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Barrierefreie Gestaltung von Webseiten

Ein Trend oder mehr?

Immer öfter wird im Rahmen des Webdesigns der Begriff der Barrierefreiheit genannt und nach wie vor wissen viele nichts damit anzufangen. Besonders aktuell wurde die Barrierefreiheit in Webseiten 2005, als per Gesetz in Deutschland vorgeschrieben wurde, dass Behördenseiten barrierefrei sein sollten.

Was genau ist damit überhaupt gemeint?
Mit dem Begriff der Barrierefreiheit ist eine Webseite definiert, die für alle ohne Hindernisse konsumiert werden kann. Das bedeutet, dass beispielsweise ein blinder Mensch per Sprachausgabe die Seite genauso nützen kann, wie ein sehender auf herkömmliche Weise. Das bedeutet, dass beispielsweise Verlinkungen Zusatzinformationen beinhalten müssen, damit der Screenreader dem Blinden oder hochgradig Sehbehinderten mitteilen kann, um welche Art von Verlinkung es sich handelt.

Warum ist das jetzt so ein grosses Thema?
Leider sind die Seiten lange Jahre nicht richtig programmiert worden bzw. waren die Möglichkeiten noch nicht so weit. Fast alle Seiten sind bis vor kurzem noch im Tabellenlayout erstellt worden. Das hatte den Vorteil, dass Leute, die wenig Ahnung von der richtigen Programmierung einer Webseite haben, ebenso eine Seite aufbauen konnte, wie die wahren Profis. Letztere haben aber selbst mit Tabellen programmiert - so wie ich noch vor zwei Jahren.

In der Zwischenzeit kann aber mit CSS und Ebenen (sogenannten DIV-Containern) das gleiche Ergebnis erzielt werden. Durch den Einsatz von Ebenen wird das Lesen der Seite für Blinde und hochgradig Sehbehinderte viel einfacher, Tabellen sind hingegen sehr schwer nachzuvollziehen, vor allem dann, wenn sie falsch ineinander verschachtelt werden, was oft der Fall ist.

Auch Frames sind nicht wirklich das Wahre, lassen sich in Sonderfällen aber nicht vermeiden. Einfache Informationsseiten aber mit bis zu acht verschiedenen Frames darzustellen, ist wirklich nicht mehr zeitgemäss und erschwert das Lesen und Navigieren vor allem für behinderte Menschen.

Mit CSS lassen sich die meisten Tabellen, vor allem aber das Tabellenlayout vermeiden, ebenso wie Frames. Es ist aber nicht nur die Reduktion von Barrieren Motivation genug, die Technik umzustellen. Der Quellcode wird durch den professionellen Einsatz von CSS deutlich schlanker, die Ladezeit geht damit zurück und das Design wird moderner. Ausserdem ist die Wartung durch CSS viel einfacher und zentral durchführbar.

[wissenswertes.at / 3. August 2006] 



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Bisherige Kommentare (1)

dushyant schrieb am 20. 08. 2010 um 08:45

Sehr Sehr gute Artikel.

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