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Fondsrating und Investmentfonds

Beurteilung des Fonds und der Fondsgesellschaft

In der Börsenwelt gibt es verschiedene Prüfungsverfahren, um den Wert eines Wertpapiers, aber auch des Unternehmens selbst feststellen zu können. Diese Verfahren werden gemeinhin als Rating bezeichnet und von Ratingagenturen durchgeführt. Sie ermitteln letztendlich eine Kernaussage, die zu einer Einstufung des Risikos oder auch der Zahlungssicherheit führen.

Fondsrating ist kein normales Rating

Börsenlexikon Aufgabe des FondsratingBeim Rating, das in den Medien so oft genannt wird, werden Staaten und Unternehmen auf die Kreditwürdigkeit untersucht. Das Ergebnis sind die bekannten Bewertungen von Triple A (AAA) bis D, wobei AAA der beste Wert ist, D ist eine einzige Katastrophe und heißt, dass man sein Geld vermutlich nicht wieder sehen wird. Von diesem üblichen Rating weichen andere Verfahren ab und zu jener Gruppe zählt auch das Fondsrating, das eine spezielle Form der Überprüfung für Investmentfonds darstellt. Es hat nicht die gleichen Bewertungsskalen und es gibt verschiedene Formen und auch unterschiedliche Anbieter.

Fondsrating und die Aufgaben

Beim Fondsrating geht man einen großen Schritt weiter als bis zur Kreditwürdigkeit des normalen Ratings. Hier spielt die Kreditwürdigkeit keine Rolle, stattdessen wird der Fonds mit seinem aktuellen Wert beurteilt, was man von der Aktienanalyse her sehr gut kennt. Es ist also eine Werteüberprüfung und weniger eine Fragestellung der Kreditwürdigkeit. Jedoch ist das Risiko auch ein Thema und daher wird überprüft, wo investiert wird, was das Risiko deutlich verändert. Ein Aktienfonds wird weit riskanter angesehen als ein reiner Rentenfonds.

Zusätzlich wird aber diese Form von Rating insofern ergänzt, als die Arbeit der Fondsgesellschaft beleuchtet wird. Hier wird also nicht nur geschaut, wie sich ein Fonds im Wert entwickelt oder wo er investiert, sondern auch, wie gut die Fondsgesellschaft arbeitet und welche Kriterien bei der Auswahl der Wertpapiere, in die investiert werden sollen, im Vordergrund stehen. Dadurch erhält man beim Fondsrating ein komplexes und präzises Bild über den Status des Investmentfonds und deshalb wird das Fondsrating als Kriterium für die eigenen Überlegungen, in diesen Fonds zu investieren gerne herangezogen.

Fazit des Fondsrating

Das Fondsrating ist eine sehr interessante Form der Rückmeldung für mögliche Anlegerinnen und Anleger, die Geld investieren wollen. Schließlich hat man selten die Möglichkeit, eine solch umfassende Bewertung selbst vornehmen zu können und besonders beim Vergleich verschiedener in Frage kommender Investmentfonds kann eine solche Bewertung bei der Auswahl helfen.

Da es Fonds wie Sand am Meer gibt, ist daher diese Bewertung ein durchaus wichtiges Indiz, ob man in den Fonds A oder in den Fonds B sein Geld einzahlen möchte. Daher gibt es ein weiteres Kriterium neben geografischer Voraussetzungen und auch Themen. Man kann sich also für einen Öko-Fonds in Europa entschließen und innerhalb des Angebots jenen wählen, bei dem das Fondsrating besonders gute Rückschlüsse zulässt.

Das Fondsrating als einziges Kriterium wird kein Thema sein, denn es gilt schon zu überlegen, in welchem Bereich man tätig sein will und wo man sein Geld investieren will. Aber wenn man diese grundsätzlichen Entscheidungen getroffen hat, kann das Rating für oder gegen einen möglichen Fonds sprechen.

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Fondsrating ist eine besondere Form von Rating an der Börse und zwar bezogen auf den Investmentfonds und seine Fondsgesellschaft inklusive der getätigten Investments mit den Werten.

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