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Hurrikan Nate trifft Mittelamerika und USA

Zweifacher Landfall des Wirbelsturms

Hurrikan Nate

Am 5. Oktober 2017 bildete sich im Grenzgebiet von Nicaragua und Honduras in Mittelamerika der nächste benannte Wirbelsturm, der den Namen Nate erhielt und den Golf von Mexiko ansteuern sollte. Gefährdet waren daher nicht nur Mittelamerika selbst, sondern möglicherweise auch die US-Südküste ergo Golf-Küste.

Prognose für den Wirbelsturm

Nachdem Nate mit Windgeschwindigkeiten um die 70 km/h die Küste von Honduras und Nicaracua inklusive Starkregen heimgesucht hat, sollte sich Nate nach Norden weiterbewegen und damit die mexikanische Halbinsel Yucatan streifen, ehe im Golf von Mexiko die Nordrichtung fortgesetzt wird. Knapp vor der US-Küste würde sich Nate zu einem Hurrikan verstärken und dann Mississippi sowie Alabama treffen, eher landeinwärts als tropisches Restesystem weitere Bundesstaaten viel Regen abbekommen könnten.

Diese erste Prognose wurde bestätigt, denn Nate zog sogar sehr rasch in den Golf von Mexiko und am Eingang verstärkte er sich zum Hurrikan der Stufe 1, während er die Halbinsel Yucatan streifte. Er wurde damit früher als erwartet ein Hurrikan, sollte aber kein Major Hurrikan werden. Und der wurde er auch nicht, wohl deshalb auch, weil der Hurrikan mit sehr schneller Zuggeschwindigkeit von über 30 km/h nach Norden zog. Er ging erstmals bei New Orleans an Land, zog dann der Küste entlang und hat dann nochmals einen Landfall durchgezogen, wobei die eigentliche Windgeschwindigkeit rasch abnahm. Schon Stunden später war es nur noch ein Tropensturm, gleichzeitig zog Nate aber weiter mit 30 km/h in das Landesinnere mit Zielrichtung Tennessee, sodass großflächige Regenschauer geringer ausfielen als befürchtet. Überschwemmungen gab es trotzdem. Am 8. Oktober 2017 löste sich der Tropensturm auf, zog aber als übrig gebliebenes Tiefdruckgebiet noch weiter nach Nordwesten. Starke Regenfälle waren daher weiterhin möglich, Überschwemmungen aber unwahrscheinlich.

Fazit zum Wirbelsturm Nate

Obwohl der Wirbelsturm als beginnender Tropensturm die Küstengebiete von Nicaragua und Honduras "nur" gestreift hatte, gab es intensive Regenfälle, Überschwemmungen und Probleme mit der Infrastruktur. Zumindest 20 Menschen sind als Folge gestorben.

In den USA waren vor allem im Bundesstaat Mississippi zahlreiche Straßen unter Wasser gesetzt worden. Da der Wirbelsturm aber schnell weiterzog, blieben Katastrophen aus.

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Hurrikan NateArtikel-Thema:
Hurrikan Nate trifft Mittelamerika und USA
letztes Datum:
14. 10. 2018

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