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Handball-Europameisterschaften der Frauen

Alle zwei Jahre ein Turnier

Obwohl schon seit der Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert Vorläufer des Handballsports ausgeübt wurden, gilt der Handball als junge Sportart. Das zeigt sich auch bei den Handball-Europameisterschaften, die es erst seit dem Jahr 1994 gibt. Der Vergleich mit der Weltmeisterschaft zeigt das auch, denn die Herren spielten 1938 erstmals eine WM, die Frauen 1957. Doch es dauerte noch Jahrzehnte, bis Frauen und Männer ihre erste EURO spielen konnten und durften.

Handball-Europameisterschaft der Frauen

Seither gibt es alle zwei Jahre Handball-Europameisterschaften und zwar sowohl für die Frauen und die Herren, wobei diese Turniere im gleichen Jahr stattfinden, aber zu verschiedenen Zeitpunkten und in verschiedenen Austragungsländern. So war die Premiere der Handball-EM der Frauen 1994 in Deutschland zu Gast, während die Herren in Portugal gespielt haben. Die Männer spielen im Jänner, die Frauen sind im Dezember im Einsatz.

Ein Vorteil des späten Beginns ist, dass es keine so großen Veränderungen mehr gegeben hatte. Denn die Frauen-Weltmeisterschaft im Handballsport erlebte eine gewisse Phase lang fast bei jedem Turnier eine neue Ausrichtung, bei der Europameisterschaft begann man hingegen schon mit 12 Nationen und das wurde nur auf 16 Nationen gesteigert, womit die ganz großen Veränderungen nicht mehr nötig waren, da das Turnier schon umfangreich gestartet wurde.

Bedeutung und Favoriten

Was die Bedeutung betrifft, so ist die Europameisterschaft generell wichtig, weil in Europa die stärksten Ligen betrieben werden und so repräsentieren die Mannschaften auch bei der Europameisterschaft oder auch EURO die stärksten Mannschaften. Nur selten haben Nichteuropäerinnen den WM-Titel holen können. Aber trotz der gestiegenen Dichte bleiben die Skandinavierinnen die Topfavoriten. Norwegen gewann die EURO serienweise, davor war Dänemark kaum zu schlagen.

Aber es gibt bei jedem Turnier eine ganze Reihe von Mannschaften, die gut mitspielen können. Die Frauen aus Frankreich muss man ebenso auf der Rechnung haben wie jene aus Deutschland. Und dass es auch anders geht, zeigte das Team aus Montenegro, das im Jahr 2012 sogar die Norwegerinnen schlagen konnte - ein EM-Titel, auf den nicht viele gewettet hätten und der auch zeigt, dass die Dichte im Frauenhandball sehr groß geworden ist, vor allem in Europa.

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