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Tropensturm Ferdinand

Nordwesten Mexikos als Ziel

Sehr ruhig verlief die Hurrikansaison 2019 bis Ende August, doch seither hat sich eine starke Dynamik gebildet mit dem Höhepunkt des Hurrikan Dorian, der mit Höchststufe und 300 km/h Windspitzen die Bahamas heimgesucht hatte. In der Zwischenzeit waren drei weitere Tiefdrucksysteme entstanden und aus einem bildete sich der nächste benannte Wirbelsturm, der den Namen Ferdinand erhielt und im Golf von Mexiko für Gefahr sorgte.

Tropensturm Ferdinand: Prognose und Entwicklung

Tropensturm FerdinandUnmittelbar vor der Küste von Nordwestmexiko im Golf von Mexiko bildete sich Anfang September ein tropisches Tief, das zur Depression verstärkt wurde und am 3. September 2019 schließlich Windgeschwindigkeiten von 70 km/h aufgebaut hatte. Damit war der Tropensturm Ferdinand Gewißheit, wobei die Strecke bis zur Küste im Westen eine geringe ist.

Daher geht die Prognose aufgrund der berechneten Zugrichtung nach Westen davon aus, dass der Tropensturm schon innerhalb von 24 Stunden Mexiko und damit die Landmassen erreichen wird. Außerdem wird sich der Tropensturm unmittelbar nach dem Landfall abschwächen, reichlich Regen muss man trotzdem erwarten, der die Küstenregionen heimsuchen wird. Die ganz große Gefahr dürfte es aber wohl nicht geben, wobei man hier vorsichtig sein muss. Denn gerade scheinbar harmlose Tropenstürme haben immer wieder für massive Überflutungen gesorgt, da sie wegen geringer Druckunterschiede nur langsam weiterziehen und Dauerregen auf die gleichen Orte und Regionen bringen.

Jedenfalls traf der Tropensturm Ferdinand bereits am 4. September 2019 auf Land und löste sich am 5. September auf, während der Rest des Wirbelsturms als Regenzone nach Westens ins Landesinnere weiterzog. Noch am gleichen 5. September 2019 löste sich auch die Rest-Depression auf. Schadensmeldungen gab es voerst keine.

 

[Infoplattform Wissenswertes.at / 6. September 2019]

Ebenfalls interessant:

Tropenstürme und Hurrikans im Jahr 2019

Tropensturm Andrea (Bermudas)

Der Tropensturm Andrea entstand am 21. Mai 2019 westlich der Bermudas und eröffnete die Atlantische Hurrikansaison 2019.

Hurrikan Barry (Louisiana)

Der Tropensturm Barry bildete sich am 11. Juli 2019 vor der Golfküste der USA bei Lousiana und zog mit intensivem Regen über die Küstenregion.

Tropensturm Chantal

Der Tropensturm Chantal entstand im August 2019 vor der US-Küste, zog aber nach Osten ab und war damit für Land und Leute nicht gefährlich.

Hurrikan Dorian (Bahamas, USA)

Am 25. August 2019 entstand östlich der Kleinen Antillen der Wirbelsturm mit Namen Dorian, der als Hurrikan Puerto Rico und später die US-Ostküste erreichen sollte.

Tropensturm Erin

Am 28. August 2019 entstand der Tropensturm Erin vor der US-Ostküste, der nach Nord bis Nordost Richtung Neufundland ziehen dürfte.

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Tropensturm Ferdinand

Am 3. September 2019 entstand im westlichen Golf von Mexiko der nächste Tropensturm mit Namen Ferdinand, der im Nordwesten Mexikos das Festland erreichte.

Tropensturm Gabrielle

Gabrielle ist der 7. benannte Wirbelsturm der Hurrikansaison 2019 und bildete sich westlich von Afrika im Atlantik, wobei keine Gefahr für Land und Leute entstehen sollte.

Hurrikan Humberto (Bermudas)

Humberto ist ein Wirbelsturm in der Karibik, der am 14. September 2019 entstanden war und als Major Hurrikan die Bermudas gestreift hatte.

Tropensturm Imelda (Texas)

Der Tropensturm Imelda bildete sich am 17. September 2019 unmittelbar vor der Küste von Texas und löste sich auch binnen 24 Stunden wieder auf.

Hurrikan Jerry

Jerry ist der zehnte Wirbelsturm der Hurrikansaison 2019 und entstand östlich der Kleinen Antillen mit Zugrichtung Karibik nördlich von Puerto Rico.

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