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Ab Montag gelten die neuen EU-Richtlinien

Ab jetzt gilt das Sackerl

Mit Montag, dem 6. November 2006 gilt EU-weit und in Ländern wie Island, Norwegen und der Schweiz die neue Regelung der Europäischen Gemeinschaft für das Mitführen von Getränken als Handgebäck im Flugzeug. Damit wird auf die Terrorversuche vom Sommer reagiert, als gezielt Flugzeuge mit Flüssigsprengstoff zur Explosion gebracht werden sollten.

In den letzten Wochen wurde heftig darüber diskutiert, welche Regelung für die Passagiere zu treffen ist, um das Verwirrspiel zu beenden. Denn die USA haben andere Regelungen eingeführt, als die EU und auch innerhalb der EU, oft sogar innerhalb eines Landes gab es verschiedene Regelungen, die von Fluglinie zu Fluglinie sogar unterschiedlich sein konnten.

Die neue EU-Regelung sieht nun vor, dass man sehr wohl Flüssigkeiten mitführen darf, allerdings in einem durchsichtigen Sackerl, das wiederverschließbar ist und ein Fassungsvermögen von maximal einem Liter aufweist. Darin enthalten dürfen verschiedene Flüssigkeiten oder Parfums sein. Empfohlen werden Sackerl wie die Gefrierbeutel, die wieder verschlossen werden können. Nicht erlaubt sind hingegen normale Plastiksackerl, die beispielsweise mit einem normalen Gummiring verschlossen werden.

Von der Regelung ausgenommen sind Babynahrung und Medikamente sowie Diätprodukte. Diese dürfen normal im Handgebäck mitgeführt werden, allerdings wird empfohlen, entsprechende Dokumente - ärztliche Vorschreibungen etc. - griffbereit zu halten.

Die Flüssigkeiten selbst, die im Sackerl mitgeführt werden dürfen, dürfen einen maximalen Inhalt von 100 ml nicht überschreiten. Die Flughäfen werden per sofort geeignete Plastikbeutel bereitstellen.

 

[Infoplattform Wissenswertes / 5. November 2006]

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