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Sperrstunde im Lokal

Sperrstunde: Zeitpunkt der Schließung

Manche Gäste würden gerne noch viel länger im Lokal sitzen bleiben und mit ihren Freunden über dieses und jenes plaudern, ein paar Bier mehr trinken und die Nacht zum Tag machen, aber die Sperrstunde verhindert dies. Genau so wird nämlich der gesetzliche Zeitpunkt genannt, zu dem der gastronomische Betrieb seinen Dienst einzustellen hat, weil man von Gesetzes wegen die Nachtruhe gesichert wissen will.

Sperrstunde in der Gastronomie

Gäste, die sich zu diesem Zeitpunkt noch im Lokal befinden, werden knapp davor darauf hingewiesen und haben eine letzte Möglichkeit, noch eine Bestellung durchzuführen, ehe das Ausschenken verboten ist, denn ab Erreichen der Sperrstunde darf es keine weiteren Getränke mehr geben. Die Küche hat üblicherweise schon viel früher ihren Dienst beendet, sodass es sich hauptsächlich noch um die letzten Getränke handelt, ehe die letzten Gäste das Lokal verlassen und der Betrieb geschlossen wird.

Allerdings ist die Sperrstunde in manchen Ländern schon völlig aufgehoben worden, in anderen Ländern stark reduziert. Die Sperrstunde ist als gesetzliche Regelung in Österreich eine Ländersache, sodass es von Bundesland zu Bundesland unterschiedliche Vereinbarungen und Vorschriften geben kann, auch hängt es davon ab, ob es sich um ein Kaffeehaus oder um eine Bar handelt.

Die Sperrstunde um Mitternacht gibt es schon lange nicht mehr und meist ist die Sperrstunde auf einige wenige Stunden reduziert - zum Beispiel auf 2 Uhr morgens bis 6 Uhr morgens, sodass das Lokal vier Stunden nicht in Betriebszustand anzutreffen ist. Wenn ein Lokal um 23 Uhr schließt, ist das keine Sache der Sperrstunde, sondern eine eigene Entscheidung, auch abhängig von der Lage, der Zielgruppe und des Interesses der Gäste.

Sperrstunde vs. Gastgarten

Zu unterscheiden ist die Sperrstunde von den Öffnungszeiten eines Gastgartens oder auch Schanigartens. Die Gastgärten unterliegen strengeren gesetzlichen Bestimmungen, um die Anrainer vor dem Lärm der Gäste zu schützen. Dass der Gastgarten geräumt wird, heißt noch nicht, dass das Lokal auch schließt. Es kann durchaus sein, dass um 23 Uhr das Konsumieren unter freiem Himmel endet, das Lokal selbst aber erst um zwei Uhr seine Pforte schließt.

    Ebenfalls interessant:

    • Schanigarten
      Der Schanigarten als Begriff, eine andere Bezeichnung für Gastgarten, um unter freiem Himmel Speisen und Getränke zu konsumieren.
    • Würstelstand
      Der Würstelstand als traditionelle österreichische Imbissbude, die besonders aus der Stadt Wien bekannt ist.
    • Catering
      Das Catering als Form der Gastronomie, bei der extern die Speisen und Getränke organisiert werden, zum Beispiel für Flüge und Events.
    • Cook & Chill
      Fakten zum Verfahren Cook & Chill in der Gastronomie, um Speisen zu kochen, aber gleich abkühlen zu lassen, die dann gelagert werden können.
    • Hausmannskost
      Die Hausmannskost in der Gastronomie, womit typsiche Speisen für eine Region gemeint sind.
    • Skihütte
      Die Skihütte als Gastronomieangebot neben der Skipiste und als Schutzhütte sowie mietbare Immobilie.
    • Trinkgeld
      Das Trinkgeld in der Gastronomie, das den eigentlichen Betrag für Speisen und Getränke auf freiwillige Basis erhöht.
    • Stammgast
      Der Stammgast ist im Sinne der Gastronomie ein Gast, der immer wieder vorbeischaut und zum regelmäßigen Kunden wird.

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