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Tropensturm Don

Kein Landfall in Venezuela

Sehr viele Wirbelstürme an der US-Ostküste sowie in der Karibik entstehen eigentlich in Nordwestafrika und ziehen über den Atlantik in Richtung Westen, um die Kleinen Antillen und dann die Inselstaaten zu erreichen. Am 17. Juli 2017 bildete sich ein solcher Tropensturm mit Namen Don auf seinem Weg von Afrika in Richtung Kleine Antillen, aber das Ziel war südlicher angesiedelt, nämlich im Küstenbereich von Venezuela.

Entwicklung Tropensturm Don

Schon am 15. Juli 2017 bildete sich auf halber Strecke von Nordwestafrika und Südamerika ein tropisches Tiefdruckgebiet, das genau jene Zugrichtung aufwies, wie man es so viele Jahre schon beobachtet hatte und wie es aufgrund der Druckverhältnisse und Strömungslage logisch ist. Langsam verstärkte sich das Tief und am 17. Juli wurde daraus der Tropensturm Don, der Windgeschwindigkeiten um die 70 km/h im Gepäck hat.

Die erste Prognose ging davon aus, dass die Kleinen Antillen südlich überquert werden und sich der Wirbelsturm nicht verstärkt. Er sollte dann direkt nach Westen weiterziehen und so das Küstengebiet von Venezuela erreichen, auch Kolumbien könnte betroffen sein. Doch die Prognose behielt nur in Sachen Zugrichtung recht, denn schon binnen 24 Stunden löste sich der Wirbelsturm auf - noch bevor überhaupt das Küstengebiet von Venezuela erreicht werden konnte. Die Energie war nicht ausreichend und damit die Gefahr schnell wieder vorüber.

Manchmal kann es passieren, dass trotzdem viel Regen noch über Landmassen ziehen, weil das Tiefdruckgebiet oder verstärkt die tropische Depression große Wolkenmassen zusammengeführt hatte, aber im Falle des vierten benannten Wirbelsturms des Jahres 2017 war dies nicht geschehen und damit gab es keinen Starkregen und auch keine Schäden, ergo keine Gefahr für Land und Leute in Südamerika.

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Tropensturm DonArtikel-Thema:
Tropensturm Don
letztes Datum:
14. 10. 2018

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