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Gaspreisvergleich

Gaspreis: Vergleich der Anbieter

Die Energie und deren Kosten sind für Mieter wie Vermieter zu einer wichtigen Größe im Zusammenhang mit Immobilien geworden, egal, ob es sich um eine Gewerbeimmobilie oder um eine Mietwohnung handelt. Dabei gibt es durchaus überraschende Erkenntnisse, denn Gaspreis ist nicht gleich Gaspreis.

Gaspreisvergleich durch E-Control

In Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer Österreich bietet die E-Control in Österreich die Möglichkeit an, durch den Tarifrechner die Preise der bekannten Anbieter von Gastarifen zu vergleichen. Es gibt einen Durchschnittswert und je nach Angebot werden die Mehrkosten genannt, um die der jeweilige Anbieter teurer als der Durchschnittswert ist oder die Ersparnisse, wenn der Anbieter günstiger sein sollte als der Durchschnittswert.

Dieser Tarifrechner ist kostenlos über das Internet unter dem nachstehenden Link nutzbar, wobei man nur die Postleitzahl und die Größe der Immobilie eintragen muss, damit eine Grundlage für die Berechnung gegeben ist. Danach schickt man das Formular ab und erhält eine Liste mit den Ergebnissen der zahlreichen Anbieter. Das Ergebnis mag erstaunen, denn der Gaspreis kann erhebliche Unterschiede aufweisen, teilweise vom günstigsten bis zum teuersten Gasanbieter je nach Abfrage um EUR 90,-- pro Jahr bei Singlehaushalte, bei größeren Wohn- oder Büroflächen noch deutlich mehr.

Gaspreisvergleich (Österreich)

Solche Preisvergleiche werden immer öfter angeboten. Das gilt nicht nur für Österreich, sondern auch für Deutschland oder die Schweiz und hat den Grund, weil die Energiepreise zum Kostenfaktor wurden. Heizen mit Heizöl, Gas oder Strom wurde empfindlich teurer und der Preisvergleich macht absolut Sinn. Auch die Wechselbereitschaft ist nachhaltig gestiegen, sodass die Anbieter ihre Preisstaffelungen überdenken müssen, was im Sinne des Erfinders ist.

Gaspreis: leichter Preisvergleich, aber wenig Wechsellust

Kostenrechner im Internet erhöhen zusätzlich die Möglichkeit, Preise zu vergleichen und seine eigenen Kosten zu hinterfragen. Damit erleichtert sich auch die Fragestellung, ob man nicht selbst auch wechseln sollte, weil man einen zu hohen Tarif verwendet. Und dennoch wechseln nicht allzuviele Leute den Anbieter, obwohl gerade die Energiepreise ständig in Diskussion stehen. Es gibt eine Auswahl, es gibt einen harten Kampf um jede Kundin und jeden Kunden und je nach aktuellen Anbieter und möglichen neuen auch eine Ersparnis, die sich auf Jahre gesehen mehr als nur rechnen kann.

Dennoch wechseln viele Menschen nicht sehr gerne. Das gilt für den Gasanbieter genauso wie für den Stromanbieter und ähnliche emotionale Verhaltensweisen gibt es bei der Hausbank und ähnlichen traditionell langjährigen Verbindungen. Dass man bei zum Beispiel einem Haushalt für vier Personen durchaus Kosten pro Jahr von EUR 150,-- aufwärts sparen kann, wird wohl zur Kenntnis genommen, aber die Reaktion bleibt häufig aus.

Gaspreis: Umstieg mit Vorsicht

Und der Umstieg muss auch überlegt sein, denn die angeführten Preise werden häufig auch in einem positiveren Licht angeboten, weil es einen Rabatt für Neukunden gibt. Den gibt es aber nur im ersten Jahr und daher sind die Angebote zu prüfen, wie es sich mit den Tarifen im Jahr zwei verhält, um nicht eine Überraschung zu erleben. Beim Preisvergleich wie zum Beispiel e-control (Link oben im Text) kann man den Neukundenrabatt ausschalten, um den Tarif ohne dessen Berücksichtigung zu erfahren.

Umstieg per Formular

Hat man sich für einen neuen Anbieter entschieden, dann gilt es meist nur ein Formular auszufüllen. Den Rest erledigt der neue Anbieter, der natürlich daran interessiert ist, neue Kundinnen und Kunden zu gewinnen. Das bedeutet, dass auch die Kündigung beim bisherigen Anbieter durchgeführt wird.

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