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Historisches Wertpapier als Sammlerstück

Historisches Wertpapier: kein Börsenhandel mehr

Generell wird von den Börsen Werbung betrieben, damit die Unternehmen ihre Gesellschaftsform in eine Aktiengesellschaft ändern und an der Börse notiert sind. Das steigert das Aktienvolumen und den Finanzmarkt. Es gibt aber auch den gegenteiligen Fall, dass ein Unternehmen aus der Börse ausscheidet und die Folge sind ehemalige Aktien.

Grundlagen zum historischen Wertpapier

Die Gründe sind unterschiedliche. In vielen Fällen ist ein Unternehmen in Insolvenz gegangen und existiert nicht mehr. Manchmal wird auch aus einer Aktiengesellschaft ein privates Unternehmen, das nicht mehr an der Börse gehandelt wird, weil das Kapital aufgekauft und umgewandelt wurde.

Unabhängig von der Form des Ausstiegs aus der Börse gibt es Aktien, die nun nicht mehr für die Börse relevant sind, die aber gerne gesammelt werden. Diese nennt man "Historisches Wertpapier", denn sie waren einmal an der Börse aktiv gehandelt worden, sind nun aber nicht mehr Teil des Börsenhandels und haben nur noch Sammlercharakter. Das ist besonders bei bekannten Unternehmen interessant, auch bei Unternehmen, die es nicht mehr gibt, die aber ehemals von großer Bedeutung waren. Emotionale Verbindungen zum Unternehmen sind häufig der Grund für die Sammelleidenschaft.

Die Sammeltätigkeit darf dabei nicht unterschätzt werden, wobei es wohl auch auf das Unternehmen ankommt, das ehemals an der Börse gehandelt wurde. Bei Auktionen und auch auf Sammlerbörsen tauchen immer wieder historische Wertpapiere auf, die den Besitzer wechseln. Und teilweise werden auch beachtliche Beträge für die Sammlerstücke gezahlt. Somit hat die Aktie auch nach ihrer Karriere als Wertpapier an der Börse noch einen beträchtlichen Wert, wenn auch in einer vielleicht nicht ganz geplanten Form.

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