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Gastronomie: Gastgarten

Gastgarten: Lokalbesuch im Freien

Wenn die Tage nach dem Winter wieder wärmer und heller werden, steigt auch die Lust, einen Gastgarten zu besuchen. Der Gastgarten ist die Erweiterung des gastronomischen Angebotes eines Lokals um eine Besucherfläche außerhalb des eigentlichen Betriebes, damit die Speisen und Getränke unter freiem Himmel konsumiert werden können.

Definition Gastgarten in der Gastronomie

Der Gastgarten ist dabei eine Fläche, die vom Gastronomen für sich in Anspruch genommen wird und einer öffentlichen Bewilligung bedarf. Es gibt Stühle und Tische und man kann auch verschiedene Sitzgruppen für größere Veranstaltungen zusammenstellen, wenn der Platz dafür vorhanden ist. Der große Reiz eines Gastgartens besteht darin, dass die Menschen nicht in einem dunklen Lokal sitzen möchten, wenn draußen die Sonne bis zum Abend scheint und es angenehm mild ist.

Von der Speisekarte her gibt es keine Unterschiede, ob man im Lokal drinnen oder im Gastgarten draußen essen und trinken möchte - das Angebot ist gleich, auch wenn es manchmal eigene Aktionen für den Gastgarten gibt, um mehr Gäste anzulocken.

Gastgarten und Sperrstunde

Ein wesentlicher Faktor beim Gastgarten ist die Sperrstunde, also der Zeitpunkt, ab dem entweder das Lokal sowieso seinen Betrieb einstellt oder ab dem nur noch im Lokal Konsumationen möglich sind und der Gastgarten geräumt wird. Dieser Zeitpunkt kann ein freiwilliger sein, wenn er früher festgelegt ist als die behördlich vorgeschriebene Uhrzeit, andernfalls gilt die behördliche Vorgabe, die von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sein kann. Denn das Problem ist, dass die Gäste sich natürlich unterhalten und das in einem Stadtbereich passiert, wo es auch Menschen gibt, die schlafen wollen. Im Sommer ist es warm und die Fenster bleiben geöffnet, also hört man den Lärm aus dem Gastgarten.

Hat man ein Bierchen zuviel getrunken, kann es schon sein, dass man unbeabsichtigt etwas lauter spricht und um Konflikte zu vermeiden, werden die Gastgärten je nach Region, Zulauf und Vorgabe um 22.00 oder 23.00 Uhr geschlossen, damit die Nachtruhe der Anrainer nicht gestört werden kann.

Gastgarten vs. Innenlokal

Interessant ist die Dynamik bei der Entscheidung, ob man lieber draußen oder drinnen sitzen möchte. Wenn die ersten milden Tage im April anstehen, wollen die meisten Leute draußen sitzen und diese Möglichkeit nutzen. Im Hochsommer ist aber zu beobachten, dass viele lieber wieder drinnen sitzen wollen, wenn es sehr heiß ist, weil die Räumlichkeiten im Lokal kühler sein können, als der aufgeheizte Gastgarten. Das ist vor allem zu beobachten, wenn es extrem warme Temperaturen gibt. Dann bleiben die Gastgärten häufig leer, weil es selbst für ein kühles Bier zu warm geworden ist.

Der Gastgarten ist eine Ergänzung zum normalen Lokal und optimal wäre, wenn drinnen und draußen alles voll wäre. Aber das ist meist nicht der Fall. Die Zahl der Gäste verschiebt sich nur von A nach B, ein Mehrwert ist nur manchmal zu erreichen. Es gibt auch Leute, die den Gastgarten nicht mögen oder umgekehrt, die lieber draußen sitzen.

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