die Weitergabe der Negativzinsen.

Frage schrieb am 27. 08. 2016 um 10:32

Mein Fehler habe mich beim Betrag getäuscht, ist natürlich
nicht höher geworden?

CHF schrieb am 24. 08. 2016 um 16:21

@Frage
Es klingt vielleicht zu einfach, aber hast Du keine Kontoauszüge?
Hier sollte der Fehler doch klar erkennbar sein, denn es gibt ja nur die Buchung der Zinsen im Quartal und die dazugehörige Gutschrift Deiner Zahlung. Danach sollte das Konto den selben Stand wie vor der Buchung der Zinsen haben.
Sollte der Stand danach höher sein, zahlst Du ja auch erhöhte Zinsen.
Dies ist sicher auch eine gute Verhandlungsgrundlage mit der Bank.

Frage schrieb am 23. 08. 2016 um 16:49

Mein Kredit ist endfällig ,mir ist nur nicht klar wieso sich die Frankensumme erhöht , das sich die Eurosumme ändert ist mir schon bewußt, die Zinsen zahle ich ja quartalsmäßig,aber mein Bankberater ist sich auch nicht sicher , hat sich noch nicht gemeldet!

Gerhard schrieb am 23. 08. 2016 um 15:52

Da lernt man in der Schule,die wildesten mathematischen Formeln,Physik,Chemie und wie alle Hauptstädte der Welt heissen inkl. Staatsformen und wie die funktionieren, aber einen Kredit (den fast jeder im Leben mal braucht) lernt man erst verstehen wenn man ihn schon zehn Jahre hat und sich wundert warums nicht weniger wird.

Interessant wärs in deinem Fall,ob der Kredit endfällig ist oder laufend getilgt wird. Aber für beide Fälle gilt das Wechselkursrisiko. Deiner klingt aber eher endfällig.
Angenommen du hast 2007 100.000 Eur in CHF bei einem Wechselkurs zu 1,65 aufgenommen und hast einen endfälligen Kredit. Dann hättest jetzt brav 9 Jahre lang die Zinsen bezahlt und jetzt trotzdem eine Schuld von ca. 150.000 Eur.
Bei einem tilgenden Krdit verläuft es ähnlich. Man zahlt zwar brav zurück aber durch den Kurssturz des Euro zum Franken wurden die zurück zu bezahlende Summe ja immer höher.
Denn zum Tilgen werden deine Euros in Franken umgetauscht. Wenn man aber immer weniger Franken für seine Euros bekommt (weil der Franken eben teurer wurde) und die Kreditrate nicht erhöht dann schauts schlecht aus. Deine Bank sollte dir das eigentlich erklären können bzw. dir bei Kreditabschluss erklärt haben.


Klaus schrieb am 23. 08. 2016 um 15:37

Frankenbetrag sollte eigentlich gleich bleiben... zumindest tut er das bei mir leider ;-)

Frage schrieb am 23. 08. 2016 um 13:51

Hallo zusammen, habe ein Frage an die fwk ler, habe 2007
einen Kredit aufenommen bin dann in den franken gewechselt und der läuft derzeit, meine Frage wieso
wird die Summe der Franken immer höher zahle ja die Zinsen immer , also dürfte sich die Höhe der Franken nicht erhöhen, bei mir sind es 5000 Franken die jetzt mehr am Konto fällig sind , habe heute schon mit meiner Bank telefoniert haben aber auch keine sofortige Antwort parat , wie ist das möglich?

Willi1964 schrieb am 18. 08. 2016 um 18:35

Ich bedanke mich für Ihre raschen , kompetenten Antworten.
Werde mich, wie besprochen nochmals erkundigen und melde mich wieder.

Danke und liebe Grüße
W.Sonntag

CHF schrieb am 18. 08. 2016 um 11:26

@ Willi1964
2008 wurde den Banken in Österreich empfohlen keine Fremdwährungskredite mehr zu vergeben. Seit März 2010 sind diese Kredite in Österreich für alle Banken per Anordnung der Finanzmarktaufsicht (FMA) verboten. Im Ausland muss man beachten, wenn es zu Streitigkeiten kommt gilt als Gerichtsstand das Ausland und damit auch ausländisches Recht.
Eine Empfehlung in den JPY zu gehen, kann mit ruhigem Gewissen niemand aussprechen, denn es hat 2012 auch Kurse deutlich unter 100 gegeben. Sollte es erneut eine neue Krise in Europa oder anderswo geben, flüchten viele in den JPY und Kurse unter 100 wären durchaus denkbar. Andererseits sind die Exporte (laut den heutigen Nachrichten) in Japan dramatisch eingebrochen. Dies vor allem wegen des starken JPY und müsste die BOJ zum handeln zwingen, was den JPY wieder schwächen würde.
Es gibt einige Händler, die eine deutliche Schwächung des USD sehen, dies ist aber auf Grund der bevorstehenden Wahlen in den USA eine sportlich am­bi­ti­o­nierte Sichtweise und meiner Meinung nach sehr spekulativ.

jcp77 schrieb am 18. 08. 2016 um 08:55

Die Schulden müssen in Euro beglichen werden. Und jeder FW Kredit weniger ist auch weniger Risiko für die Bank und besser für deren Bilanz. Und das mit dem Ausland kann ich mir nicht vorstellen das sowas funktioniert.

Willi1964 schrieb am 17. 08. 2016 um 19:10

Danke vielmals für die hilfreichen Mitteilungen.
Werde einen Termin beim Bankdirektor machen.
Wissen Sie, ob es möglich ist, die Bank zu wechseln ohne das man in den Euro umwechseln muss?
Wenn ja, welche Bank würde das machen?
Danke für eine Rückantwort.

W.Sonntag

jcp77 schrieb am 17. 08. 2016 um 11:37

Bei den Polen und Ungarn gab es gesetzliche Regelungen wo die Banken den Verlust schlucken mussten. Sowas wird es bei uns nicht geben das hat der FM schon klargestellt. In ihrem Vertrag müsste klar geregelt sein ob und in welche Währung sie switschen können und wie der Vorposter richtig erwähnt hat geht alles nur mit zustimmung der Bank. Schätze mal das diese die Bonität neu bewertet. Also fragen sie mal genau nach warum es nicht geht.

jcp77 schrieb am 17. 08. 2016 um 11:29

Da hat bei mir die BA anders reagiert. Ich war mir praktisch mit meinem Berater einig bei Möglichkeit in den Yen zu gehen. Das war im März. Er wollte aber noch einen Yen Spezialisten hinzuziehen. Dieses Gespräch ist leider durch Krankheit nicht zustande gekommen er hat mir aber versichert das ich auch ohne dieses Gespräch wechseln könnte. Das einzige was er schon vorher verlangt hat waren meine letzten Lohnzettel. Also Willi,frag einfach einmal nach einem Termin wo sie einen internen Spezialisten hinzuziehen können.

Meschnark Wilhelmine schrieb am 17. 08. 2016 um 11:21

Danke an " CHEF " für die rasche Rückmeldung.
Habe eine schriftliche Stellungnahme von meiner Betreuerin. Sie sagte, Sie hat in der Zentrale in Wien extra nachgefragt.
Wahrscheinlich muss ich einen Rechtsanwalt einschalten um das durchzusetzen.
Oder gibt es hier ein öffentliche Stelle? Ich habe auch mit der Finanzmarktaufsicht besprochen. Diese meinte, wenn im Vertrag kein Umstieg vorgesehen ist, dann kann man nichts machen.
Habe gehört, das in Ungarn, Slowenien, Polen die Banken zum Einstiegskurs die Kunden umsteigen haben lassen müssen? Wissen Sie vielleicht, ob dies bei uns auch eintrifft?
Da Sie sich offensichtlich gut auskennen, dachte ich schon, wenn der Umstieg gar nicht klappt, dass vielleicht eine kleinere Bank gegen Sicherheit mir einen neuen Yen-Kredit vergibt?
Oder gibt es eine andere Währung, die auch interessant wäre?
Sie können mich auch gerne auf meine Emailanschrfift w.sonntag1964@gmail.com antworten.

Danke für Ihre Hilfe.
W. Sonntag.

CHF schrieb am 17. 08. 2016 um 10:43

@Willi1964
Laut den Kreditverträgen der Bank Austria ist ein Wechsel in eine andere Währung nur
"im Einvernehmen" möglich. Hier liegt es meiner Meinung nach an Dir, der Bank ausführlich und nach Möglichkeit schriftlich Dein Währungswechsel zu begründen. Dann wiederum müsste Dir die Bank erklären, warum sie anderer Meinung sind. Dies dürfte aber schwer fallen, auf Grund der Faktenlage in Japan (stagnierende Wirtschaft, Konjunkturprogramm, letze Entscheidungen BOJ....) Machst Du den Antrag auf Währungswechsel nur mündlich, ist eine Ablehnung mit dem Hinweis auf das Währungsrisiko für die Bank recht leicht.
Wobei ich den JPY in nächster Zeit nicht mehr in Richtung 100 sehe, denn die japanische Geld-druck-Maschine läuft schon auf Hochtouren, aber wer weiß schon was die Zukunft bringt.

Willi1964 schrieb am 16. 08. 2016 um 23:02

Liebe Weggefährten,
habe auch einen hohen Frankenkredit der bis 2028 läuft.

Wollte gerne in den Yen wechseln, wenn der Kurs bei ca. 100 liegt.

Leider habe ich von der Bank Austria eine Absage erhalten.

Wollte Euch fragen, ob Jemand eine Idee hat, wie ich trotzdem wechseln kann?

Der Yen wird sicher wieder steigen und könnte ich dann mein Minus im Franken wieder gut machen.

Noch eine 2. Frage:

Kann ich bei einer anderen Bank, eventuell im Ausland einen Yen-Kredit bekommen, als es mit dem Umstieg nicht klappt?

Danke für Eure Hilfe

Godfreak schrieb am 12. 08. 2016 um 18:56

http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/europa/5067555/Kredite_Der-Fluch-der-Niedrigzinspolitik-fur-Banken

Gast1 schrieb am 10. 08. 2016 um 15:53

Wir zahlen pro Quartal ohne jegliche Gebühren. Haben 1% Aufschlag

ein anderer Thomas schrieb am 10. 08. 2016 um 13:04

Was zahlt ihr bei laufender Tilgung (monatlich?) an Gebühren/Spesen/Sonstiger Entgelte?

Gast1 schrieb am 10. 08. 2016 um 12:21

Also wir haben den gesamten Betrag auf Tilgung umgestellt. Konditionen sind gleich geblieben!

oxylog schrieb am 10. 08. 2016 um 11:35

Kann man einen teil auf laufende tilgung umstellen ohne bei den kondis gross was zu verändern?

Gast1 schrieb am 10. 08. 2016 um 08:47

Also ich bin sehr optimistisch. I glaub, dass alles bis in 20 Jahren (läuft unser Kredit) gut ausgehen wird!!! :-) wir haben jedoch auf laufende Tillgung umgestellt

Bernhard schrieb am 08. 08. 2016 um 13:55

Ich bin trotz allem froh, dass ich mir mein Eigenheim mit einem (überschaubaren) CHF-Kredit finanziert habe.

Sieht man sich die aktuellen Preise und die gewaltigen Preissteigerungen der letzten Jahre für zB Mietwohnungen an, so relativiert sich das "Kurstief" sehr schnell.

Abgesehen davon wären die Miet-Raten = "Geld futsch" gewesen. So hab ich mir eigenes Vermögen geschaffen.

Alles Gute an alle CHFler!
Bernd

ende schrieb am 08. 08. 2016 um 11:32

Genau, bis 2027 wird noch SO VIEL passieren...

neoracer schrieb am 07. 08. 2016 um 19:11

abwarten und Bier trinken :-)

kosto schrieb am 05. 08. 2016 um 16:44

Na,hier ist offenbar Ernüchterung eingetreten!

Gast schrieb am 30. 07. 2016 um 21:36

Ohne das deine Lebensqualität enorm eingeschränkt wird, empfehle ich jeden seine Schulde so rasch wie möglich abzubauen. Es kann gar nicht mehr besser werden.
Eure Hoffnungen und Diskussion auf eine Erholung der Finanzmärkte ist sinnlos!
Investiert in Sachwerte und schaut das ihr schuldenfrei werdet.
Alles andere mach keinen Sinn mehr !!!!

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