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Farbtiefe beim Fotografieren

Farbtiefe: Anzahl der Farben

Wer bitte braucht 16,7 Millionen Farben? Denn soviele werden bei einer Fotografie mit 24 Bit angeboten. Die 24 Bit entstehen durch die einfache Rechnung der drei Grundfarben Rot, Grün und Blau mal der nötigen 8 Bit pro Farbe. Immerhin kann das menschliche Auge 16,7 Millionen Farben gar nicht erkennen und auseinanderhalten.

Das Argument scheint stichhaltig, allerdings ist es bereits entsorgt, wenn man das erste Mal ein JPEG-Bild in ein GIF-Bild umwandelt. Das GIF-Bild, das in der Computerwelt gerne für Icons, Schaltflächen (Buttons) und dergleichen verwendet wird, ist ein starkes Format, aber verwendet weit weniger Farben. Bei vielen JPEG-Bildern wird man vielleicht gar nicht soviel feststellen, außer dass das Bild weniger Speicher braucht.

Spätestens aber bei einem besser zu erfassenden Hintergrund sieht man den Unterschied sofort und damit auch den Grund für die Farbtiefe, gerne auch Bitrate bezeichnet. Denn wenn man zum Beispiel ein recht niedriges Motiv abgelichtet hat und man sieht viel Himmel, wird dieser bei Umwandeln in ein GIF-Bild, das bekanntlich weniger Farben nützt, sehr streifig oder pixelig, wie man gerne den Eindruck umschreibt. Das bedeutet, man kann die unterschiedlichen Schattierungen der Himmelsfarbe leicht voneinander unterscheiden, weil die Übergänge fehlen. Auf dem Original im JPEG-Format war dieser Effekt nicht zu erkennen.

Die Farbtiefe ist mit 16,7 Millionen Farben aber nicht festgelegt. Es können auch mehr Farben verwendet werden. Die Farbtiefe oder Bitrate, manchmal spricht man auch von der Bittiefe als Kombination beider Begriffe, definiert, wie fein die Farben im digitalen Foto integriert werden können. Je tiefer die Farbpalette, desto genauer die Darstellung.

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