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Gastronomie: Biergarten

Biergarten: bayrische Idee eines Gastgarten

Der Biergarten ist eine weitere gastronomische Definition, deren Abgrenzung schwierig ist. Die Idee dazu stammte aus Bayern, als im 19. Jahrhundert Lokale entstanden, in denen man unter freiem Himmel Bier konsumieren konnte und ohne Kosten seine eigene Mahlzeit, die man mitgebracht hatte, essen darf - was in Lokalen normalerweise verboten oder zumindest nicht gerne gesehen ist.

Aber nicht nur in Bayern gibt es den Biergarten. Diese Form von Lokale gibt es auch in Österreich, beispielsweise im Wiener Prater, wo das Schweizerhaus auch international bekannt wurde. Typisch für den Biergarten ist zum einen die hohe Qualität des ausgeschenkten Bieres und andererseits die Speisen, die angeboten werden wie die Stelze, in Bayern ist es die Schweinshaxn.

Biergarten: Abgrenzung

Die Abgrenzung des Biergartens ist insofern schwierig, weil die Menschen unter einem Biergarten oft etwas anderes verstehen als die Gastronomie. Für den Besucher ist ein Biergarten häufig das, was man in Österreich einen Schanigarten nennt - ein zusätzliches Areal zum geschlossenen Lokal, das Gartenform aufweist und in dem man unter freiem Himmel Bier, Wein und diverse Speisen konsumieren kann. Das gibt es im Biergarten zwar auch, doch die Abtrennung ist sprachlich nicht gelungen, was nicht weiter schlimm ist.

Beides - der Gastgarten eines normalen Lokales und der Biergarten - bieten eine attraktive Kombination an: man wird bedient und genießt Speisen und Getränke unter freiem Himmel, was nach einem Arbeitstag in der Fabrik oder im Büro eine Wohltat ist. Deshalb ist der Biergarten ebenso wie der gewöhnliche Gastgarten so beliebt.

Vor allem der Wunsch nach Frischluft abseits von Wohnung, Büro oder anderen Arbeitsplätzen ist hauptverantwortlich für die Freude, sich in einen Biergarten setzen zu können. Sobald die Temperaturen nach oben gehen, füllen sich die Biergärten zusehends und die Lokale freuen sich über die Kundschaft, wobei es dann häufig so ist, dass der Biergarten voll ist, aber im Lokal selbst findet sich kaum mehr ein Mensch ein. Das ist vor allem in den ersten zarten Frühlingstagen so, weil sich die Menschen auf die warmen Monate freuen und die erstbeste Gelegenheit nutzen wollen, um unter freiem Himmel die Zeit gemütlich verbringen zu können.

    Ebenfalls interessant:

    • Kaffeehaus
      Das Kaffeehaus ist ein Angebot der Gastronomie, wobei sich aus der Ur-Form verschiedene andere gastronomische Angebote herausentwickelt haben, die man heute öfter antrifft.
    • Salatbar
      Die Salatbar als Angebot in der Gastronomie, sich seinen Salat selbst zusammenstellen zu können - zum Beispiel auch im Hotel.
    • Leberkässemmel
      Die Leberkässemmel, die beim Würstelstand oder der Imbissbude gerne konsumiert wird, um den Hunger zu stillen.
    • Würstelstand
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    • Skihütte
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    • Brauhaus
      Das Brauhaus als Gaststätte der Brauereien und ihre heutige Form als großes Lokal mit Getränke und Speisen.
    • Pass
      Der Pass ist die Schnittstelle zwischen Küche und Service in der Gastronomie, wo die Speisen weitergereicht werden.
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