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Sehr kräftiges Erdbeben in Peru mit 8,0

Hohe Herdtiefe verhinderte Schlimmeres

Am 26. Mai 2019 ereignete sich in Peru ein sehr starkes Erdbeben mit einer Magnitude von 8,0. Ab 8,0 werden jene Erdbeben gelistet, die zu den stärksten je gemessenen zählen und dieses Erdbeben gehört nun dazu. Entstanden ist es um 7:41 Uhr östlich der Anden, etwa 40 Kilometer von Yanayacu entfernt.

Große Herdtiefe verhinderte Schlimmeres

Beim Erdbeben gilt generell, dass die Herdtiefe und natürlich das Epizentrum wesentlich sind. Je bodennäher ein Erdbeben erfolgt, um so fürchterlicher sind die Folgen und je näher ein Epizentrum bei einer Großstadt liegt, um so mehr Menschen sind natürlich betroffen. Im aktuellen Fall sind die größeren Städte und Gemeinden 40 bis 50 Kilometer entfernt und damit hat man eine gewisse Schutzzone, aber viel wichtiger war die Herdtiefe. Diese wurde anfangs mit 110 Kilometer angegeben, die offizielle Information lautet nun 100 Kilometer.

Damit war das Erdbeben in doch großer Tiefe entstanden, war aber durch die hohe Magnitude trotzdem kräftig genug, um Häuser stark zu beschädigen und ein Mann starb im Schlaf, weil ein Felsbrocken in sein Haus gestürzt war. Elf Personen wurden verletzt, doch diese Bilanz wäre ganz anders verlaufen, wenn das Erdbeben etwa in 10 Kilometer Tiefe entstanden wäre. Von daher war es eher Glück im Unglück, auch wenn die Schäden trotzdem groß sind.

Manche Häuser stürzten ein, eine Brücke wurde beschädigt. Das Erdbeben wurde auch in den Nachbarländern wie Ecuador und Kolumbien gespürt und Folgen gab es auch dort wie etwa ein Stromausfall.

In Summe ist aber weniger passiert, als man bei der Nennung der Magnitude alleine erwarten würde. Interessant ist, dass es im Gegensatz zu vielen ähnlichen Erdbeben bis dato keine Nachbeben gibt. Das Erdbeben dauerte zwei Minuten und scheint für sich alleine gewirkt zu haben, aber es kann in den Folgetagen noch weitere Beben geben. In Peru gibt es immer wieder starke Erdbeben, weil im Einzugsgebiet der Anden an der Westküste Südamerikas die Erdplatten aufeinanderstoßen und die Spannungen Erdbeben auslösen.

 

[Infoplattform Wissenswertes / 27. Mai 2018]

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