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Computer und Internet

Die neue Informationsgesellschaft

In erster Linie haben viele das Internet als Spielzeug empfunden. Statt beim Kaffeekränzchen plaudert man halt jetzt im Internet. Ob nun über ICQ, den Messenger oder in Newsgroups und Foren, spielt dabei keine Rolle. In der Zwischenzeit hat das Internet sich aber längst in allen Bereichen des täglichen Lebens etabliert.

Wer sich ein teures Gut anschaffen möchte, wird vorher im Internet nachschauen, welche Angebot am Markt sind und auch Preise vergleichen. Wer kein Internet sein eigen nennt, wird Verwandte, Bekannte oder Freunde bitten, im riesigen Informationsangebot des Web nachzuschauen.

Neben dem reinen Prüfen des Angebotes hat es sich längst durchgesetzt, dass auch online gekauft wird. Praktisch jedes zweite Unternehmen bietet je nach Warenangebot und Dienstleistungssektor seine Leistungen im Web direkt zum Bestellen an. Womit der Bequemlichkeit Zugang zum Einkauf verschafft wird, weil man keinen Parkplatz mehr suchen muss und sich auch nicht mehr an der Kassa anstellen muss, um seine Waren zu bezahlen.

Die Sache hat nur einen ziemlichen Haken: die Datensicherheit. Allen Versprechen der Unternehmen zum Trotz entstehen jedes Jahr Milliarden-Schäden durch Betrüger, die mit gefälschten Webseiten unbedarften Leuten ihre Zugangsdaten für ihr Onlineangebot entlocken und dann ihr Unwesen treiben. Vor allem auf die Zugangsdaten der Bankkonten haben es die organisierten Banden abgesehen.

Auch die Vernetzung mit dem Internet bietet so manch Gefahr, wenn man sich nicht ausreichend schützt. Computerviren werden immer aggressiver und geben sich jetzt nicht mehr damit zufrieden, einen Computer betriebsunfähig zu machen. In der Zwischenzeit pflanzen sie sich durch das eigene Adressbuch im Freundeskreis und bei Geschäftspartnern fort und sind so kaum mehr in den Griff zu kriegen.

Als ob das noch nicht reicht, gibt es auch noch die diversen nervenden Spams. Das sind Werbemails, die keiner bestellt hat, die aber trotzdem zugeschickt werden. Oft mehrmals täglich sogar und so manches mal auch mit einem versteckten Virus, der gleich sein Unwesen auf dem Computer des Adressaten treibt.

Daher ist Vorsicht angesagt. Im Internet Handlungen zu setzen, ohne die aktuellsten Updates des verwendeten Betriebssystems - vor allem bei Windows - aktiviert zu haben ist grob fahrlässig. Ebenfalls Pflicht ist die Verwendung eines verlässlichen Antivirenprogrammes.



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Bisherige Kommentare (3)

Max Muster schrieb am 10. 01. 2011 um 17:16

Hm? Internet ist gut!

Burgmann schrieb am 04. 08. 2009 um 23:39

Ebenfalls vielen Dank; dennoch sehe ich im PC bzw. Internet eine sehr große geistige Bereicherung, die auch viele Menschen in Verbindung bringt, auch
jenseits der Grenzen; nicht zu vergessen, die OPACs und Lexika, wie z. B.: "Wikipedia" ...

Eva Ernst schrieb am 19. 05. 2009 um 01:28

Danke, solche Hinweise werden von mir gern beherzigt, aber ob es hilft? Internet; einfach, bequem und eine gefährliche Droge, ohne die kaum ein Mensch mit Zeitgeist auskommt.
MfG s.o.

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