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Starke Erdbeben weltweit 2017

Hohe Magnitude und/oder Opfer und Schäden

Erdbeben weltweitIn Österreich bebt die Erde etwa 25 bis 40 Mal pro Jahr, wobei die meisten Erdbeben eine sehr geringe Magnitude um die 2,0 aufweisen, manche sind mit bis zu 3,0 etwas deutlicher zu spüren. Beben darüber kommen selten vor, finden aber auch hin und wieder statt.

Ganz anders sieht es weltweit aus, denn die Erdbeben können zum Beispiel entlang des pazifischen Feuerrings viel stärker sein und dann kann es auch schnell zu erhebliche Schäden kommen. Es gibt die Beben aber auch im Mittelmeer oder in Italien und manchmal sind schwächere Beben am Kontinent durch geringe Herdtiefe schlimmer als starke Seebeben in großer Tiefe.

Auf dieser Seite gibt es eine Aufstellung über die starken weltweiten Erdbeben, die entweder eine hohe Magnitude aufwiesen oder Schäden, möglicherweise auch tote und verletzte Menschen verursacht haben.

Starke Erdbeben weltweit 2017: Inhalt

 

Liste der starken Erdbeben 2017

Wann?MWo?Kommentar
10.01.2017 7,3 Celebessee Tiefherdbeben (613 km)
18.01.2017 5,6 Amatrice (Italien)

Weiteres starkes Beben nach der Erdbebenserie 2016
Ein Toter, weitere Schäden, Lawinenabgang (29 Tote) als mögliche Folge

22.01.2017 7,9 Papua-Neuguinea Sehr starkes Erdbeben, aber große Herdtiefe bei 135 km, wenige Schäden
06.02.2017 5,4 Canakkale (Türkei) Schäden an 300 Häuser, mehrere Verletzte
06.02.2017 5,5 Kolumbien einige Schäden an Hochhäusern, Schulen wurden evakuiert
07.02.2017 6,3 Pakistan (Küstenregion) Schäden an Gebäuden
10.02.2017 6,5 Philippinen Acht Tote, zahlreiche Verletzte und starke Schäden an Gebäuden und Infrastruktur
05.03.2017 5,7 Philippinen 1 Toter, Dutzende Verletzte, Beschädigungen an vielen Gebäuden
05.03.2017 6,3 Papua Neuguinea keine Schäden gemeldet
13.03.2017 5,1 Myanmar einige Schäden
21.03.2017 5,5 Indonesien / Bali einige Gebäude wurden beschädigt
03.04.2017 6,5 Botswana mehrere Verletzte und einige Schäden, geringe Besiedlung im Epigebiet
05.04.2017 6,1 Nordost-Iran Zwei Tote, einige Verletzte
08.04.2017 5,9 Philippinen Schäden an Gebäuden
24.04.2017 6,9 Chile, vor der Küste Tsunamiwarnung, keine größeren Schäden
28.04.2017 6,9 Südlich der Philippinen Zahlreiche beschädigte Gebäude, zwei Verletzte
09.05.2017 6,8 Vanuatu, Port Olry keine Schäden, sehr große Herdtiefe mit 169 km
10.05.2017 6,5 Südliche Sandwichinseln keine Besiedlung im Epizentralgebiet
10.05.2017 5,4 China, Grenze zu Tadschikistan Mindesten acht Tote, viele Verletzte und starke Schäden
12.05.2017 6,2 Küstengebiet vor El Salvador keine Schäden gemeldet, 79 km vor der Küste
13.05.2017 5,6 Nordost-Iran Drei Tote und hunderte Verletzte
15.05.2017 6,2 Papua Neu Guinea sehr dünn besiedeltes Gebiet
29.05.2017 6,6 Indonesien, Sulawesi einige Verletzte
02.06.2017 6,8 Alaska keine Auswirkungen, kaum besiedelt
12.06.2017 6,3 Türkei, Lesbos 1 Toter, 12 Verletzte, zahlreiche Schäden, kleiner Tsunami auf Lesbos
14.06.2017 6,9 Guatemala, San Pablo 5 Tote, mindestens 65 Verletzte, über 3000 beschädigte Gebäude
16.06.2017 4,6 Türkei, Lesbos Schäden an gleicher Stelle
16.06.2017 4,8 Griechenland, Peloponnes Schäden unbekannt
22.06.2017 6,8 Guatemala, P.S. Jose Brücke zerstört, mehrere Häuser beschädigt
06.07.2017 6,5 Philippinen, Leyte Zwei Todesopfer, einige Häuser eingestürzt, einige Stunden Stromausfall
11.07.2017 6,6 Neuseeland Erdbeben 200 km vor der Küste, keine Schäden
13.07.2017 6,4 Papua Neu Guinea keine Schäden, sehr dünn besiedelt
17.07.2017 7,7 Russland, Kamtschatka Seebeben, keine Besiedelung
21.07.2017 6,7 Ägäis, Kos/Bodrum 2 Menschen getötet, 120 verletzt, großer Schaden
08.08.2017 6,3 China, N-Xinjiang 34 Tote, 32 Verletzte, mindestens 140 eingestürzte Gebäude
08.08.2017 6,5 China, Region Sichuan große Schäden, 25 Tote, über 520 Verletzte, 1.600 eingestürzte Häuser
21.08.2017 4,0 Italien, Ischia 2 Tote, knapp 50 Verletzte, starke Schäden - Herdtiefe nur 2 km
27.08.2017 5,0 Iran, bei Tabriz mindestens 10 Verletzte, einige Gebäudeschäden
08.09.2017 8,1 Mexiko vor der Küste Tsunamiwarnung, mindestens 100 Tote, hunderte zerstörte Gebäude
19.09.2017 7,1 Mexiko 350 Tote, 6000 Verletzte, viele Gebäude eingestürzt
23.09.2017 6,1 Mexiko 4 Tote, Schäden an Gebäuden
08.10.2017 6,6 Aleuten, Alaska unbewohntes Gebiet
10.10.2017 6,3 Chile, Norden keine Schadensmeldungen, sehr dünn besiedeltes Gebiet
10.10.2017 6,7 Südatlantik unbewohntes Meeresgebiet
24.10.2017 6,7 Indonesien, Flores See keine Auswirkungen, 550 km Herdtiefe
31.10.2017 6,8 vor Küste Neukaledonien dünn besiedelte Region
31.10.2017 6,3 Indonesien, nahe Amborm einige Gebäudeschäden
12.11.2017 7,3 Grenze Irak/Iran über 400 Tote, große Schäden

 

Die Daten stammen von der ZAMG auf Basis der Informationen vom US. Geological Survey, die Magnitude (M) bezieht sich auf logarithmische Energieskala nach Richter.

Link zur ZAMG: http://www.zamg.ac.at

 

18. Jänner 2017: Ein Epizentrum in Amatrice, eines in Norcia

Im August 2016 ereignete sich in Mittelitalien bei Norcia nördlich von Aquila ein kräftiges Erdbeben, das große Schäden verursacht hatte und die Sache wurde noch schlimmer, als es im Oktober mehrfach starke Erdbeben in der nahezu gleichen Region gab. Und genau dort ereignete sich am heutigen 18. Jänner 2017 um 10:25 Uhr das nächste starke Erdbeben mit einer Magnitude von 5,3. Das Epizentrum lag 17 Kilometer nördlich von Aquila unmittelbar bei Amatrice, einem Ort, der im Vorjahr stark beschädigt wurde. Aber es blieb nicht bei dem einen starken Erdstoß, es gab mehrere kräftige Erdbewegungen und eine Stunde nach dem ersten spürbaren Erdbeben gab es nochmals eines mit 5,3 Magnitude (Momentenmagnitude).

Starkes Erdbeben mit 5,3

Die Erdbebenkatastrophe vom August und Oktober 2016 ist noch allgegenwärtig, da bebt die Erde erneut mehrfach stark. Obwohl das Epizentrum etwa 100 Kilometer nördlich von Rom und ein gutes Stück von Österreich entfernt ist, ist das Beben auch in Kärnten zu spüren. Erdbebenmeldungen erhielt die ZAMG zum Beispiel aus Klagenfurt.

Die italienischen Angaben gingen von einem Beben von 5,4 bis 5,6 aus, die ZAMG veröffentlichte als gemessenen Wert 5,3, andere Medien sprechen von 5,1. Wie auch immer - es stürzten in Amatrice nach ersten Meldungen wieder einige Häuser ein, wobei es auch Gebäude sein werden, die bereits stark beschädigt waren. Das zweite Beben eine Stunde später wieder mit 5,3 Magnitude fand in der Nähe von Norcia statt, dem Zentrum der kräftigen Erdbeben aus dem Vorjahr.

Damit trifft es genau jene Gemeinden und Regionen, die eigentlich am Aufräumen nach der Erdbebenkatastrophe waren. Dazu ist nun Winter und es hat in der Region durch die Kälte, die ganz Europa heimgesucht hatte, viel geschneit. Das erleichtert die Rettungsmaßnahmen keineswegs und schon die Erreichbarkeit der kleinen Dörfer und Gemeinden ist eine Herausforderung für die Hilfsmannschaften, zumal die Situation bereits vor diesen neuerlichen Erdstößen schwierig war.

Zudem hörte die Erde auch danach nicht auf zu beben. Um 14:30 Uhr gab es erneut Erdstöße mit einer Magnitude von 5,3 bei einer Herdtiefe von 10 Kilometer. Damit waren diese Erdstöße ebenfalls deutlich zu spüren und sorgten für Gefahr, zumal noch immer viele Menschen in Notunterkünfte untergebracht wurden - eine Folge der Beben aus dem Vorjahr.

Auch in Rom waren die Erdbeben stark zu spüren und so wurden aus Sicherheitsgründen U-Bahn-Stationen gesperrt, auch Schulen wurden geschlossen.

 

22. Jänner 2017: sehr starkes Erdbeben, aber kein Tsunami

Am 22. Jänner 2017 ereignete sich um 04:30 Uhr Weltzeit oder 14.30 Uhr Ortszeit ein sehr starkes Erdbeben vor Papua-Neuguinea in Ozeanien mit einer Magnitude von 7,9 (Momenten-Magnitude). Das Epizentrum lag etwa 50 Kilometer von Arawa entfernt auf einer der Inseln von Papua Neuguinea und entstand an der Westküste dieser Insel.

Kein Tsunami - 136 km Herdtiefe

Wesentlich war, dass die Herdtiefe mit 136 Kilometer sehr tief war, dennoch wurde sofort eine Tsunami-Warnung herausgegeben und man befürchtete meterhohe Wellen im gesamten Einzugsgebiet. Dazu kam es aber nicht und nach ein paar Stunden konnte die Entwarnung herausgegeben werden.

Papua-Neuguinea befindet sich unmittelbar auf dem pazifischen Feuerring, der durch die Plattentektonik immer wieder für Vulkanausbrüche und noch viel öfter für Erdbeben sorgt. Das gilt von Japan bis zu den Philipppinen und Indonesien, das gilt aber auch für Inselgruppen wie eben Papua-Neuguinea, wo es erst am 18. Dezember 2016 ein sehr starkes Erdbeben gab, das ebenfalls die Magnitude von 7,9 erreicht hatte.

Wie vor ziemlich genau einem Monat gab es auch diesmal nach ersten Meldungen kaum Schäden, was vor allem der großen Herdtiefe zu verdanken ist. Gespürt hat man das Erdbeben natürlich sehr stark und leichte Schäden sind wohl nicht ganz zu vermeiden. Wäre das Erdbeben in zehn Kilometer Tiefe entstanden, hätte man von einer Naturkatastrophe berichten müssen mit eingestürzten Häusern und der Tsunami wäre wohl auch wirksam geworden. So aber war es einmal mehr ein starkes Erdbeben, das aber in der Region recht häufig auftritt.

Dennoch ist die Magnitude von 7,9 ein sehr hoher Wert. Erdbeben ab 8,0 gelten als die kräftigsten Erdbeben weltweit seit der modernen Aufzeichnung dieser Ereignisse.

 

Juni 2017: zahlreiche Erdstöße in der Ägäis

Am 12. Juni 2017 ereignete sich südlich der Insel Lesbos an der türkischen Westküste in der Ägäis ein Erdbeben mit einer Magnitude von 6,3 laut Momentenmagnitude, das ein Menschenleben forderte und zahlreiche Verletzte verursacht hatte. Die umliegenden Inseln, die wesentliche Urlaubsziele sind, meldeten zahlreiche, zum Teil große Schäden. Erdbeben in dieser Region sind nicht neu, weil die Afrikanische Platte auf die Eurasische Platte stößt und es dadurch zu Spannungen kommt, die durch Erdbeben wieder reduziert werden, aber mit 6,3 war ein ungewöhnlich starkes Beben erfolgt.

Dabei blieb es aber nicht, denn die Erde bebte weiter. Mikrobeben und leichte Erdstöße waren auch in den Folgetagen erfolgen, wobei es vier Tage später, am 16. Juni 2017, ein weiteres starkes Erdbeben mit einer Magnitude von 4,6 gab, dessen Epizentrum am Punkt genau an gleicher Stelle erfolgt war. Auch auf der griechischen Halbinsel Peloponnes gab es ein Erdbeben mit einer Stärke von 4,8, sodass die gesamte Region in Unruhe versetzt wurde und noch weitere Beben fast wahrscheinlich scheinen.

 

Starkes Erdbeben bei Bodrum / Kos mit 6,7

Am 21. Juli 2017 fand knapp nach Mitternacht ein sehr starkes Erdbeben in der östlichen Ägäis bei Bodrum und der beliebten Ferieninsel Kos statt, das eine Magnitude von 6,7 aufwies. Das Beben hatte eine Herdtiefe von 10 Kilometer und war sehr stark zu spüren und es wurden auch kleine Tsunamiwellen ausgelöst, die auf der Urlaubsinsel Kos das Hafenviertel heimgesucht haben.

Nach dem Hauptbeben gab es zwei starke Nachbeben mit einer Magnitude von 4,7 und es werden wohl noch weitere Erdstöße zu befürchten sein. Die Schäden in der Region sind groß, alleine auf Kos wurden zahlreiche Gebäude beschädigt, die Urlaubsgäste in vielen Bars überrascht. Erste Berichte gehen von zwei Todesopfern und zumindest 120 verletzten Personen aus. Betroffen war nicht nur die griechische Insel, auch auf Bodrum auf türkischer Seite waren Schäden gemeldet worden, Opfer dürfte es dort keine gegeben haben.

 

Zwei kräftige Erdbeben in China am 8. August 2017

Am 8. August 2017 ereigneten sich in China unabhängig voneinander zwei kräftige Erdbeben. Das erste entstand um 13:19 Uhr nach Weltzeit in der Provinz Sichuan mit einer Magnitude von 6,5 bei einer geringen Herdtiefe von neun Kilometer. Um 23:27 Uhr gab es 32 Kilometer südlich von Jinghe im Nordwesten Chinas ein zweites Beben mit einer Magnitude von 6,3 bei einer Herdtiefe von 26 Kilometer.

Das zweite Erdbeben nahe der Grenze zu Kasachstan tötete 34 und verletzte 32 Menschen, das erste Erdbeben hatte ganz andere Auswirkungen. Da es sehr nah an der Erdoberfläche entstanden war, waren die Erschütterungen nicht nur deutlicher zu spüren, es gab auch viel größere Folgen. In der Regen gab es viel Regen und durch die Erderschütterungen wurde ein Bergrutsch ausgelöst. Die Kombination aus diesem Erdrutsch und den unmittelbaren Folgen des Bebens waren verheerend. Zumindest 25 Menschen wurden getötet, über 520 verletzt, darunter auch einige Touristen. An die 1.600 Gebäude wurden zerstört.

Ein Zusammenhang bestand nicht, weil die für beide Regionen andere tektonische Zusammenhänge wesentlich sind, es war also Zufall und danach gab es schon einige starke Nachbeben, zum Teil bis über 5,0 Magnitude, sodass weitere Verletzte nicht ausgeschlossen werden können.

 

Sehr starkes Erdbeben vor Mexiko mit 8,1

Am 8. September 2017 um 06:49 mitteleuropäischer Zeit ereignete sich ein sehr starkes Erdbeben 120 Kilometer vor der Küste von Mexiko im Pazifik, das südwestlich des Ortes Tres Picos im Bundesstaat Chiapas ausgelöst wurde. Es hatte je nach Medium eine Magnitude von 8,0 bis 8,4, wobei die ZAMG den Wert der US-Behörde von 8,0 publizierte, der später auf 8,1 korrigiert wurde. Nach ersten Informationen war das Epizentrum in einer Tiefe von 33 Kilometer gelegen.

Das Erdbeben wurde bis zur Hauptstadt gespürt und es gab sofort eine Tsunamiwarnung, weil befürchtet wurde, dass es an der Westküste Mexikos bis zu drei Meter hohe Wellen geben könnte, auch in Mittelamerika und bis nach Ecuador wurden Warnungen ausgesprochen. Es kam auch zu einem Tsunami an der mexikanischen Grenze, aber der hatte mit Wellen von 70 cm Höhe weit weniger Gefahrenpotential als befürchtet. Kurzfristig war man auch von Wellen von 4 Meter Höhe ausgegangen.

Aber die Gefahr ist nicht vorbei. Erfahrungsgemäß gibt es enorme Nachbeben, die bei so einem starken Erdbeben bis zur Magnitude von 7,0 reichen können. Das ist insofern verhängnisvoll, weil es Gebäuden, die jetzt beschädigt wurden, den Rest geben kann und sie dann doch noch einstürzen. Und solche Nachbebenphasen können auch Monate dauern.

Fazit zum Erdbeben

Die ersten Berichte gingen von zerstörten Häusern, Schäden bei Flughäfen und zumindest fünf Toten aus. Es gab außerdem schon dutzende Nachbeben bis zu 6,1 Stärke. Die Opferbilanz wurde am Nachmittag auf 15 erhöht und am Abend des 8. September war schon die Zahl 32 bestätigt, wobei immer noch viele Menschen vermisst wurden. Zahlreiche Gebäude stürzten ein, noch viel mehr wurden beschädigt etwa durch Risse an den Wänden oder im Fußboden. Im Südwesten Mexikos wurden mehrere Bundesstaaten getroffen, hunderte Gebäude wurden zerstört.

Am 10. September, zwei Tage nach dem Erdbeben, gab es weiterhin sehr starke Nachbeben und die Opferzahl wurde deutlich auf über 90 Menschen angehoben, wobei noch immer nach vermissten Personen und Verschütteten gesucht wurde. Es steht zu befürchten, dass die Zahl noch dreistellig wird und sich abermals erhöht. Viele Gebäude sind eingestürzt, zum Teil fiel der Strom aus und die Nachbeben haben häufig eine Magnitude deutlich über 5,0.

 

Wieder starkes Erdbeben in Mexiko mit 7,1

Am Dienstag, den 19. September 2017 ereignete sich um 20:14 Uhr Weltzeit (UTC) im mexikanischen Bundesstaat Puebla ein starkes Erdbeben mit einer Magnitude von 7,1. Das Epizentrum lag ungefähr 120 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Mexiko-City und die Herdtiefe lag bei 51 Kilometer.

Das Beben war zwar etwas "schwächer" als jenes vom 8. September, aber es fand innerhalb von Mexiko statt und sogar in der Hauptstadt sind Gebäude eingestürzt. Viele Gebäude wurden vor Ort und in den umliegenden Städten und Dörfern beschädigt und es ist auch mit kräftigen Nachbeben zu rechnen, die beschädigte Häuser nachträglich noch zum Einstürzen bringen könnten.

Fazit zum Erdbeben

Selbst Hochhäuser sollen in Mexiko-City eingestürzt sein, in manchen Häusern gab es Brände. Die ersten Berichte gingen von mindestens 150 Toten aus, sowie sehr vielen starken Beschädigungen inklusive Hauseinstürze. Die Befürchtung war groß, dass die Opferzahl noch deutlich nach oben korrigiert werden muss und nur Stunden später erhöhte sich die Opferzahl bereits auf 220. Am 23. September 2017 war die Zahl auf 290 gestiegen, letztlich ging man von 350 Toten aus.

 

Starkes Erdbeben an der Grenze von Irak und Iran mit 7,3

Am 12. November 2017 gab es um 18:18 Uhr (Weltzeit) ein starkes Erdbeben im Grenzgebiet von Irak und Iran, etwa 200 Kilometer nordöstlich von Bagdad. Die Stärke des Bebens war anfangs nicht leicht zu erheben und es gab Meldungen von 6,5 bis 7,3, wobei sich der zweite Wert eher bestätigt hat. Offiziell geht man von einer Magnitude von 7,3 und einer Herdtiefe von 23 Kilometer aus.

Wie groß die Schäden durch das Beben sein mögen, war in der Nacht auch schwer zu beurteilen. Es gab da und dort Meldungen über ein paar Todesopfer, Stunden später waren es dann offiziell über 120 Tote, in den Morgenstunden waren daraus bereits über 200 Todesopfer geworden. Das Beben war bis Kuwait und in die Türkei zu spüren und in einigen Orten ist die Stromverbindung zusammengebrochen, sodass auch die Kommunikation schwierig war. Das Tageslicht offenbarte dann schwere Schäden, eingestürzte Gebäude und große Not.

Die meisten Todesopfer entstanden im Iran, auf irakischer Seite waren nicht so viele Menschen getötet worden, aber es werden noch über 2.000 Personen vermisst, sodass die Opferzahl wohl noch steigen wird. Und nur Stunden später hat sich am 13. November 2017 dies auch bestätigt, denn es sind über 320 Menschenleben zu beklagen. Bis zum 14. November waren es schon insgesamt 430 Tote, die meisten auf iranischer Seite. Mehr als 7.000 Menschen wurden verletzt.



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