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Euro-Franken-Kurs (EUR/CHF)

Aktueller Wechselkurs

Die Schweiz ist zwar nicht Mitglied der Europäischen Union und hat mit dem Schweizer Franken auch nicht den Euro als ihre Landeswährung, aber als Handelspartner ist die Schweiz ein sehr wichtiger Partner der EU. Viele Unternehmen aus dem EU-Raum und damit auch aus der Euro-Zone unterhalten zahlreiche Geschäftsverbindungen in die Schweiz und umgekehrt die Schweizer Unternehmen in noch viel größerem Ausmaß.

Daher ist der aktuelle Wechselkurs des Euro mit dem Schweizer Franken eine wichtige Informationen für alle betroffenen Unternehmen, aber auch für jene private Haushalte, die zum Beispiel einen Fremdwährungskredit gewählt haben, weshalb der Wechselkurs ein großes Thema ist.

Und das Thema Fremdwährungskredit wurde ausgelöst von der globalen Wirtschaftskrise, die dann auch zu einer Eurokrise wurde, mehr als offenbar. Viele Bankinstitute rund um den Erdball, vor allem aber in Europa haben Kreditinteressierten einen Fremdwährungskredit angeboten, der im Schweizer Franken angelegt wird. Diese Form bringt günstigere Zinsen und kaum Risiko - wie sich in der Eurokrise dann gezeigt hat, war die Ansicht falsch und der Kursverlust je nach Betrag und Einstiegskurs enorm. Das Beispiel zeigte einmal mehr, dass selbst die Einschätzungen der Experten völlig falsch liegen können. Betroffen waren nicht nur private Haushalte, auch Landesorganisationen oder Gemeinden sahen sich plötzlich großen Lücken gegenüber, die durch die starke Verteuerung des Franken entstanden war.

Nachstehend finden Sie einen Chart über die Entwicklung des Euro-Franken-Kurses, zur Verfügung gestellt von www.ariva.de

EUR/CHF-Chart von Ariva.de

Siehe auch
Euro-Dollar-Kurs
Euro-Yen-Kurs



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Bisherige Kommentare (500)

Godfreak schrieb am 27. 04. 2017 um 14:50

@Tom
Man muss aber auch berücksichtigen, dass der Euro damals noch nicht so von der EZB niedergeprügelt wie heute.
Brexit und Trump nicht zu vergessen.
Trotzdem glaube ich auch nicht an eine Abwertung des Frankens so lange die EU ihre Hausaufgaben nicht macht.
Leider nutzen die Südländer die Zeit die ihnen die EZB mit dem QE kauft nicht für Reformen

Tom schrieb am 27. 04. 2017 um 08:37

Vorsicht Leute!
Jetzt ist man schon soweit, dass man sich über Kurse bei 1,0830-1,0870 freut. Vor einem Jahr war der Kurs bei 1,12 und die wirtschafltiche Lage war weniger stabil.
Ich bin daher der Meinung, dass der Franken weiter aufwerte wird.

Gerhard schrieb am 24. 04. 2017 um 10:01

OK....LePen ist Zweite und der Kurs ging raketenhaft nach oben.

jcp77 schrieb am 19. 04. 2017 um 12:19

Ich persönlich glaube nicht an so einen großen Kursrutsch bei der Wahl. Zumindest nicht beim ersten Wahlgang. LePen soll ja Favoritin sein und in die Stichwahl kommen aber dort,und da kann man parallelen zu unserer BP Wahl ziehen,scheitern weil sich alle zusammen tun um LePen zu verhindern. Viel ist da sicher schon eingepreist.

Roman schrieb am 19. 04. 2017 um 08:24

Ich hab damals der Bank per Einschreiben Widersprochen, wurde von der Bank zur Kenntnis genommen, mit der Argumentation "Ja gut dass Sie Widersprechen, wir verlangen weiter die Aufschlag und warten was die Gerichte in dieser Angelegenheit Entscheiden, und werden dann wenn nötig auf Sie zu kommen"


Klaus schrieb am 18. 04. 2017 um 17:34

Indikator, in diesem Fall LIBOR plus Aufschlag ergeben den Sollzinssatz. Dass dieser nicht negativ werden wird (auch wenn das schön wäre), habe ich hier schon immer gesagt. Das wird auch durch das OGH Urteil jetzt bestätigt. Wie man argumentieren könnte, dass immer der Aufschlag zu bezahlen ist, ist mir hingegen ein absolutes Rätsel. In dem Fall müsste man ja praktisch völlig willkürlich annehmen, dass der Indikator nie kleiner als Null werden kann, was schon deswegen kaum argumentiert werden kann, da dies ja schon vor Jahrzehnten einmal so war und daher jedem - vor allem den Banken - bekannt hätte sein müssen. Unterstützt wird das auch noch durch die Tatsache, dass dies ja auch von den meisten Banken so gesehen und auch gehandhabt wird (ich zahle z.B. schon seit langem praktisch keine Zinsen mehr). Aber wer weiß schon, was sich hier noch tut.
Zum Beitrag von Robert bzgl. "... da sind sich die Experten einig..." kann ich nur mehr milde lächeln... worin waren sich "die Experten" (wer immer die auch sind) nicht schon alles einig :-)

Robert schrieb am 18. 04. 2017 um 17:21

Habe gerade einen Bericht im Manager Magazin zu Le Pen gelesen:

Schwer treffen würde ein Sieg von Le Pen auf jeden Fall auch den Euro, da sind sich die Experten einig. Der Fondsverwalter La Francaise Asset Management rechnet etwa mit einer Abwertung zum Dollar von zehn Prozent. Ähnlich hohe Verluste sagt auch die US-Investmentbank Morgan Stanley voraus.
Wie oft in Krisenzeiten könnte diese Gemengelage zu einem Run auf den Schweizer Franken führen, was einen weiteren Höhenflug der ohnehin schon starken Währung auslösen würde. Volkswirte halten eine Zinssenkung der Schweizerischen Nationalbank SNB in einem solchen Fall für sehr wahrscheinlich.

Das Jahr bleibt spannend...


schmidilein schrieb am 18. 04. 2017 um 11:41

Ein aufschlag auf einen zinssatz kann nie und nimmer zu einem "alternativen" mindestzinssatz für den konsumenten mutieren. Das wäre ja ungeheuerlich.

Roman schrieb am 18. 04. 2017 um 11:27

@CHF

Vielen Dank für Dein Feedback.

CHF schrieb am 18. 04. 2017 um 10:58

@Roman
Ich habe zu Deiner Frage mal ein wenig nachgelesen. Der VKI schreibt dazu folgendes:
Die praktisch weitaus relevantere Frage, ob der Kreditnehmer zur Zahlung des vereinbarten Fixaufschlages als Mindestzinssatz verpflichtet ist, lässt der OGH offen. Dazu sind weitere Verfahren beim OGH anhängig, eine Entscheidung wird in den nächsten Monaten zu erwarten sein.

Roman schrieb am 17. 04. 2017 um 18:29

Betrifft verrechneter Zuschlag, ist noch wer bei der General-Bank mit dem selben Problem.

lg Roman

schmidilein schrieb am 14. 04. 2017 um 19:55

Also das macht die BACA zb nicht. Zinsen plus aufschlag, d.h. zb. -0,5% zinsen und 1.25% aufschlag ergeben 0.75%. Das würde ich einklagen.

Roman schrieb am 14. 04. 2017 um 07:23

Ja die Bankenlooby hat da wieder mal gewonnen...
Wie sieht es jetzt aber damit aus, wenn so wie in meinen Fall die Bank aber auf den Zuschlag beharrt, kann dieser jetzt Gegengerechnet werden? Meine Bank weigert sich seit zwei Jahren dies zu machen und verrechnet mir, obwohl ich per Einschreiben dagegen gesprochen habe den Zuschlag, in meinen Fall 1,125% an Zinsen.

Danke für Inputs
Roman

ein anderer Thomas schrieb am 13. 04. 2017 um 18:17

http://mobil.derstandard.at/2000055935113/Verdienen-kann-nur-die-Bank

so schaut's aus....

Gast schrieb am 05. 04. 2017 um 20:49

Der Grundgedanke der europäischen Union als Wirtschaftsgemeinschaft ist ja aus meiner Sicht sehr gut.
Wir sehen aber, dass es nicht funktioniert und jedes Land ausschließlich auf seine Vorteile aus ist.
Griechenland hat man noch irgendwie gerettet u. ist im heurigen Sommer wieder pleite.
Das mit dem Schweizer Franken bleibt ein sicherer Hafen. Wünschenswert aber mehr wie 1,10 wen überhaupt wird es nicht vermutlch nicht mehr geben. Außer es gibt einen weltweiten Schuldenschnitt u. der Mensch ändert die Finanzwirtschaft. Aber will man das überhaupt? Nein, auch aus der Krise 2008 wurden rein gar keine Lehren gezogen. Wenn´s um die Kohle, den Wohlstand und um eine IMO geht, wird der Mensch ewig gierig bleiben, leider so wie viele, die sich seinerzeit nicht für eine sichere höhere Rate im Euro entschieden haben.

schmidilein schrieb am 04. 04. 2017 um 08:30

Wenn ich mir die historischen wechselkurse zu dollar, chf und yen ansehe und die aktuell akute euroschwäche, müsste der yen eigentlich eher bei 95-100 als 115-120 stehen...schau ma mal, ob da noch was kommt.

Godfreak schrieb am 03. 04. 2017 um 18:05

An ein Ende des QE glaube ich auch nicht mehr...
Im Endeffekt kauft man den Südländern wie Italien, Spanien, Portugal und auch Frankreich nur Zeit für Reformen, die sie aber NIE durchführen werden.
Vermutlich muss es erst ganz gewaltig krachen, dass in diesen Ländern die notwendigen Reformen durchgeführt werden. Die harten Reformen in Griechenland sind ja auch nur unter Zwang möglich geworden - sprich: Geld gegen Reformen...
Der Aufschwung ist durch QE auf Sand gebaut, die strukturelle Probleme werden nur überdeckt und Reformen verschleppt... Diese Länder waren es gewohnt einfach ihre Währung abzuwerten, was jetzt mit dem Euro nicht mehr möglich ist. Aber dafür gibt es ja den Herrn Draghi der schön brav dafür sorgt den Euro weich zu prügeln... Und obwohl die Infaltion wieder anzieht ist kein Ende des QE in Sicht...weil man will ja nicht das zarte Konjukturpflänzchen abwürgen.
Am Ende wird es wohl auf eine Transfer- und vorallem Schuldenunion hinauslaufen - die Nordländer werden für die Südländer in Presche springen und brav zahlen, damit die Südländer munter weiter machen wir bisher...

Robert schrieb am 03. 04. 2017 um 16:04

Sehr schwacher Eur, siehe Kursentwicklung gegenüber USD in den letzten 4 Jahren, und sehr starker Franken zusammen, machen den heutigen Kurs aus. QE beenden, Zinsen anheben und dann schauen wir mal.

Godfreak schrieb am 03. 04. 2017 um 09:38

Interessanter Artikel...interessant sind auch die Kommentare darunter...

https://insideparadeplatz.ch/2017/03/31/exporteure-sind-unsere-neuen-bauern-statt-milchpreis-ist-heute-der-euro-preis-garantiert/

Also das schaut nicht gut aus...
Ich wäre schon froh wenn in 20 Jahren der Kurs bei der Parität oder nur knapp darunter liegen würde...
An eine Abwertung des Frankens glaube ich schon lange nicht mehr...ich warte eigentlich nur noch auf den richtigen Zeitpunkt zum Aussteigen...auch wenn die Realisierung des Kursverlustes extrem weh tun wird. Aber schlimmer geht immer... :-(

Klaus schrieb am 23. 03. 2017 um 16:13

Solange die EZB den Leitzins nicht erhöht, wird sich wohl nicht viel tun. Ein nennenswerter Unterschied im Zinsniveau zwischen zwei Währungsräumen stärkt mittel- und langfristig immer die Währung mit den höheren Zinsen. Ich bin für 2018/19 für das Währungspaar EUR/CHF da vorsichtig optimistisch. EUR/YEN ist beim derzeitigen Kurs reines Hazardspiel. Wer da die Kurse um die 100 oder sogar darunter versäumt hat, sollte die Hände davon lassen.

CHF schrieb am 23. 03. 2017 um 08:28

Beim CHF glaube ich nicht an eine wirkliche Erholung. Vielleicht sind mal 1,10 drin, aber mehr auch nicht. Außerdem glaube ich, dass dann die SNB erst einmal ihr Bilanzsumme reduzieren wird.
Eher sehe ich die Möglichkeit im JPY Gewinne zu machen. Wer so wie jcp77 bei ca 118 eingestiegen ist, hat sicher gute Chancen. Zumindest deutet das Chartbild des JPY darauf hin.

Gerhard schrieb am 22. 03. 2017 um 18:52

Tja wenns so einfach wäre....Zinsen rauf,Währung wird stärker.....die USA hat den Leitzins auch kürzlich erhöht und was ist geschehen,der Dollar hat gegenüber dem Euro nachgegeben.

jcp77 schrieb am 22. 03. 2017 um 16:23

Das es mit dem Euro zum Franken besser wird hören wir leider schon zu lange. Deshalb bin ich bekanntlich in den Yen gegangen. Dazu reagieren die Märkte auch nicht so wie geplant. Beim Dollar tut sich trotz Leitzinserhöhung auch nicht viel. Hoffe aber auch dass es besser wird. Möchte gerne 2019 zumindest einen Teil tilgen wenn der Kurs passt.

Robert schrieb am 22. 03. 2017 um 13:08

Momentan gibt es wieder einige Prognosen, die einen Kursanstieg des EUR für sehr wahrscheinlich halten.
Ausstieg aus dem EZB Anleihenprogramm, und Leitzinserhöhung sollten bald kommen. Ab 2018 könnte es wieder ordentlich bergauf gehen. Was meint ihr?

CHF schrieb am 14. 03. 2017 um 11:13

@Uwe
Du hast natürlich vollkommen Recht, aber wir wissen auch das CUM-EX Geschäfte verboten sind und wir wissen auch das sowohl Währungs- als auch Zinsmanipulation (Euribor) verboten ist.
Mich würde es daher nicht wundern, wenn im Gesprächsprotokoll der Hinweis auf Aufzeichnung auftaucht.

uwe schrieb am 14. 03. 2017 um 07:23

Aufzeichnen ist streng verboten. Außer es wird vorher ausdrücklich darauf hingewiesen, und das lässt man sich schriftlich bestätigen! Völlig egal welches Thema - selbst wenn man mit seinem Kollegen spricht!

CHF schrieb am 13. 03. 2017 um 12:52

@Faxe @Christian aus Mistelbach

Wisst Ihr eigentlich ob es sich bei der Videoübertragung nur um eine Übertragung handelt, oder wurde das gesamte Gespräch mittels Video aufgezeichnet?

Faxe schrieb am 09. 03. 2017 um 17:51

Hi Leute

Erstmal danke für die Infos

Das Jahresgespräch lief ganz ruhig.

Lief ungefähr so ab wie beim Christian aus Mistelbach - viel möglich!

mfg
Faxe

schmidilein schrieb am 07. 03. 2017 um 21:21

Hatte auch letztes jahr videokonferenz mit berater und zusätzlich FW Experten. Aber da war wenig bewegung, bzw. wenig Angebote. Heute wollte mich meine Beraterin erreichen. Wird wohl wieder um ein jahresgespräch gehen. Schau ma mal...

Christian aus Mistelbach schrieb am 07. 03. 2017 um 18:26

Bin jahrelanger Mitleser und möchte euch ebenfalls 'mal berichten, und zwar vom heutigen CHF-Jahresgespräch bei der BA - erstmals mit Videoübertragung eines zusätzlichen externen BA-Beraters. Habe ein bissl befürchtet, dass sie mich auf Konvertierung auf EUR drängen würden. War aber überhaupt nicht so, obwohl ich eine Deckungslücke von 70.000,-- EUR habe. (Bei damaligen Kreditaufnahme von EUR 120.000,-- jetzt: EUR 170.000,-- Laufzeitende 2029). Kurz zusammengefasst: Die beiden Berater haben mir viele Vorschläge gemacht: Konvertieren auf EUR mit oder/und ohne Auflösung des TT, konvertieren in tilgender EUR Kredit oder ENDFÄLLIGER Eurokredit für nur 0,625 % Fixzinssatz auf 10 - 15 Jahre, 50:50 Lösung (also Hälfte in CHF, Hälfte konvertieren in EUR ebenfalls mit 0,625 % Fixzinssatz), oder im CHF bleiben mit zusätzl. TT mit 3,5 % Fixgarantie, ...
Ich hab' nur so geschaut, was da jetzt alles gehen würde!
Meine Antwort darauf war, dass mir die Risiken betreffend Kurs-, u. Zinsentwicklungen bekannt sind, und dass ich aus heutiger Sicht keine A?nderung erfolgen sollen. Sollte der CHF/EUR Kurs in den nächsten Jahren wieder auf 1,20 steigen, dann werd' ich über eine eventuelle Konventierung nachdenken. Die beiden Berater wiesen mich darauf freundlichst hin, dass eine Konvertierung jederzeit spesenfrei mo?glich ist.

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