SportWirtschaftComputer / InternetWetter / KlimaHobbysTierweltFreizeit / EventsUrlaubPolitikBildungGeografieGesundheitFilm / TVMusikAuto / VerkehrLifestyle
Sie sind hier: Startseite -> Wirtschaft -> Börse -> Goldpreis

Goldpreis an den internationalen Börsen

Gold als Rohstoff und Handelsware

Der Goldpreis war seit jeher ein Indikator für den Status der Wirtschaft. Er war durchaus auch von Spekulation beeinflusst, aber in den letzten Monaten und Jahren wurde Gold zusätzlich von vielen Anlegerinnen und Anlegern als eine alternative Möglichkeit für Börsenwerte wie Aktien oder Investmentfonds entdeckt.

Gold und die globale Wirtschaftskrise

Wie stark dieser Trend ist, zeigte das zweite Halbjahr 2007, als durch die Immobilienkrise und nachfolgende die globale Wirtschaftskrise sowie Finanzkrise viele Anlegerinnen und Anleger zu den Rohstoffen wechselten. Besonders beim Goldpreis erkannte man diesen Trend, denn dieser verdoppelte sich binnen eines halben Jahres, was für jene Unternehmen, die mit Gold arbeiten, nachhaltige Auswirkungen hatte.

Der Grund für diesen starken Anstieg liegt in der Sicherheit der Rohstoffe, obwohl man auch bei diesen Werten seine Überraschungen erleben kann. Dennoch dienen sie als Ausweichmöglichkeit, wenn die Aktienkurse in den Seilen hängen und die Erträge nach unten gehen. Das gilt vor allem für das Gold, das als Sicherheitswährung interpretiert wird. Sobald die Krise vorbei ist, geht der Preis wieder nach unten, weil das Geld herausgelöst wird, um in Aktien und Fonds angelegt zu werden.

Nachstehend finden Sie einen Chart über die Entwicklung des Ölpreises, zur Verfügung gestellt von www.ariva.de

Goldpreis

Gold ist die Währung der Sicherheit

Was hat es eigentlich mit dem Goldpreis zu tun, wenn die Aktien Schwäche zeigen? Gold ist ein Edelmetall, das die Menschen seit jeher fasziniert hat und es ist ein beständiger Wert. Dass die eigene nationale Währung - oder auch die Währung einer Handelsgemeinschaft wie die USA oder die Eurozone - mit Goldreserven absichern, ist kein Zufall. Gold verschwindet nicht einfach und man ist fast immer auf der sicheren Seite.

Von dieser Überlegung ausgehend "parken" viele Anlegerinnen und Anleger sehr gerne ihr Geld im Gold, zum Beispiel durch ETF-Anlagen, um sich abzusichern. Bei den Aktien, teilweise auch bei den Währungen gibt es immer wieder Situationen, in denen unklar ist, wohin sich die Kurse entwickeln können und am Höhepunkt der globalen Finanzkrise parkten viele große Mengen an Geld im Gold. Die Folge war ein Goldpreis knapp unter 2.000 US-Dollar für die Feinunze Gold, was bis zu diesem Zeitpunkt noch nie gegeben war. Auch beim Silber, das eigentlich weniger für die Spekulation verwendet wurde, ging der Kurs durch die Decke.

Als die schlimmsten Folgen der Krise überwunden waren und die Aktienwerte nach oben gingen, sank auch recht bald der Kurs. War er 2011 noch bei über 1.900 US-Dollar am Höhepunkt der Krise gelegen, so fiel er 2013 auf etwa 1.200 US-Dollar und in den Folgejahren war er gar auf etwa 1.000 US-Dollar gesunken, was für kleine Minenbetreiber schon nicht mehr wirtschaftlich war und ist. Der Hintergrund ist klar: mit den Aktien war wieder viel mehr Ertrag zu erreichen und damit verlor das Gold seine spekulative Wirkung. Würde es eine neue Krise geben, würde der Goldpreis prompt wieder ansteigen.



bei Twitter teilen bei Facebook teilen Artikel per E-Mail empfehlen

Kommentar schreiben




Spamschutz: bitte folgendes Wort in das nächste Feld eingeben: nospam

Seiten: