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Aschermittwoch und das Ende des Fasching

Beginn der Fastenzeit

Der Aschermittwoch beendet die fröhliche Faschingszeit und leitet die 40-tägige Fastenzeit im Christentum der römisch-katholischen Kirche ein. Die Fastenzeit selbst dauert allerdings 46 Tage, weil die fastenfreien Sonntage (Palmsonntag bzw. 1. - 5. Fastensonntag) in diese Zeitspanne fallen.

Aschermittwoch und seine Bedeutung

Mit dem Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit, die an die 40 Tage von Jesus in der Wüste erinnern sollen, mit dem Karsamstag vor Ostern endet diese sehr wichtige Zeit im Christentum. Seinen Namen erhielt der Aschermittwoch dadurch, dass die Asche von Palmzweigen des vorjährigen Palmsonntags gesegnet und dann in Form eines Kreuzes den gläubigen Menschen auf die Stern gezeichnet wird. Dieses Ritual dient dazu, den Menschen ihre Vergänglichkeit in Erinnerung zu rufen.

In vielen Ländern und Regionen hat sich die Tradition durchgesetzt, dass am Aschermittwoch ein Fischgericht konsumiert wird. Manche behaupten, dass das Fischgericht, meistens ein Heringsalat, deshalb gegessen wird, weil man vom überschwenglichen Faschingsfeiern noch einen Kater hat, aber neben diesem Effekt geht es beim Fischgericht eigentlich um die Symbolik. Denn in der Fastenzeit ist Fleisch verboten und mit dem Konsum des Fischessens wird der Beginn der Fastenzeit auch beim Speiseplan symbolisch dargeboten.

Der Aschermittwoch zählt zu den wichtigen Tagen des Jahres, die keinen Fixtermin haben und so wie Ostern selbst beweglich sind. Der früheste Termin des Aschermittwochs ist der 4. Februar, der spätest mögliche ist der 10. März eines Jahres.

Aschermittwoch und Fastenzeit

Die Fastenzeit definieren Menschen auf sehr unterschiedliche Art und Weise. Dass man kein Fleisch essen sollte, ist eine Variante, die große Tradition unter den Gläubigen hat, aber es auch andere Formen wie zum Beispiel weniger vor dem Computer sitzen, mehr spazieren gehen und mehr die Natur genießen. Weniger fernsehen ist auch ein Ansatz, um den Alltag in dieser Zeit zu verändern.



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