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Tropensturm Philippe verschont US-Ostküste

Kein Landfall, keine Schäden

Am 29. Oktober 2017 bildete sich nördlich von Kuba ein weiterer Wirbelsturm, der Florida bedrohte, doch er sollte nicht so stark wie die Stürme in den letzten Wochen werden. Gefahr bestand trotzdem für die USA, möglicherweise für die US-Ostküste generell - es kam aber nicht dazu.

Prognose für den Tropensturm

Der Tropensturm Philippe resultierte aus einem Tiefdruckgebiet, das sich langsam von Mittelamerika kommend nach Norden bewegt hatte. Es dauerte aber einige Tage, bis aus dem Tief eine tropische Depression werden konnte, was am 28. Oktober der Fall war. Erst nach Überquerung Kubas wurde daraus der Tropensturm, der nach Nordosten ziehen sollte. Damit sollte die Südspitze Floridas überquert oder gestreift werden, auch die Bahamas mussten sich auf viel Regen einstellen. Aber der Tropensturm zog östlicher als erwartet weiter und zwar sehr schnell.

Er streifte wohl die Bahahmas, löste sich aber bereits am 29. Oktober 2017 weit vor der US-Ostküste auf und verursachte keine Schäden, was nach all den starken Hurrikans der hochaktiven Hurrikansaison 2017 eine Wohltat war. Es zeigte sich aber auch, dass die späten Wirbelstürme nicht mehr die große Energie zur Verfügung haben.

Die offizielle Hurrikansaison beginnt Anfang Juni und endet Ende November, aber nach September ist es meistens von der Meerestemperatur her so, dass die Energie fehlt, um länger den Wirbelsturm am Werken zu halten. Häufiger trifft man den Fall an, dass sich zwar ein solcher Wirbelsturm bilden kann, aber schon binnen weniger Tage die Auflösung beginnt, was gut für Land und Leute ist.

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Tropensturm PhilippeArtikel-Thema:
Tropensturm Philippe verschont US-Ostküste
letztes Datum:
14. 10. 2018

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